Spatzen gehören mittlerweile leider auf die Vorwarnliste der bedrohten Arten.
Vielleicht macht das ja deutlich wie sehr das lückenlose Versiegeln von Bauten, von Grünflächen und der ratzekahlen Landwirtschaft diesem anpassungsfähigem Allerweltsvogel das Leben schwer macht.
Hier nun eines unserer Spatzenpärchen beim Versorgen der gerade ausgeflogenen Jungtiere.
Sich füttern lassen ist halt immer noch schöner als selber picken.
Übrigens gibt es auch unter Spatzen gleichgeschlechtliche Paare und Großfamilien wo sich unverpaarte Vögel mit um die Jungen der anderen Vögel kümmern. Die müssen nichtmal ein verwandtschaftliches Verhältnis haben um ihren Nachbarn auszuhelfen.
So kann es auch vorkommen dass unverpaarte Vögel wenn sie Hungerrufe hören weil z.b. die Eltern umgekommen sind, das Nest adoptieren.
Und da sich bei Spatzen beide Elternteile gleichermaßen um die Jungen kümmern, sind schwule und lesbische Adoptiv- bzw Stiefeltern genauso gut wie Heteros...