Es kommt selten vor dass man das Glück hat einigermaßen gesunde Babyigel zu finden die nicht aufwendig gepflegt werden müssen.
Die meisten Igelkinder die man finden kann sind von wilden Tieren, Haushunden oder Geräten wie Mähern verletzt worden.
Manchmal, tragischerweise ist die Mutter getötet worden und die hungernden Babies laufen suchend umher, wenn man Glück hat findet man sie schnell.
Selten geht eine Geschichte so glücklich aus wie hier Igelbabies
Schaut doch einfach mal rein.
Und falls ihr selber einen Igel findet mit dem was nicht stimmt oder der bei Frost und Schnee umherirrt, hier gibts Infos was man am Besten macht.
Pro Igel
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Donnerstag, 27. September 2012
Feldhase-extrem bedroht...oder warum echte Tierfreunde keine Hasen essen
quote by wikipediaFeldhasen werden in fast allen Ländern Europas bejagt. In Deutschland wurden im Jagdjahr 1985/86 rund 825.000 Feldhasen geschossen, danach war die Zahl stark rückläufig und erreichte 1997/98 mit 406.000 ihren niedrigsten Stand. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg der Population wurden in Deutschland im Jahr 2003/04 rund 568.000 Feldhasen geschossen.[3] Seitdem musste die Quote jährlich verringert werden. Im Jagdjahr 2010/11 hat die Hasenjagd mit 367.300 Exemplaren den niedrigsten Wert erreicht.
Laut Roter Liste ist der Feldhase gefährdet bis stark gefährdet.
Und sicher kennt so mancher die Tyraden der Jäger gegen den bösen Meister Reineke der den armen, hilflosen Hasen erbarmungslos jagt und auffrisst(obwohl ja Füchse hauptsächlich Mausjäger sind).
Und um sich dann als Retter der Hasen kräftig auf die Schulter zu klopfen nimmt dann ein Großteil der Jäger an der Hasenjagd teil um den flinken Hüpfern eine Ladung Schrot in den Pelz zu jagen.
Als edler Retter darf man ja den Geretteten auch mal essen wenn er so gut schmeckt...weil irgendwas muss man ja davon haben und der Gerettete lässt sich ja gerne essen aus Dankbarkeit.
Auf jeden Fall würde dass die Superman Comics sehr viel unterhaltsamer machen, findet ihr nicht?
Also ziemlich hirnrissig erst eine bedrohte Tierart schützen zu wollen vor dem gefressen werden und es dann selber tun.
Vor allem da Mensch ja im Gegensatz zu wilden Tieren nicht die schwächsten Exemplare erbeutet da er die gesunden, kräftigen, schnellsten garnicht erwischt.
Es läuft halt nichts schneller als eine Gewehrkugel.
Und Mensch mag halt keine parasitendurchsetzten, abgemagerten Schwächlinge essen...igitt.
Nein das muss schon was kräftiges, gesundes sein...Etwas das halt am besten überleben und sich erfolgreich fortpflanzen könnte.
Aber der Mensch ist selber ein wandelndes Paradox und spiegelt dass in seinen Handlungen wider.
Was macht den Feldhasen nun so bedroht?
Erstmal wohl dass durch das Giftspritzen all die Wildkräuter wegfallen die er als Nahrung bräuchte.
Ja der Feldhase ist ein Feinschmecker. Das was teilweise als Futterpflanze angebaut wird kann er nicht verdauen, oder es macht ihm Bauchschmerzen die zum sterben sind.
Und immer nur Grashalme ist ungefähr so ausgewogen wie jeden Tag nur Toastbrot. Oder Cornflakes..jeden Tag...immer...wäh.
Man könnte ja wenigstens die Feldränder und Wegränder ungespritzt lassen..denkste.
Flurzerstörung aka Flurbereinigung
Weg mit der Hecke...
Damit fällt nicht nur die Nahrung weg sondern auch der Schutz vor Fressfeinden und vor Regen.
Ja, der Regen der den Feldhasen bis auf die Haut durchnässt ist eine der Haupttodesursachen für die Nachkommenschaft..und für den Feldhasen an sich.
Feuchtes, nasskaltes Wetter verbringt der Feldhase normalerweise an einem trockenem Plätzchen im Feldgebüsch.
Ist aber nicht mehr da.
Was ist aber nun mit den Hunden die man nicht frei rumlaufen lassen soll? Den bösen wildernden Hauskatzen?
Immer wenn der Mensch von sich ablenken will schiebt er ein Tier vor.
Pinguine, Wale und Robben die zuviel Fisch fressen und Schuld sind am leeren Meer und deswegen abgeschossen gehören.
Känguruhs die den armen Rindern das Gras wegfressen und als Ungeziefer ausgerottet werden sollten.
Füchse die den armen Hasen an den Rand der Ausrottung bringen.
Freilich soll man keine Hunde in Schutzgebieten frei laufen lassen oder Hunde generell von denen man weiss das sie hinter allem herhetzen was wegrennt.
Aber mal ehrlich, wenn man ein wenig drüber nachdenkt wird einem doch bewusst wie verquer hier manches doch läuft.
Durch die Feldhecke kann der Hase abhauen...der Hund kommt aber kaum nach.
Und wenn der Mensch Nahrung und Unterschlupf zerstört und seit der Intensivierung der Landwirtschaft der Feldhase sturzartig zahlenweise absackt dann sind das sicher nicht die Katzen und Hunde..und Füchse..
Mit den Füchsen kommt der Hase ja schon seit Jahrmillionen aus.
Unsinnig dann das bedrohte Tier auch noch abzuknallen in weitaus größerem Rahmen als Verkehr, Erntemaschinen, wildernde Hunde und Katzen sowie Füchse je töten könnten.
Feldhasen sind bedroht, die werden nicht wie Kaninchen zum Verzehr auf riesigen Farmen gezüchtet.
Das sind wilde Tiere deren Bestand man nicht mit der Zucht steuern kann.
Gesunde, kräftige Tiere welche den Bestand durch Fortpflanzung sichern könnten, werden getötet.
Klingt das nach Artenschutz?
Feldhasen sollen nicht auf den Teller, bald geht das hirnrissige Schießen ja erneut los um dann im Frühjahr wieder heuchlerisch zu jammern dass es viel zuwenig Feldhasen gibt.
50% der Jungtiere überleben das erste Lebensjahr garnicht(Wetter und so), die wenigsten Hasen werden älter als 3 Jahre.
Zeit zum umdenken, bedrohte Tierarten gehören nicht zum Verzehr geschossen. Vor allem nicht wenn dieselbe Organisation erst jammert das es zuwenig gibt um die verbliebenen Tiere dann später abzuknallen.
(Bei solchen Absurditäten fühlt man doch wie das Gehirn einem durch die Ohren raustropfen will, oder?)
Jeder der Feldhasenbraten kauft trägt dazu bei dass der Feldhase am Ende das gleiche Schicksal wie der Waldrapp teilt.
Der deutsche Ibis, eigentlich mal so häufig dass er bekannt war wie der Spatz, aber wer kennt den heute noch?
Na, irgendwer...klingelt da was..irgendwer?
*zirpzirpzirp*
Mühsam werden Nachzuchtprogramme unterhalten..muss es denn erst vor dem Aus stehen bevor Mensch was tut? Langwierig den Hasen anderswo einfangen und nachzüchten und wieder einführen...wirklich?
Wollt ihr was für den Feldhasen tun, dann kauft ihn nicht sondern lasst ihn hoppeln..wo keine Nachfrage, da kein Abschuss.
Man muss kein Geld spenden, einfach nur nicht aufessen ist hier angesagt.
....und dieses Wissen mit denjenigen im Bekanntschaftskreis teilen die Hasenbraten essen würden, damit sie es nicht tun.
Hände weg vom Hasen, wer den unbedingt essen will soll nach Australien fliegen wo dieser als Neophyt rumhoppelt.
Schaut mal hier vorbei:
http://www.rehkitzhilfe.de/Feldhasen/Feldhasen.htm
Sehr interessant..und falls ihr so ein niedliches Kerlchen findet..nicht anfassen.
Im Gegensatz zu Vögeln nehmen Hasen ihre Jungen nämlich wirklich nicht mehr an wenn sie nach Mensch riechen.
Ausser der Kleine ist wirklich verlassen, oder verletzt...aber dazu lest einfach mal den Link..viel Spaß.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Vogel gefunden....was tun?
Manchmal findet man ein zerstörtes Nest, sei es durch ein Unwetter oder mutwillig zerstört durch Menschenhand.
Viele Leute zerstören Nester mutwillig wenn sie am Haus arbeiten, streichen oder renovieren und sie die Nester stören.
Die meisten Vögel brauchen nur wenige Wochen um ihre Eier zu erbrüten und die Jungen großzuziehen.
Deswegen wäre es schön wenn die Hausbesitzer vorplanen würden und ihr Heim kontrollieren ob sich Vögel angesiedelt haben und brüten.
Je nach Art kann man abschätzen wann man dann die nötigen Arbeiten durchführen kann statt einfach für einen Zeitpunkt den Maler zu bestellen und die Nester zu zerstören und die Jungvögel zu töten was strafbar ist und was eigentlich bekannt sein dürfte bei Bauunternehmen und Malerbetrieben.
Aber da Zeit eben Geld ist, wird das Guter Mensch sein, schon mal vergessen und sich inhuman verhalten.
Wie würden sich jene Menschen fühlen wenn ihnen eine Naturkatastrophe Haus und Herd nimmt und ihre Familie umbringt, selbst bringen sie aber genau solche Zerstörung über ein Lebewesen das auch nur leben will und dem Mensch schutzlos ausgeliefert ist.
Tue nichts was du nicht willst das man dir tu...aber der Mensch sieht sich statt als Beschützer der ihm anvertrauten Natur allzu oft als grausamer, willkürrlicher Herrscher und Tyrann.
Doch selbst wenn nun Bauarbeiten anstehen und ein Nest gefunden ist kann man dieses immer noch retten.
Findet man Eier so spart man den Nestbereich so lange wie möglich aus. Bei größeren Arbeiten sind die Vögel dann schon flügge bevor man an die Nestseite kommt.
Bei Malerarbeiten lässt man einfach einen qm um das Nest herum aus, die meisten Vögel lassen sich weder beim anbringen des Gerüsts, noch beim streichen am Brutgeschäft stören.
Sind die Tiere dann ausgeflogen kann man den kleinen Nestbereich immer noch ausbessern.
Was ist schon ein klein wenig extra Arbeit dagegen ein Leben zu retten, wünschen wir uns nicht alle dass dies auch jemand für uns tun würde wenn wir in Not sind?
Sind Jungvögel im Nest, sind diese natürlich schneller flügge.
Man kann auch dass dann leere Nest entfernen, streichen oder ausbessern und es danach wieder an Ort und Stelle setzen so dass die Vögel ihr Brutgeschäft weiterführen können.
So etwas kann schon im vorhinein verhindert werden indem man genug andere Nistplätze anbietet wo die Vögel ungestört brüten können.
Bringt man genug Nistkästen um das Haus, an der Garage, an der Laube oder im Garten an Gebüsch und in Bäumen an, werden die Vögel eher diese aufsuchen statt am Haus in Ritzen und Nischen zu brüten.
So könnten die alljährlichen Dramen mit klagenden Vogeleltern, toten und sterbenden oder verwaisten Jungvögeln vermieden werden.
Niemand mit Herz wird normalerweise das Töten eines harmlosen Piepmatzes dem anbringen von Nistmöglichkeiten vorziehen und diese sind wunderbare, kostenfreie Schädlingsbekämpfer zum Dank.
Man kann das ganze Jahr über Nistkästen anbringen. Je nach Jahreszeit und Vogelart kann es sein dass jemand einzieht und eine Familie gründet, oder sich die Jungvögel nach einem Heim für das nächste Jahr umsehen.
Viele Vögel suchen die Nistkästen auch bei Unwettern und starkem Schneefall und Kälte auf um geschützt zu sein.
Nistkästen haben schon so manchen Vogel vor dem erfrieren in eisigen Winternächten bewahrt.
Im Abstand von 10 Metern Luftlinie kann man jeweils einen Nistkasten für größere Vogelarten wie Stare und Drosseln anbringen.
Spatzen, Meisen und manch andere Kleinvögel brüten gar gerne in Kolonien und hier kann je nach Art 3-4 Nistkästen auf einem Baum/Scheune/Haus angebracht werden.
Und bei Bauarbeiten kann so ein Nistkasten auch schon einmal umgehägt werden mit einem der Altvögel im Kasten.
Sind in einem Garten alle Nistkästen belegt, so kann man ruhig noch mehr anbringen oder es besteht die Gefahr dass sie sich doch noch Ritzen am Haus suchen.
Sind etwa noch 30% der Kästen frei hat man genug aufgehängt um unerwünschte Benistung des Hauses größtenteils zu vermeiden.
Hierbei sollte auf eine ausreichende Mischung an Nistmöglichkeiten für Kleinvögel gedacht werden.
Sind dann nämlich alle kleinen Kästen belegt aber große frei, so kann es dann ja passieren dass die Kleinvögel ans Haus ziehen während die größeren Arten mehr als genug Platz haben.
Kleinvögel beziehen nämlich aus Sicherheitsgründen keine Kästen mit zu großem Flugloch da sie dass angreifbar machen würde.
Findlinge
Findet man ein zerstörtes Nest mit Jungvögeln, so ist es wichtig zu wissen wie alt es in etwa ist.
Gerade unbefiederte oder spärlich befiederte Jungtiere kühlen schnell aus und sterben dann.
Am schnellsten kann man Jungvögel, die sich kühl anfühlen, aufwärmen indem man sie in die Hand nimmt und anhaucht.
Ausgekühlte Jungvögel sind lethargisch, schlapp. Sie müssen dazu nicht eiskalt sein, es genügen schon wenige Grad wo sie sich noch warm anfühlen aber schon unterkühlt sind.
Unbefiederte Jungvögel fühlen sich immer etwas wärmer als handwarm an da ihre Körpertemperatur etwas über der des Menschen liegt.
Tun sie das nicht können sie sehr bald an Unterkühlung sterben, nur Schwalben sind hier eine Ausnahme da sie als Überlebensmechanismus in eine Kälteruhe verfallen können.
Fundvögel sollten vorsichtig aber stetig aufgewärmt werden, hierzu eignet sich nach einer warmen Hand und anhauchen die Benutzung einer Wärmflasche mit warmen Wasser.
Wärmelampen sind hier weniger geeignet da unbefiederte Jungtiere hier regelrecht austrocknen können.
Auch sogenannte Reptiliensteine die im Zoohandel verkauft werden um Echsen einen Wärmeplatz zu bieten oder Heizkabel für ein Frühbeet sind geeignet, auf Körperwärme eingestellt, nicht wärmer und nur einen Teil des Schuhkartons ausmachend in dem der Junvogel sitzt.
Wird es dem Jungvogel zu warm kann er sich in eine unbeheizte, kühlere Ecke zurückziehen,Heizkabel, Wärmestein oder Wärmflasche gut unter Handtüchern oder bei Heizkabeln erst unter Sand, dann darüber ein Handtuch gepackt.
Wildtiere müssen von Tierärzten kostenlos behandelt werden!
Gehen sie also zum Tierarzt und lassen sie sich nicht von Kosten schrecken, Wildtiere sind so gesehen Eigentum des Staates und dieser zahlt gewissermaßen dafür.
Wärmen sie die Jungtiere erst auf, unterkühlt können sie nichts verdauen oder würden sich bei Futtergaben verschlucken und sogar ersticken.
Fangen sie dagegen an zu piepen und sperren mit weit geöffnetem Schlund, so kann man ihnen Futterbrei anbieten.
Geben sie kein reines Wasser da gerade sehr junge Nestlinge nur mit dem Futter Flüssigkeit aufnehmen und sich ansonsten verschlucken.
Erstes Notfutter für verschiedene Arten finden sie HIER und HIER
Im Handel gibt es aber auch Aufzuchtfutter für Wildvögel mit Pipette und passender Mischung bzw Rezepten wobei man für verschiedene Arten noch Beeren oder dergleichen zufügen kann wenn sie älter sind.
Am besten suchen sie sich eine Aufzuchtstation in ihrer Nähe wenn sie es sich nicht zutrauen oder keine Zeit dafür haben. Denn so ein geschwächter Winzling muss anfangs genau wie eine Babykatze auch Nachts regelmässig gefüttert werden.
Googeln sie einfach mal, vielleicht findet sich etwas in ihrer Nähe, ansonsten können ihnen eventuell Tierärzte oder auch Tier-Vogelparks/Zoos weiterhelfen.
Gerade bei größeren Vogelarten oder schwierigeren Arten ist man auf Hilfe angewiesen da manche ansonsten nie für sich selbst sorgen können beziehungsweise nicht in Privathand gehalten werden dürfen.
Nicht jeder Jungvogel braucht Hilfe
Viele scheinbar verlassene Jungvögel sind in Wirklichkeit solche, die schon flügge sind aber noch von den Eltern versorgt werden.
Infos dazu HIER
Sollten sie aber unbefiederte, spärlich befiederte Vögel, gar in oder nahe einem zerstörtem Nest finden oder eine Katze einen Vogel erwischt haben,dann braucht dieser Hilfe.
Und am Ende gibt es doch kein besseres Gefühl ein Leben gerettet zu haben oder zumindest sein möglichstes getan zu haben für seine Mitgeschöpfe.
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