Es kommt selten vor dass man das Glück hat einigermaßen gesunde Babyigel zu finden die nicht aufwendig gepflegt werden müssen.
Die meisten Igelkinder die man finden kann sind von wilden Tieren, Haushunden oder Geräten wie Mähern verletzt worden.
Manchmal, tragischerweise ist die Mutter getötet worden und die hungernden Babies laufen suchend umher, wenn man Glück hat findet man sie schnell.
Selten geht eine Geschichte so glücklich aus wie hier Igelbabies
Schaut doch einfach mal rein.
Und falls ihr selber einen Igel findet mit dem was nicht stimmt oder der bei Frost und Schnee umherirrt, hier gibts Infos was man am Besten macht.
Pro Igel
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Freitag, 6. Juli 2012
Keine Bakterien-der Pilz ists!
Vögel sind extrem anfällig für Schimmelpilze in der Lunge was leider oft von den Tierärzten, selbst vogelkundlichen, übersehen wird.
Je mehr ein Vogel fliegt, umso leichter hat es der Pilz wenn der Vogel nicht fliegt.
Die Flugmuskulatur ist dafür verantwortlich dass die Lunge ordentlich durchlüftet wird.
Gerade beim Mauersegler kann man sich denken dass eine Pilzinfektion dann besonders schlimm ist.
Schnell wird dann mal ein Antibiotikum gegeben weil der Tierarzt denkt, ja das sind Bakterien.
Aber Schimmelpilzinfekte sieht man halt leider nicht so einfach, da sieht man keine Entzündung im Rachen oder im Hals, das sitzt tief in der Lunge.
Im ersten Moment nach der Spritze wirkt der Vogel noch munterer, eine bakterielle sekundäre Infektion ist bei Pilzinfektionen üblich und muss das Immunsystem nicht mehr die Bakterien bekämpfen, dann wirkt der Vogel die ersten Stunden wieder besser.
Doch dann geht es wieder bergab, durch das Antibiotikum haben die Pilze es noch leichter und der Vogel stirbt dann halt...weil es halt so ist, warum weiss man nicht.
Weil man halt nicht nachsieht. Wieviele dieser zuerst gedeihenden Tiere die dann innerhalb von Tagen dahinsterben sind in Wirklichkeit Schimmelopfer?
Und Schimmel gibt es überall, bei Geflügelzüchtern sind das olle Kamellen, bei Wildvogelstationen scheinbar Neuland?
Kranke, fehlernährte, nicht fliegende, flügellahme oder verletzte Papageien sind besonders anfällig für Pilzinfekte.
Und genauso Wildvögel, logisch aber leider oft nicht bedacht.
Papageienhaltern wird vom Facharzt oft eine prophylaktische Kur gegen Pilze 2-3 mal jährlich empfohlen, oder zusammen mit Antibiotika werden dann Antimykotika gegeben.
Bei Wildvögeln scheinbar unbekannt?
Da die Wildvögel die man findet und päppelt eh schon angeschlagen und schwach sind auch wenn man es ihnen nicht so wirklich ansieht, wer dann entwurmt, sollte auch auf Pilze achten.
Das ist keines der hysterischen 'Igitt Keime-schnell her mit der Chemiekeule' Gefasel wo dann der Hygienespüler für die Wäsche, Hände und Fußböden empfohlen wird.
Hier handelt es sich eher um den Immunsystem unterdrückten Patienten der dass wirklich braucht, nicht die überbesorgte Hausfrau mit dem Sauerkeitstick wie gerne suggeriert.
Bedenkt man dass die Vögel nur einen winzigen Bruchteil des Luftdurchstroms haben wenn sie sitzen, statt wenn sie fliegen und man weiss das schlecht durchlüftete, feucht-warme Räume wunderbare Brutstätten für Schimmel sind, das ist dann die Vogellunge.
Eie Prophylaxe ist einfach, eine Pilzinfektion der Lunge zu kurieren ist schwierig, langwierig und manchmal chronisch.
Bei Katzenbissen soll vorsorglich Antibiotika gegeben werden. Nicht zu vergessen eine entwurmung, denn die Würmer gedeihen wunderbar wenn der Körper geschwächt ist, aber Pilze tun das auch.
Bei Vögeln deren Lunge nicht richtig durchlüftet wird durch die Haltung in einer Wohnung und die fehlende Bewegung der Lunge durch die Muskulatur sollte eine Vorsorge gegen Schimmel wohl auch drin sein.
Infektionen mit Schimmelpilzen können wie Vitamin B Mangel aussehen, wie eine bakterielle Infektion der Lunge, wie eine Kropfentzündung aber ohne eine offensichtliche Entzündung oder Bakterienwachstum.
Da verkrampft der Vogel,zuckt, keucht oder wird aphatisch, Futter wird ausgewürgt weil es die Atmung erschwert, der Hals wird gestreckt um mehr Luft zu kriegen oder die Toxine der Pilze führen zu epileptisch anmutenden Krämpfen und Schreien.
Leider wird viel zu selten bei Wildvögeln an so etwas gedacht.
Aber jeder verletzte Vogel der länger als einige Tage in menschlicher Obhut ist, ist in Gefahr sich solch eine Infektion einzufangen.
Nicht jeder Vogel tut es, die meisten können es sogar abschütteln und wirken nur wenige Tage etwas krank.
Und dann sind da die verletzten, fehlernährten, anderweitig beeinträchtigen Vögel die anfangs gedeihen und dann zusammenklappen.
Im Gegensatz zu einer chronischen Infektion kann eine akute Infektion sehr schnell verlaufen, mit anderen Symptomen, drastisch,solche die gerne für etwas anderes gehalten werden...weil eben diese anderen Gründe weitaus öfter vorkommen als Pilzinfekte.
Manchmal ist etwas das wie ein Pferd aussieht, rennt und klingt halt doch ein Zebra...
http://www.vogelasyl.de/aspergilliose.htm
http://www.tierklinik-frankfurt.de/wissenswertes/themen-der-tiermedizin/wissenswertes-zu-vogelkrankheiten/
http://www.huehner-info.de/infos/krankh_aspergillose.htm
Ein Luftreiniger mit Hepafilter und einem Uv-Licht das den Luftstrom von Sporen und Bakterien reinigt aber von aussen nicht sichtbar ist, ist eine gute Hilfe wenn man das Risiko und die Sporenbelastung für kranke Tiere minimieren will.
Ein Luftreiniger ersetzt nicht die Therapie, aber dadurch das die Luft von schädlichen Substanzen gereinigt wird, ist die Lunge des Vogels weniger Stress ausgesetzt was der Genesung zugute kommt.
Schließlich wird auch der Mensch eine Lungenentzündung eher los wenn er frische Luft statt Zigarettenmief einatmet.
Und Vögel sind hier weitaus empfindlicher als Menschen.
Je mehr ein Vogel fliegt, umso leichter hat es der Pilz wenn der Vogel nicht fliegt.
Die Flugmuskulatur ist dafür verantwortlich dass die Lunge ordentlich durchlüftet wird.
Gerade beim Mauersegler kann man sich denken dass eine Pilzinfektion dann besonders schlimm ist.
Schnell wird dann mal ein Antibiotikum gegeben weil der Tierarzt denkt, ja das sind Bakterien.
Aber Schimmelpilzinfekte sieht man halt leider nicht so einfach, da sieht man keine Entzündung im Rachen oder im Hals, das sitzt tief in der Lunge.
Im ersten Moment nach der Spritze wirkt der Vogel noch munterer, eine bakterielle sekundäre Infektion ist bei Pilzinfektionen üblich und muss das Immunsystem nicht mehr die Bakterien bekämpfen, dann wirkt der Vogel die ersten Stunden wieder besser.
Doch dann geht es wieder bergab, durch das Antibiotikum haben die Pilze es noch leichter und der Vogel stirbt dann halt...weil es halt so ist, warum weiss man nicht.
Weil man halt nicht nachsieht. Wieviele dieser zuerst gedeihenden Tiere die dann innerhalb von Tagen dahinsterben sind in Wirklichkeit Schimmelopfer?
Und Schimmel gibt es überall, bei Geflügelzüchtern sind das olle Kamellen, bei Wildvogelstationen scheinbar Neuland?
Kranke, fehlernährte, nicht fliegende, flügellahme oder verletzte Papageien sind besonders anfällig für Pilzinfekte.
Und genauso Wildvögel, logisch aber leider oft nicht bedacht.
Papageienhaltern wird vom Facharzt oft eine prophylaktische Kur gegen Pilze 2-3 mal jährlich empfohlen, oder zusammen mit Antibiotika werden dann Antimykotika gegeben.
Bei Wildvögeln scheinbar unbekannt?
Da die Wildvögel die man findet und päppelt eh schon angeschlagen und schwach sind auch wenn man es ihnen nicht so wirklich ansieht, wer dann entwurmt, sollte auch auf Pilze achten.
Das ist keines der hysterischen 'Igitt Keime-schnell her mit der Chemiekeule' Gefasel wo dann der Hygienespüler für die Wäsche, Hände und Fußböden empfohlen wird.
Hier handelt es sich eher um den Immunsystem unterdrückten Patienten der dass wirklich braucht, nicht die überbesorgte Hausfrau mit dem Sauerkeitstick wie gerne suggeriert.
Bedenkt man dass die Vögel nur einen winzigen Bruchteil des Luftdurchstroms haben wenn sie sitzen, statt wenn sie fliegen und man weiss das schlecht durchlüftete, feucht-warme Räume wunderbare Brutstätten für Schimmel sind, das ist dann die Vogellunge.
Eie Prophylaxe ist einfach, eine Pilzinfektion der Lunge zu kurieren ist schwierig, langwierig und manchmal chronisch.
Bei Katzenbissen soll vorsorglich Antibiotika gegeben werden. Nicht zu vergessen eine entwurmung, denn die Würmer gedeihen wunderbar wenn der Körper geschwächt ist, aber Pilze tun das auch.
Bei Vögeln deren Lunge nicht richtig durchlüftet wird durch die Haltung in einer Wohnung und die fehlende Bewegung der Lunge durch die Muskulatur sollte eine Vorsorge gegen Schimmel wohl auch drin sein.
Infektionen mit Schimmelpilzen können wie Vitamin B Mangel aussehen, wie eine bakterielle Infektion der Lunge, wie eine Kropfentzündung aber ohne eine offensichtliche Entzündung oder Bakterienwachstum.
Da verkrampft der Vogel,zuckt, keucht oder wird aphatisch, Futter wird ausgewürgt weil es die Atmung erschwert, der Hals wird gestreckt um mehr Luft zu kriegen oder die Toxine der Pilze führen zu epileptisch anmutenden Krämpfen und Schreien.
Leider wird viel zu selten bei Wildvögeln an so etwas gedacht.
Aber jeder verletzte Vogel der länger als einige Tage in menschlicher Obhut ist, ist in Gefahr sich solch eine Infektion einzufangen.
Nicht jeder Vogel tut es, die meisten können es sogar abschütteln und wirken nur wenige Tage etwas krank.
Und dann sind da die verletzten, fehlernährten, anderweitig beeinträchtigen Vögel die anfangs gedeihen und dann zusammenklappen.
Im Gegensatz zu einer chronischen Infektion kann eine akute Infektion sehr schnell verlaufen, mit anderen Symptomen, drastisch,solche die gerne für etwas anderes gehalten werden...weil eben diese anderen Gründe weitaus öfter vorkommen als Pilzinfekte.
Manchmal ist etwas das wie ein Pferd aussieht, rennt und klingt halt doch ein Zebra...
http://www.vogelasyl.de/aspergilliose.htm
http://www.tierklinik-frankfurt.de/wissenswertes/themen-der-tiermedizin/wissenswertes-zu-vogelkrankheiten/
http://www.huehner-info.de/infos/krankh_aspergillose.htm
Ein Luftreiniger mit Hepafilter und einem Uv-Licht das den Luftstrom von Sporen und Bakterien reinigt aber von aussen nicht sichtbar ist, ist eine gute Hilfe wenn man das Risiko und die Sporenbelastung für kranke Tiere minimieren will.
Ein Luftreiniger ersetzt nicht die Therapie, aber dadurch das die Luft von schädlichen Substanzen gereinigt wird, ist die Lunge des Vogels weniger Stress ausgesetzt was der Genesung zugute kommt.
Schließlich wird auch der Mensch eine Lungenentzündung eher los wenn er frische Luft statt Zigarettenmief einatmet.
Und Vögel sind hier weitaus empfindlicher als Menschen.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Vogel gefunden....was tun?
Manchmal findet man ein zerstörtes Nest, sei es durch ein Unwetter oder mutwillig zerstört durch Menschenhand.
Viele Leute zerstören Nester mutwillig wenn sie am Haus arbeiten, streichen oder renovieren und sie die Nester stören.
Die meisten Vögel brauchen nur wenige Wochen um ihre Eier zu erbrüten und die Jungen großzuziehen.
Deswegen wäre es schön wenn die Hausbesitzer vorplanen würden und ihr Heim kontrollieren ob sich Vögel angesiedelt haben und brüten.
Je nach Art kann man abschätzen wann man dann die nötigen Arbeiten durchführen kann statt einfach für einen Zeitpunkt den Maler zu bestellen und die Nester zu zerstören und die Jungvögel zu töten was strafbar ist und was eigentlich bekannt sein dürfte bei Bauunternehmen und Malerbetrieben.
Aber da Zeit eben Geld ist, wird das Guter Mensch sein, schon mal vergessen und sich inhuman verhalten.
Wie würden sich jene Menschen fühlen wenn ihnen eine Naturkatastrophe Haus und Herd nimmt und ihre Familie umbringt, selbst bringen sie aber genau solche Zerstörung über ein Lebewesen das auch nur leben will und dem Mensch schutzlos ausgeliefert ist.
Tue nichts was du nicht willst das man dir tu...aber der Mensch sieht sich statt als Beschützer der ihm anvertrauten Natur allzu oft als grausamer, willkürrlicher Herrscher und Tyrann.
Doch selbst wenn nun Bauarbeiten anstehen und ein Nest gefunden ist kann man dieses immer noch retten.
Findet man Eier so spart man den Nestbereich so lange wie möglich aus. Bei größeren Arbeiten sind die Vögel dann schon flügge bevor man an die Nestseite kommt.
Bei Malerarbeiten lässt man einfach einen qm um das Nest herum aus, die meisten Vögel lassen sich weder beim anbringen des Gerüsts, noch beim streichen am Brutgeschäft stören.
Sind die Tiere dann ausgeflogen kann man den kleinen Nestbereich immer noch ausbessern.
Was ist schon ein klein wenig extra Arbeit dagegen ein Leben zu retten, wünschen wir uns nicht alle dass dies auch jemand für uns tun würde wenn wir in Not sind?
Sind Jungvögel im Nest, sind diese natürlich schneller flügge.
Man kann auch dass dann leere Nest entfernen, streichen oder ausbessern und es danach wieder an Ort und Stelle setzen so dass die Vögel ihr Brutgeschäft weiterführen können.
So etwas kann schon im vorhinein verhindert werden indem man genug andere Nistplätze anbietet wo die Vögel ungestört brüten können.
Bringt man genug Nistkästen um das Haus, an der Garage, an der Laube oder im Garten an Gebüsch und in Bäumen an, werden die Vögel eher diese aufsuchen statt am Haus in Ritzen und Nischen zu brüten.
So könnten die alljährlichen Dramen mit klagenden Vogeleltern, toten und sterbenden oder verwaisten Jungvögeln vermieden werden.
Niemand mit Herz wird normalerweise das Töten eines harmlosen Piepmatzes dem anbringen von Nistmöglichkeiten vorziehen und diese sind wunderbare, kostenfreie Schädlingsbekämpfer zum Dank.
Man kann das ganze Jahr über Nistkästen anbringen. Je nach Jahreszeit und Vogelart kann es sein dass jemand einzieht und eine Familie gründet, oder sich die Jungvögel nach einem Heim für das nächste Jahr umsehen.
Viele Vögel suchen die Nistkästen auch bei Unwettern und starkem Schneefall und Kälte auf um geschützt zu sein.
Nistkästen haben schon so manchen Vogel vor dem erfrieren in eisigen Winternächten bewahrt.
Im Abstand von 10 Metern Luftlinie kann man jeweils einen Nistkasten für größere Vogelarten wie Stare und Drosseln anbringen.
Spatzen, Meisen und manch andere Kleinvögel brüten gar gerne in Kolonien und hier kann je nach Art 3-4 Nistkästen auf einem Baum/Scheune/Haus angebracht werden.
Und bei Bauarbeiten kann so ein Nistkasten auch schon einmal umgehägt werden mit einem der Altvögel im Kasten.
Sind in einem Garten alle Nistkästen belegt, so kann man ruhig noch mehr anbringen oder es besteht die Gefahr dass sie sich doch noch Ritzen am Haus suchen.
Sind etwa noch 30% der Kästen frei hat man genug aufgehängt um unerwünschte Benistung des Hauses größtenteils zu vermeiden.
Hierbei sollte auf eine ausreichende Mischung an Nistmöglichkeiten für Kleinvögel gedacht werden.
Sind dann nämlich alle kleinen Kästen belegt aber große frei, so kann es dann ja passieren dass die Kleinvögel ans Haus ziehen während die größeren Arten mehr als genug Platz haben.
Kleinvögel beziehen nämlich aus Sicherheitsgründen keine Kästen mit zu großem Flugloch da sie dass angreifbar machen würde.
Findlinge
Findet man ein zerstörtes Nest mit Jungvögeln, so ist es wichtig zu wissen wie alt es in etwa ist.
Gerade unbefiederte oder spärlich befiederte Jungtiere kühlen schnell aus und sterben dann.
Am schnellsten kann man Jungvögel, die sich kühl anfühlen, aufwärmen indem man sie in die Hand nimmt und anhaucht.
Ausgekühlte Jungvögel sind lethargisch, schlapp. Sie müssen dazu nicht eiskalt sein, es genügen schon wenige Grad wo sie sich noch warm anfühlen aber schon unterkühlt sind.
Unbefiederte Jungvögel fühlen sich immer etwas wärmer als handwarm an da ihre Körpertemperatur etwas über der des Menschen liegt.
Tun sie das nicht können sie sehr bald an Unterkühlung sterben, nur Schwalben sind hier eine Ausnahme da sie als Überlebensmechanismus in eine Kälteruhe verfallen können.
Fundvögel sollten vorsichtig aber stetig aufgewärmt werden, hierzu eignet sich nach einer warmen Hand und anhauchen die Benutzung einer Wärmflasche mit warmen Wasser.
Wärmelampen sind hier weniger geeignet da unbefiederte Jungtiere hier regelrecht austrocknen können.
Auch sogenannte Reptiliensteine die im Zoohandel verkauft werden um Echsen einen Wärmeplatz zu bieten oder Heizkabel für ein Frühbeet sind geeignet, auf Körperwärme eingestellt, nicht wärmer und nur einen Teil des Schuhkartons ausmachend in dem der Junvogel sitzt.
Wird es dem Jungvogel zu warm kann er sich in eine unbeheizte, kühlere Ecke zurückziehen,Heizkabel, Wärmestein oder Wärmflasche gut unter Handtüchern oder bei Heizkabeln erst unter Sand, dann darüber ein Handtuch gepackt.
Wildtiere müssen von Tierärzten kostenlos behandelt werden!
Gehen sie also zum Tierarzt und lassen sie sich nicht von Kosten schrecken, Wildtiere sind so gesehen Eigentum des Staates und dieser zahlt gewissermaßen dafür.
Wärmen sie die Jungtiere erst auf, unterkühlt können sie nichts verdauen oder würden sich bei Futtergaben verschlucken und sogar ersticken.
Fangen sie dagegen an zu piepen und sperren mit weit geöffnetem Schlund, so kann man ihnen Futterbrei anbieten.
Geben sie kein reines Wasser da gerade sehr junge Nestlinge nur mit dem Futter Flüssigkeit aufnehmen und sich ansonsten verschlucken.
Erstes Notfutter für verschiedene Arten finden sie HIER und HIER
Im Handel gibt es aber auch Aufzuchtfutter für Wildvögel mit Pipette und passender Mischung bzw Rezepten wobei man für verschiedene Arten noch Beeren oder dergleichen zufügen kann wenn sie älter sind.
Am besten suchen sie sich eine Aufzuchtstation in ihrer Nähe wenn sie es sich nicht zutrauen oder keine Zeit dafür haben. Denn so ein geschwächter Winzling muss anfangs genau wie eine Babykatze auch Nachts regelmässig gefüttert werden.
Googeln sie einfach mal, vielleicht findet sich etwas in ihrer Nähe, ansonsten können ihnen eventuell Tierärzte oder auch Tier-Vogelparks/Zoos weiterhelfen.
Gerade bei größeren Vogelarten oder schwierigeren Arten ist man auf Hilfe angewiesen da manche ansonsten nie für sich selbst sorgen können beziehungsweise nicht in Privathand gehalten werden dürfen.
Nicht jeder Jungvogel braucht Hilfe
Viele scheinbar verlassene Jungvögel sind in Wirklichkeit solche, die schon flügge sind aber noch von den Eltern versorgt werden.
Infos dazu HIER
Sollten sie aber unbefiederte, spärlich befiederte Vögel, gar in oder nahe einem zerstörtem Nest finden oder eine Katze einen Vogel erwischt haben,dann braucht dieser Hilfe.
Und am Ende gibt es doch kein besseres Gefühl ein Leben gerettet zu haben oder zumindest sein möglichstes getan zu haben für seine Mitgeschöpfe.
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