In ganz Deutschland kommt es durch das miese Wetter zu Massensterben bei Insektenfressern, vornehmlich Schwalben und Mauerseglern.
Hasenkinder kommen durch den Dauerregen und die Kälte um, Kitze haben es gerade nicht viel besser.
Zwecks Dokumentationszwecken werden Schwalbennester'besitzer' gebeten die tote Brut und verstorbene, verhungerte Elterntiere zu fotografieren.
Auch Altvögel fallen völlig entkräftet vom Himmel.
Eine Dokumentation ist nötig um auf den schweren Stand der Tiere aufmerkmsam zu machen.
Schwache Elterntiere (und überlebende Jungtiere) bitte zu einem vogelkundigem Tierarzt bringen damit diese hoffentlich gerettet werden können.
Der Frühling führte schon zu einem massiven Einbruch ortsweise, durchweg sind weniger Schwalben zurückgekommen, das folgende schlechte Wetter ist eine wahre Katastrophe
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=420383511393225&set=a.376784175753159.83127.376773955754181&type=1&relevant_count=1
Bitte haltet die Augen offen, Dokumentationen über Mauersegler, Fledermäuse und Hasen können auch gemacht werden.
Je mehr Material wir kriegen umso besser.
Ihr könnt das Material entweder hier verlinken, bei facebook auf der wildbirds and bees Seite hochladen oder per Mail schicken.
Mail bitte an : vogelhilfe83@googlemail.com
Auf vogelhilfe83@web.de bitte nur verlinktes Bildmaterial schicken da hier das Empfangen größerer Mails und Bildmaterial nicht möglich ist.
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Montag, 27. Mai 2013
Freitag, 3. Mai 2013
Wildkaninchen/Feldhase gefunden
eldhaJetzt geht es ja wieder los, die Zeit in der man durch Glück und Unglück diverse Jungtiere findet die versorgt werden müssen.
Im Internet gibt es diverse Mittel und Mischungen die zur Aufzucht von Feldhasen/Kaninchen empfohlen werden.
Etwa Katzenmilch, diese enthält nur halb soviel Eiweiss, ein Drittel Fett und nur ein Sechstel des Calciums was ein Häschen so braucht.
Andere Milchersatzprodukte mischen Sachen wie Sahne, Kondensmilch und Eigelb.
Etwas das auch für den Laien nicht unbedingt bekömmlich klingt, aber wenn man nichts anderes hat genügen muss...
Und jetzt kommt die Überraschung..Menschenmilch entspricht in fast allem Grundlegendem, von Mineralien zu Vitaminen und Eiweiss dem, der Kaninchenmilch.
Aber Achtung:
Menschenmilch enthält sehr viel Lactose(deswegen wird immer von ihr abgeraten), daher ist man besser beraten sich milchfreie Säuglingsnahrung zu besorgen, denn diese kann man sogar als Notnahrung für Jungvögel umbauen, dazu aber später.
Humana bietet etwa eine Säuglinsnahrung an die recht günstig im Vergleich zu anderen Ersatzmitteln ist, Lactosefrei und gut bekömmlich ist.
Diese mischt man folgendermaßen da Kaninchenmilch weniger Wasser enthält:
3 Teile Pulvernahrung mit 6 Teilen Wasser.
Bitte immer mit abgekochtem, abgekühltem Wasser mischen, besser ist Fencheltee da dieser beruhigend auf die Verdauung wirkt die durch den Stress, wie Verlust der Mutter, eh schon durcheinander ist.
Hierzu nimmt man zwei Tassen Wasser und einen Teebeutel Fencheltee, der Tee soll ja nicht zu stark sein.
Dies kann man auch mit einer Bäuchleinteemischung machen die es für Säuglinge zu kaufen gibt.
Diese sollten aber immer nur halb so stark wie für Menschen sein.
Unterschied Kaninchen-Feldhase
Erwachsene Kaninchen sind knuffelig, rundlicher, haben kürzere Beine und kürzere Ohren.
Erwachsene Feldhasen wirken länger, hochbeiniger als Kaninchen, magerer mit längeren Ohren.
Babytierchen
Hase und Kaninchen sind als Babies schwerer zu unterscheiden wenn die Kaninchen denn schon größer sind.
Babykaninchen findet man meist erst wenn sie schon selbstständig genug sind um draussen zu überleben, denn Kaninchen werden nackt und blind in einem Bau geboren.
Ausser natürlich das Kaninchen hat das Pech irgendwie ausgegraben und gefunden zu werden, etwa bei Bauarbeiten oder einen grabenden Hund.
Feldhasen hingegen kommen in einer Bodenkuhle samt Fell und offenen Augen zur Welt und können sogar schon Gras aufnehmen, brauchen aber Muttermilch.
Feldhasen haben wenige Junge, Kaninchen viele.
Pflege
Alle Jungtiere brauchen es warm, vor allem dann nackte, beziehungsweise karg behaarte Kaninchen.
Wichtig ist ein weicher, warmer Ort, der sicher vor Feinden ist.
Hier eignet sich eine Katzentransportkiste die man mit Handtüchern auslegt.
Diese dürfen keine langen Fasern haben da sich gerade Babykaninchen darin auch mal verfangen können.
Unter das Handtuch packt man eine Wärmflasche, ein Teil des Behälters sollte nicht gewärmt sein so dass die Tiere nicht überhitzen und sich in eine kühlere Ecke zurückziehen können.
Um die Wärme besser zu halten empfiehlt es sich den Boden der Box mit Styropor auszulegen oder gleich eine Styroporkiste zu nehmen.
Wärmelampen für Stalltiere sollten genug Abstand haben und auch hier auf kühle Ecken geachtet werden da junge Kaninchen geradezu von so einer Lampe gegrillt werden können.
Man kann das Tier auch samt Käfig mit eine Wand direkt an einen warm gestellten Heizkörper stellen so dass von einer Seite Wärme kommt und dort auch die Wärmflasche liegt. Die sorgt für eine bessere Wärme und verlangsamt das Abkühlen.
Auch hier nicht zu heiss, legt am besten ein Babybadethermometer dazu.
Feldhäschen
Häschen sitzen gleich nach der Geburt in ihrem Versteck und sind der Witterung ausgesetzt.
Daher reicht es sie in einer mit Heu ausgelegten Kiste zu halten.
Zusätzliche Wärme per Wärmflasche/Wärmekissen ist nur bei kranken Tieren nach Anweisung des Tierarztes nötig.
Vor allem bei Feldhasen die ja voll behaart gesetzt werden und gleich den Elementen ausgesetzt sind keine Wärmelampen nehmen!
Babies brauchen Bauchmassagen!
Ohne Bauchmassage wird die Nahrung nicht recht verdaut und es kommt zu einem Kotstau und der Urin wird auch nicht richtig abgesetzt.
Wer Kätzchen aufgezogen hat kennt dies.
Nach dem Füttern massiert man mit einem weichen Tuch behutsam das Bäuchlein in kreisenden Bewegungen von oben nach unten und reibt auch ganz sanft über die Genitalien damit Kot und Urin abgesetzt wird.
Spürt man eine angespannte Bauchdecke oder harte Klümpchen darunter wird die Massage besonders sanft und ausgiebig ausgeführt. Sowas kann Leben retten.
Über den Genitalbereich wird nur sanft gestrichen, meist geht schon Kot ab bevor man ganz mit der Bauchmassage fertig ist.
Kaninchen wird Grünfutter angeboten sobald sie die Augen öffnen und anfangen herumzuhoppsen.
Gänseblümchen, Löwenzahn aber bitte keinen Salat, Kohl und anderes Zuchtgemüse.
Häschen erhalten von Anfang an die Möglichkeit Grünzeug zu knabbern, also rupft fernab von Straße und gedüngten Wiesen etwas Grünzeug, auch ungiftige Baumblätter wie Linde gehen.
Auch feines Heu wird angeboten, wenn kein Wiesengrün erreichbar ist kann man auch von Agrobs getrocknetes, fein geschreddertes Alpenheu nehmen.
Bitte keine Pellets, Kringel oder sonstiges Knabberzeug geben was es für Hauskaninchen gibt.
Wildtiere, egal ob Kaninchen, Rehkitz oder Vogel sollten auch immer die Möglichkeit erhalten Erde aufzunehmen.
Hierzu nimmt man Erde von Maulwurfshügeln oder auch anderweitig Erde wo man weiss da diese nicht gespritzt oder gedüngt wurde.
Walderde wie etwa Laubhumus eignet sich hierfür auch gut. Dafür trägt man an einer Stelle abseits der Wege die oberste Laubschicht ab und nimmt die feinkrümelig, größtenteils zerfallene Erd-Laubschicht mit.
Notfalls kann man auch Gras ausstechen und die Grassode umgedreht anbieten.
Gerade Rehkitze gehen oft unerklärlicherweise Weise ein wenn sie keine Erde aufnehmen können, diese ist wichtig für die Verdauung und die Entwicklung des Immunsystems.
Keine Erde dort wo Tiere weiden oder viele Hunde lang laufen, sowohl Nutztiere als auch Hunde übertragen leicht Parasiten.
Medikamente und Supplemente
Erstmal ab zum Tierarzt mit dem Hoppser, doktort nicht selber dran rum.
Medikamente nach Anweisung geben, nicht nach Gutdünken, vor allem bei Antibiotika wichtig.
Gute Darmbakterien-Bene bac und Blähungstropfen für Säuglinge helfen auch den Ninis und Hoppsis.
Zusatzmittel-Supplemente
Sowohl Weizengraspulver als auch Spirulina kann man per Messerspitze probeweise in etwas Milch mischen und eingeben.
Die Mineralien, Vitamine und die Zellulose in dem Pulver helfen dem Tier eine gesunde Darmflora aufzubauen.
Da die Nährstoffe darin leicht verdaulich sind kann man Pulver schon bei wenigen Tage alten Kaninchen geben, bei Hasenkindern sofort, vor allem wenn man nicht immer an frisches, wildes Grün kommt und sich mit Heu und gekauften Salaten begnügen muss die sich bedingt für Kaninchen eignen.
Bei Feldhasen die durch eine Maulverletzung Probleme mit der Aufnahme von festem Grün haben, ist fein vermahlenes Agrobs Alpenheu angerührt mit Wasser eine gute Möglichkeit den Hasen trotzdem gut zu ernähren.
Die Rede ist von diesen beiden Cobs welche man in Wasser einweicht und dem Tier dann entweder so anbieten kann um zu sehen ob es das weiche Grün aufnehmen kann...
..oder wenn es nicht selbst Nahrung aufnehmen kann, werden die Pellets per Mühle zu feinem Staub zermahlen, mit Wasser zu Brei angerührt und per Spritze gefüttert.
http://www.agrobs.de/futter/de/shop/10000/80000/PRE+ALPIN+Lepo+Herbs/?card=652
http://www.agrobs.de/futter/de/shop/10000/80000/110000/PRE+ALPIN+Lepo+Sensitive/?card=655
Man merke sich, bitterer Salat eignet sich für Kaninchen, nicht bitterer Salat wie Kopfsalat und Eissalat eigent sich nicht für Wildtiere.
Manche Kaninchen/Hasen nehmen auch fein zermahlene Sepiaschale direkt so auf, also ruhig anbieten.
Sobald die Kleinen hoppeln können, müssen sie dazu auch die Möglichkeit erhalten um sich gesund zu entwickeln.
Natürlich sollte man beachten das sich das Tier hierbei nicht verletzen kann oder verletzt wird, etwa von anderen Haustieren.
Sobald die Hoppser voll behaart und gesund sind, können sie stundenweise(bzw Feldhasen dauerhaft) an die frische Luft.
Selbstverständlich ist dass hierbei ein sicheres Gehege mit Schutzhaus(für Kaninchen) vorhanden ist.
Auch sollte es windgeschützt stehen, am besten natürlich dass das Schutzhaus mit Wärmflasche oder Lampe gewärmt werden kann damit sich das Tierchen aufwärmen kann wenn nötig.
Feldhasen sollen wenn möglich eine Graskuhle haben um sich arttypisch benehmen zu können sobald deren Gesundheit es erlaubt.
Wildtiere sollten auch nie alleine aufgezogen werden.
Hat man also einen kranken Hasen oder ein Kaninchen, sollte man versuchen entweder noch eines von anderer Stelle zu bekommen wenn man die Aufzucht selber übernehmen will, oder es sobald es geht an eine Wildtierstation geben.
Guter Link:
http://www.hasenaufzucht.de/index.html
Im Internet gibt es diverse Mittel und Mischungen die zur Aufzucht von Feldhasen/Kaninchen empfohlen werden.
Etwa Katzenmilch, diese enthält nur halb soviel Eiweiss, ein Drittel Fett und nur ein Sechstel des Calciums was ein Häschen so braucht.
Andere Milchersatzprodukte mischen Sachen wie Sahne, Kondensmilch und Eigelb.
Etwas das auch für den Laien nicht unbedingt bekömmlich klingt, aber wenn man nichts anderes hat genügen muss...
Und jetzt kommt die Überraschung..Menschenmilch entspricht in fast allem Grundlegendem, von Mineralien zu Vitaminen und Eiweiss dem, der Kaninchenmilch.
Aber Achtung:
Menschenmilch enthält sehr viel Lactose(deswegen wird immer von ihr abgeraten), daher ist man besser beraten sich milchfreie Säuglingsnahrung zu besorgen, denn diese kann man sogar als Notnahrung für Jungvögel umbauen, dazu aber später.
Humana bietet etwa eine Säuglinsnahrung an die recht günstig im Vergleich zu anderen Ersatzmitteln ist, Lactosefrei und gut bekömmlich ist.
Diese mischt man folgendermaßen da Kaninchenmilch weniger Wasser enthält:
3 Teile Pulvernahrung mit 6 Teilen Wasser.
Bitte immer mit abgekochtem, abgekühltem Wasser mischen, besser ist Fencheltee da dieser beruhigend auf die Verdauung wirkt die durch den Stress, wie Verlust der Mutter, eh schon durcheinander ist.
Hierzu nimmt man zwei Tassen Wasser und einen Teebeutel Fencheltee, der Tee soll ja nicht zu stark sein.
Dies kann man auch mit einer Bäuchleinteemischung machen die es für Säuglinge zu kaufen gibt.
Diese sollten aber immer nur halb so stark wie für Menschen sein.
Unterschied Kaninchen-Feldhase
Erwachsene Kaninchen sind knuffelig, rundlicher, haben kürzere Beine und kürzere Ohren.
Erwachsene Feldhasen wirken länger, hochbeiniger als Kaninchen, magerer mit längeren Ohren.
Babytierchen
Hase und Kaninchen sind als Babies schwerer zu unterscheiden wenn die Kaninchen denn schon größer sind.
Babykaninchen findet man meist erst wenn sie schon selbstständig genug sind um draussen zu überleben, denn Kaninchen werden nackt und blind in einem Bau geboren.
Ausser natürlich das Kaninchen hat das Pech irgendwie ausgegraben und gefunden zu werden, etwa bei Bauarbeiten oder einen grabenden Hund.
Feldhasen hingegen kommen in einer Bodenkuhle samt Fell und offenen Augen zur Welt und können sogar schon Gras aufnehmen, brauchen aber Muttermilch.
Feldhasen haben wenige Junge, Kaninchen viele.
Pflege
Alle Jungtiere brauchen es warm, vor allem dann nackte, beziehungsweise karg behaarte Kaninchen.
Wichtig ist ein weicher, warmer Ort, der sicher vor Feinden ist.
Hier eignet sich eine Katzentransportkiste die man mit Handtüchern auslegt.
Diese dürfen keine langen Fasern haben da sich gerade Babykaninchen darin auch mal verfangen können.
Unter das Handtuch packt man eine Wärmflasche, ein Teil des Behälters sollte nicht gewärmt sein so dass die Tiere nicht überhitzen und sich in eine kühlere Ecke zurückziehen können.
Um die Wärme besser zu halten empfiehlt es sich den Boden der Box mit Styropor auszulegen oder gleich eine Styroporkiste zu nehmen.
Wärmelampen für Stalltiere sollten genug Abstand haben und auch hier auf kühle Ecken geachtet werden da junge Kaninchen geradezu von so einer Lampe gegrillt werden können.
Man kann das Tier auch samt Käfig mit eine Wand direkt an einen warm gestellten Heizkörper stellen so dass von einer Seite Wärme kommt und dort auch die Wärmflasche liegt. Die sorgt für eine bessere Wärme und verlangsamt das Abkühlen.
Auch hier nicht zu heiss, legt am besten ein Babybadethermometer dazu.
Feldhäschen
Häschen sitzen gleich nach der Geburt in ihrem Versteck und sind der Witterung ausgesetzt.
Daher reicht es sie in einer mit Heu ausgelegten Kiste zu halten.
Zusätzliche Wärme per Wärmflasche/Wärmekissen ist nur bei kranken Tieren nach Anweisung des Tierarztes nötig.
Vor allem bei Feldhasen die ja voll behaart gesetzt werden und gleich den Elementen ausgesetzt sind keine Wärmelampen nehmen!
Babies brauchen Bauchmassagen!
Ohne Bauchmassage wird die Nahrung nicht recht verdaut und es kommt zu einem Kotstau und der Urin wird auch nicht richtig abgesetzt.
Wer Kätzchen aufgezogen hat kennt dies.
Nach dem Füttern massiert man mit einem weichen Tuch behutsam das Bäuchlein in kreisenden Bewegungen von oben nach unten und reibt auch ganz sanft über die Genitalien damit Kot und Urin abgesetzt wird.
Spürt man eine angespannte Bauchdecke oder harte Klümpchen darunter wird die Massage besonders sanft und ausgiebig ausgeführt. Sowas kann Leben retten.
Über den Genitalbereich wird nur sanft gestrichen, meist geht schon Kot ab bevor man ganz mit der Bauchmassage fertig ist.
Kaninchen wird Grünfutter angeboten sobald sie die Augen öffnen und anfangen herumzuhoppsen.
Gänseblümchen, Löwenzahn aber bitte keinen Salat, Kohl und anderes Zuchtgemüse.
Häschen erhalten von Anfang an die Möglichkeit Grünzeug zu knabbern, also rupft fernab von Straße und gedüngten Wiesen etwas Grünzeug, auch ungiftige Baumblätter wie Linde gehen.
Auch feines Heu wird angeboten, wenn kein Wiesengrün erreichbar ist kann man auch von Agrobs getrocknetes, fein geschreddertes Alpenheu nehmen.
Bitte keine Pellets, Kringel oder sonstiges Knabberzeug geben was es für Hauskaninchen gibt.
Wildtiere, egal ob Kaninchen, Rehkitz oder Vogel sollten auch immer die Möglichkeit erhalten Erde aufzunehmen.
Hierzu nimmt man Erde von Maulwurfshügeln oder auch anderweitig Erde wo man weiss da diese nicht gespritzt oder gedüngt wurde.
Walderde wie etwa Laubhumus eignet sich hierfür auch gut. Dafür trägt man an einer Stelle abseits der Wege die oberste Laubschicht ab und nimmt die feinkrümelig, größtenteils zerfallene Erd-Laubschicht mit.
Notfalls kann man auch Gras ausstechen und die Grassode umgedreht anbieten.
Gerade Rehkitze gehen oft unerklärlicherweise Weise ein wenn sie keine Erde aufnehmen können, diese ist wichtig für die Verdauung und die Entwicklung des Immunsystems.
Keine Erde dort wo Tiere weiden oder viele Hunde lang laufen, sowohl Nutztiere als auch Hunde übertragen leicht Parasiten.
Medikamente und Supplemente
Erstmal ab zum Tierarzt mit dem Hoppser, doktort nicht selber dran rum.
Medikamente nach Anweisung geben, nicht nach Gutdünken, vor allem bei Antibiotika wichtig.
Gute Darmbakterien-Bene bac und Blähungstropfen für Säuglinge helfen auch den Ninis und Hoppsis.
Zusatzmittel-Supplemente
Sowohl Weizengraspulver als auch Spirulina kann man per Messerspitze probeweise in etwas Milch mischen und eingeben.
Die Mineralien, Vitamine und die Zellulose in dem Pulver helfen dem Tier eine gesunde Darmflora aufzubauen.
Da die Nährstoffe darin leicht verdaulich sind kann man Pulver schon bei wenigen Tage alten Kaninchen geben, bei Hasenkindern sofort, vor allem wenn man nicht immer an frisches, wildes Grün kommt und sich mit Heu und gekauften Salaten begnügen muss die sich bedingt für Kaninchen eignen.
Bei Feldhasen die durch eine Maulverletzung Probleme mit der Aufnahme von festem Grün haben, ist fein vermahlenes Agrobs Alpenheu angerührt mit Wasser eine gute Möglichkeit den Hasen trotzdem gut zu ernähren.
Die Rede ist von diesen beiden Cobs welche man in Wasser einweicht und dem Tier dann entweder so anbieten kann um zu sehen ob es das weiche Grün aufnehmen kann...
..oder wenn es nicht selbst Nahrung aufnehmen kann, werden die Pellets per Mühle zu feinem Staub zermahlen, mit Wasser zu Brei angerührt und per Spritze gefüttert.
http://www.agrobs.de/futter/de/shop/10000/80000/PRE+ALPIN+Lepo+Herbs/?card=652
http://www.agrobs.de/futter/de/shop/10000/80000/110000/PRE+ALPIN+Lepo+Sensitive/?card=655
Man merke sich, bitterer Salat eignet sich für Kaninchen, nicht bitterer Salat wie Kopfsalat und Eissalat eigent sich nicht für Wildtiere.
Manche Kaninchen/Hasen nehmen auch fein zermahlene Sepiaschale direkt so auf, also ruhig anbieten.
Sobald die Kleinen hoppeln können, müssen sie dazu auch die Möglichkeit erhalten um sich gesund zu entwickeln.
Natürlich sollte man beachten das sich das Tier hierbei nicht verletzen kann oder verletzt wird, etwa von anderen Haustieren.
Sobald die Hoppser voll behaart und gesund sind, können sie stundenweise(bzw Feldhasen dauerhaft) an die frische Luft.
Selbstverständlich ist dass hierbei ein sicheres Gehege mit Schutzhaus(für Kaninchen) vorhanden ist.
Auch sollte es windgeschützt stehen, am besten natürlich dass das Schutzhaus mit Wärmflasche oder Lampe gewärmt werden kann damit sich das Tierchen aufwärmen kann wenn nötig.
Feldhasen sollen wenn möglich eine Graskuhle haben um sich arttypisch benehmen zu können sobald deren Gesundheit es erlaubt.
Wildtiere sollten auch nie alleine aufgezogen werden.
Hat man also einen kranken Hasen oder ein Kaninchen, sollte man versuchen entweder noch eines von anderer Stelle zu bekommen wenn man die Aufzucht selber übernehmen will, oder es sobald es geht an eine Wildtierstation geben.
Guter Link:
http://www.hasenaufzucht.de/index.html
Donnerstag, 27. September 2012
Feldhase-extrem bedroht...oder warum echte Tierfreunde keine Hasen essen
quote by wikipediaFeldhasen werden in fast allen Ländern Europas bejagt. In Deutschland wurden im Jagdjahr 1985/86 rund 825.000 Feldhasen geschossen, danach war die Zahl stark rückläufig und erreichte 1997/98 mit 406.000 ihren niedrigsten Stand. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg der Population wurden in Deutschland im Jahr 2003/04 rund 568.000 Feldhasen geschossen.[3] Seitdem musste die Quote jährlich verringert werden. Im Jagdjahr 2010/11 hat die Hasenjagd mit 367.300 Exemplaren den niedrigsten Wert erreicht.
Laut Roter Liste ist der Feldhase gefährdet bis stark gefährdet.
Und sicher kennt so mancher die Tyraden der Jäger gegen den bösen Meister Reineke der den armen, hilflosen Hasen erbarmungslos jagt und auffrisst(obwohl ja Füchse hauptsächlich Mausjäger sind).
Und um sich dann als Retter der Hasen kräftig auf die Schulter zu klopfen nimmt dann ein Großteil der Jäger an der Hasenjagd teil um den flinken Hüpfern eine Ladung Schrot in den Pelz zu jagen.
Als edler Retter darf man ja den Geretteten auch mal essen wenn er so gut schmeckt...weil irgendwas muss man ja davon haben und der Gerettete lässt sich ja gerne essen aus Dankbarkeit.
Auf jeden Fall würde dass die Superman Comics sehr viel unterhaltsamer machen, findet ihr nicht?
Also ziemlich hirnrissig erst eine bedrohte Tierart schützen zu wollen vor dem gefressen werden und es dann selber tun.
Vor allem da Mensch ja im Gegensatz zu wilden Tieren nicht die schwächsten Exemplare erbeutet da er die gesunden, kräftigen, schnellsten garnicht erwischt.
Es läuft halt nichts schneller als eine Gewehrkugel.
Und Mensch mag halt keine parasitendurchsetzten, abgemagerten Schwächlinge essen...igitt.
Nein das muss schon was kräftiges, gesundes sein...Etwas das halt am besten überleben und sich erfolgreich fortpflanzen könnte.
Aber der Mensch ist selber ein wandelndes Paradox und spiegelt dass in seinen Handlungen wider.
Was macht den Feldhasen nun so bedroht?
Erstmal wohl dass durch das Giftspritzen all die Wildkräuter wegfallen die er als Nahrung bräuchte.
Ja der Feldhase ist ein Feinschmecker. Das was teilweise als Futterpflanze angebaut wird kann er nicht verdauen, oder es macht ihm Bauchschmerzen die zum sterben sind.
Und immer nur Grashalme ist ungefähr so ausgewogen wie jeden Tag nur Toastbrot. Oder Cornflakes..jeden Tag...immer...wäh.
Man könnte ja wenigstens die Feldränder und Wegränder ungespritzt lassen..denkste.
Flurzerstörung aka Flurbereinigung
Weg mit der Hecke...
Damit fällt nicht nur die Nahrung weg sondern auch der Schutz vor Fressfeinden und vor Regen.
Ja, der Regen der den Feldhasen bis auf die Haut durchnässt ist eine der Haupttodesursachen für die Nachkommenschaft..und für den Feldhasen an sich.
Feuchtes, nasskaltes Wetter verbringt der Feldhase normalerweise an einem trockenem Plätzchen im Feldgebüsch.
Ist aber nicht mehr da.
Was ist aber nun mit den Hunden die man nicht frei rumlaufen lassen soll? Den bösen wildernden Hauskatzen?
Immer wenn der Mensch von sich ablenken will schiebt er ein Tier vor.
Pinguine, Wale und Robben die zuviel Fisch fressen und Schuld sind am leeren Meer und deswegen abgeschossen gehören.
Känguruhs die den armen Rindern das Gras wegfressen und als Ungeziefer ausgerottet werden sollten.
Füchse die den armen Hasen an den Rand der Ausrottung bringen.
Freilich soll man keine Hunde in Schutzgebieten frei laufen lassen oder Hunde generell von denen man weiss das sie hinter allem herhetzen was wegrennt.
Aber mal ehrlich, wenn man ein wenig drüber nachdenkt wird einem doch bewusst wie verquer hier manches doch läuft.
Durch die Feldhecke kann der Hase abhauen...der Hund kommt aber kaum nach.
Und wenn der Mensch Nahrung und Unterschlupf zerstört und seit der Intensivierung der Landwirtschaft der Feldhase sturzartig zahlenweise absackt dann sind das sicher nicht die Katzen und Hunde..und Füchse..
Mit den Füchsen kommt der Hase ja schon seit Jahrmillionen aus.
Unsinnig dann das bedrohte Tier auch noch abzuknallen in weitaus größerem Rahmen als Verkehr, Erntemaschinen, wildernde Hunde und Katzen sowie Füchse je töten könnten.
Feldhasen sind bedroht, die werden nicht wie Kaninchen zum Verzehr auf riesigen Farmen gezüchtet.
Das sind wilde Tiere deren Bestand man nicht mit der Zucht steuern kann.
Gesunde, kräftige Tiere welche den Bestand durch Fortpflanzung sichern könnten, werden getötet.
Klingt das nach Artenschutz?
Feldhasen sollen nicht auf den Teller, bald geht das hirnrissige Schießen ja erneut los um dann im Frühjahr wieder heuchlerisch zu jammern dass es viel zuwenig Feldhasen gibt.
50% der Jungtiere überleben das erste Lebensjahr garnicht(Wetter und so), die wenigsten Hasen werden älter als 3 Jahre.
Zeit zum umdenken, bedrohte Tierarten gehören nicht zum Verzehr geschossen. Vor allem nicht wenn dieselbe Organisation erst jammert das es zuwenig gibt um die verbliebenen Tiere dann später abzuknallen.
(Bei solchen Absurditäten fühlt man doch wie das Gehirn einem durch die Ohren raustropfen will, oder?)
Jeder der Feldhasenbraten kauft trägt dazu bei dass der Feldhase am Ende das gleiche Schicksal wie der Waldrapp teilt.
Der deutsche Ibis, eigentlich mal so häufig dass er bekannt war wie der Spatz, aber wer kennt den heute noch?
Na, irgendwer...klingelt da was..irgendwer?
*zirpzirpzirp*
Mühsam werden Nachzuchtprogramme unterhalten..muss es denn erst vor dem Aus stehen bevor Mensch was tut? Langwierig den Hasen anderswo einfangen und nachzüchten und wieder einführen...wirklich?
Wollt ihr was für den Feldhasen tun, dann kauft ihn nicht sondern lasst ihn hoppeln..wo keine Nachfrage, da kein Abschuss.
Man muss kein Geld spenden, einfach nur nicht aufessen ist hier angesagt.
....und dieses Wissen mit denjenigen im Bekanntschaftskreis teilen die Hasenbraten essen würden, damit sie es nicht tun.
Hände weg vom Hasen, wer den unbedingt essen will soll nach Australien fliegen wo dieser als Neophyt rumhoppelt.
Schaut mal hier vorbei:
http://www.rehkitzhilfe.de/Feldhasen/Feldhasen.htm
Sehr interessant..und falls ihr so ein niedliches Kerlchen findet..nicht anfassen.
Im Gegensatz zu Vögeln nehmen Hasen ihre Jungen nämlich wirklich nicht mehr an wenn sie nach Mensch riechen.
Ausser der Kleine ist wirklich verlassen, oder verletzt...aber dazu lest einfach mal den Link..viel Spaß.
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