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Dienstag, 18. Dezember 2012

Kinder können nur mit Taranteln und Würgeschlangen lernen was Tierliebe ist...

...und Ihr fragt euch jetzt sicher welcher Irre das glaubt?

Ja, es gibt wirklich Leute die wollen einen Glauben machen, dass wenn man keine Exoten wie Vogelspinnen, Skorpione, Würgeschlangen, Großpapageien oder Krokodile hält, dass Kinder nie Tierliebe entwickeln oder wie man achtsam mit seiner Umwelt umgeht.

Für diese Personen ist es absolut notwendig dass unbedingt jeder, egal ob er Ahnung von der Tierart hat oder deren Bedürfnisse erfüllen kann, sich die irrsinnigsten Exoten halten darf wenn ihm danach ist.

Die Meisten von uns haben wohl als Kinder nie mit einer Tarantel gekuschelt oder eine Anakonda mit lebenden Mäusen gefüttert und wissen trotzdem was Tierliebe heisst oder was Umweltbewusstsein ist.

Wer sind nun diese Irren die dem Otto Normalbürger glauben machen wollen dass Kinder in ihrem Umfeld unbedingt die abenteuerlichsten Exoten brauchen würden?


Nun, eines sind diese Leute sicher nicht, Tierfreunde.

Die Rede ist von den Leuten die davon profitieren wenn Hinz und Kunz ohne die notwendige Erfahrung, Platz und Ausstattung sich Exoten anschaffen, diese bald darauf verrecken um erneut welche verscherbeln zu können.

Diese Leute sind diejenigen, die einem weiß machen wollen dass es ganz leicht ist Geckos, Schlange, Echsen und Schildkröten zu halten..und dass wenn man diesen eine Minibehausung gibt diese Tiere auch nicht mehr weiterwachsen.

Dass sind die Leute die einen anlügen und sagen man braucht nur dieses Pülverchen und jene Pellets und die Tiere werden ihr Leben lang gesund und munter sein.

Dass sind die Leute die sich einen Dreck um das Wohlbefinden von Tieren kümmern, einem sagen dass soziale Tiere prima alleine zu halten sind (ein Pärchen Papageien der großen Sorte zu halten ist ja vielen zu teuer sonst und es fände kein Kauf statt wenn man keine Einzeltiere verkauft) und dass Handaufzuchten viel besser zahm werden.

Jene Leute die Wildfänge verkaufen, Leute die auf Exotenbörsen ihre 'Ware' in winzigen Plastikgefäßen ohne Deckung und Unterschlupf anbieten, ohne Klimatisierung mitten zwischen hunderten Leuten, jeder Menge Lärm, mit Zugluft, grellem Licht und die Leute einladen die Tiere zu begrabschen.

Es sind die Leute die diese Seite ins Leben gerufen haben um den Tierhaltern  Lügen und Halbwahrheiten zu erzählen.

http://www.exotenhaltung.com/wbb/index.php?page=Custom&pageID=1

Leute die am Tierleid durch Wildfang und Verkauf  an Unwissende profitieren und denen es um das Geld geht das man damit verdient, nicht um die Tiere.

Leute die Lügen erzählen das Hamster und Wellensittiche zu den Exoten gehören und dass der Deutsche Tierschutzbund jede Haustierhaltung verbieten will.

Dreiste, kleinkarierte Lügner denen der Allerwerteste auf Grundeis geht wenn echte Tierfreunde Aufklärungsarbeit leisten.


Es gibt nur wenige Leute die echten Exoten wie Echsen, Schlangen und Großpapageien die Bedingungen bieten können die sie brauchen. Die meisten Leute die sich diese Tiere anschaffen wollen tun es, weil es was besonderes ist, denken nicht daran welche Verantwortung sie dann tragen, geschweige denn dass diese die nötige Ausrüstung haben.

Die Auffangstationen sind voll mit exotischen Echsen, Schildkröten, Papageien die krank werden oder sich selber verletzen oder einfach zu groß wurden und dann von den Leuten auf einmal nicht mehr gewollt werden.

Man muss nur einmal googeln um zu sehen welches Tierleid entsteht.

90% der ach so pflegeleichten, billigen Wasserschildkröten überleben die ersten beiden Jahre nicht.

Genauso schlimm wenn auch nicht sofort tödlich sieht es mit Großpapageien aus die ohne Partnervogel in zu kleinem Käfig mit minderwertiger Nahrung, kaum Bewegung und Abwechslung vor sich hin darben.

Sicher gibt es genug Leute die sich wirklich informieren und sich bemühen...und diese Leute sind es dann die sich die Haare raufen weil Hinz und Kunz denkt dass Exotenhaltung so einfach wäre wie im Kinderfilm oder vom Verkäufer dargestellt.


Selbst bei vielen Nicht-mehr-Exoten wie Hamstern, Meerschweinchen, Rennmäusen und Wellensittichen sieht es oft genug schlimm aus, um wieviel schrecklicher sieht es dann bei den echten Exoten aus?


Solange es immer noch genug Leute gibt die Meerschweinchen und Wellensittiche einzeln halten und die große Zierfische wie Segelflossler und Diskusfische in 60 Liter Becken halten weil der Verkäufer gesagt hat das wäre ok und die wachsen dann nicht so!...gehören Exoten nicht in die Hände von Hinz und Kunz.


Mich würde es nicht wundern wenn Zoo Zajac mit hinter dieser Seite stünde, der nicht nur den Welpenhandel in Zoohandlungen wieder eingeführt hat, sondern Stinktiere, Äffchen und andere Exoten an jeden verkauft der genug Geld hat.

Exoten gehören nur in die Hände derer, die eine Sackunde nachweisen können damit die Tiere nicht leidend dahindarben bevor sie elendig verrecken.


Jeder echte Tierfreund der Schildkröten je nach Art in einem großen Freigehege oder einem Aquaterrarium hält, der sich die Haare rauft  weil schon wieder eines ausgesetzt wurde, der eine Tarantel in einem schön strukturiertem Terrarium hält, der mehr Geld für seine Tiere ausgibt als er mit den Nachzuchten verdient, spricht sich auf jeden Fall dagegen aus dass jeder, nur weil er Geld und Lust dazu hat, sich einen Exoten zulegt ohne das nötige Equipment und Erfahrung zu haben.


Auf vielen Exotenbörsen, aber auch in Tierhandlungen kann sich jeder, ohne nachweisen zu müssen dass er sich auskennt oder das Tier pflegen kann, Taranteln, Echsen, Schlangen und Großpapageien zulegen.

Dies ist eindeutig der falsche Weg, ein tödlicher, grausamer Weg für viele Tiere der verboten gehört.


Echte Tierliebe definiert sich nicht darüber möglichst exotische, seltene und schwer zu pflegende Prestigetiere zu haben, echte Tierliebe erzählt keine Lügen über Tierschützer die grausame Mißstände aufdecken und diese verhindern wollen.

http://www.tierschutzbund.de/exoten.html

Entgegen der oftmals populistisch vorgebrachten Darstellung von bestimmten Halterverbänden, geht es weder darum, jedwede Tierhaltung in Privathand zu untersagen, noch das Engagement vieler tierbegeisterter Menschen in Frage zu stellen. Tatsächlich muss der Fokus vielmehr auf den zahlreichen Missständen liegen, die leider gerade bei der Heimtierhaltung festzustellen sind und auch von einigen Interessensverbänden nicht abgestellt werden (können).

http://www.tierschutzbund.de/4036.html


http://www.tierschutzbund.de/3046.html

Echte Tierfreunde machen sich erstmal Gedanken ob sie einem Exoten alles bieten können was er braucht, ob sie die tausende Euro aufbringen können die auf Einrichtung, Technik, Nahrung und etwaige Krankheitsfälle entfallen.

Echte Tierfreunde kaufen sich nicht aus einer Laune heraus ein Tier und setzen es aus wenn es lästig, zu groß oder zu teuer wird nur um sich dann den nächsten Exoten anzuschaffen.

Echte Tierfreunde sind dagegen dass sich jeder, ohne die Sachkenntniss und das nötige Equipment, einfach so ohne Nachprüfung einen Exoten anschaffen kann.

Echte Tierfreunde setzen sich dafür ein dass jeder Exot ein artgerechtes Leben führen kann statt für das Recht sich ein Tier aus einer Laune heraus anschaffen zu können.

Und echte Tierfreunde kapieren dass Hamster und Wellensittiche nicht zu den Exoten gehören für die der Deutsche Tierschutzbund die Haltung in Privathand verhindern will. Auch wenn man das einem gerne glauben machen will.

Echte Tierfreunde lassen sich von geldgeilen Scharlatanen keine Lügen andrehen und informieren sich selber.

Dienstag, 27. November 2012

Des Menschen liebstes Hobby, Hass projezieren.

http://www.derwesten.de/panorama/polizei-schaeferhund-beisst-sechs-spielende-kinder-id7329405.html


Wäre es kein Polizeihund gewesen und kein Schäferhund wären die Schlagzeilen wohl eher so gewesen:

Bestie fällt Kinder an.

Agressives Hundemonster richtet Blutbad an

Killerbestie rennt Amok



Geschmückt mit dem Bild eines zähnefletschenden, geifernden Hundemauls.

Zähnezeigende Hundebestie

So wird halt Presse gemacht, reisserisch, meinungsmachend, verdammend.

Dass ein Schäferhund etwa 10 mal so oft zubeisst wie ein Bullterrier..ups...aber ist ja kein Kampfhund...

Aber es macht sich halt nicht so gut rassistisch(weil Hunderasse) gegenüber des Deutschen liebste Rassen zu werden.

Zu den wirklichen Beissbestien gehören laut Statistik Schäferhund, Dackel, Golden Retriever  und Terrier...nicht Staff..nein, der süße, kleine, weisse Zwerg aus der Cäserwerbung in etwa...

http://www.welpenschule.ch/bissstatistik08.html


Als die zwei Schäferhunde eines bekannten Rocker-Motorradbande-Chefs Amok liefen und Leute gebissen haben verschwand das ziemlich schnell wieder aus den Medien.

Warum schrie da keiner Zeter und Mordio zwecks einer beisswütigen Killerrasse von Hunden die man schnellstens auszurotten habe?

Komischerweise scheint bei Schäferhunden jeder Hinz und Kunz zu verstehen dass es eben nicht an der Rasse liegt sondern am Halter.


Rassismus in schönster Form.

Wären die Rockerhunde irgendwie bullterrierartig gewesen würde man jetzt noch darüber reden und auf der Rasse herumhacken und wie liderlich, widerlich, gefährlich  besagte Rasse ist und alle Hunde dieser Rasse schlecht wären.

Hätte ein Bullterrier 7 Kinder angefallen, das wären Schlagzeilen gewesen, und was für welche!

Bei Schäferhunden und anderen 'guten' Rassen fehlen die reisserischen, zähnefletschenden, schäumenden Bilder und die dazu passenden Schlagzeilen.
Da fällt auch auf dass dann der Halter eher ins Gericht genommen wird, nicht die Rasse.

Warum gibt es hier keine Gleichberechtigung?


Es ist das bewährte Bild dass der Mensch einfach etwas hassen und verdammen muss. Der Sündenbock der bei einer jährlichen Zeremonie verprügelt, misshandelt und aus der Stadt gejagt, gehängt oder ertränkt wurde, hat sich zum Sündenhund gewandelt...unter anderem.


Schwarze Katzen, Krähen, Kinder, Arbeitslose  und so weiter.

Scheinbar kommt der Mensch einfach nicht ohne Etwas oder jemanden aus dem er alle möglichen schlechten Eigenschaften und Absichten unterschieben und  richtig schön hassen kann.

Wo da die Menschlichkeit im Menschen bzw das humane steckt?

Kann der Mensch überhaupt ohne ein Hassobjekt auskommen oder seinen Verstand wirklich rational benutzen?

Scheinbar nicht, ansonsten gäbe es keine vernünftige Erklärung dafür warum der Mensch eine ganze Gruppe bzw Rasse für die Taten Einzelner  hinhängt.

Und oftmals auch die, die nicht wirklich eine Chance hatten.

Klar ist es tragisch  was passiert ist...zumindest wird diesmal der  Hundehalter und nicht nur der Hund an den Pranger gestellt.
Wobei mich wirklich interessieren würde, was passiert da verdammt nochmal in der Ausbildung dass ein Hund so austickt?

Dass ist etwas was mir wirklich Sorgen macht, nicht das erste Mal das ein Polizeihund jemanden angefallen hat.

Ist es der Stress der Ausbildung dem manche Hunde einfach nicht gewachsen sind?
Man weiss ja dass z.B. bei Blindenhund nur ein geringer Prozentsatz der ausgewählten Hunde auch wirklich den Ausleseprozess  bis zum Ende übersteht und dann ausgebildet wird.

Wie ist das jetzt bei Polizeihunden?

Und wieso ticken z.B. nicht auch Rettungshunde aus, ist es vielleicht wirklich etwas das in der Ausbildung schief läuft und nicht nur der Stress?

Leider gibt es überall Leute die ihre Macht missbrauchen und dass Polizeihunde von ihren Menschen misshandelt werden kam auch schon vor..manche Menschen fühlen sich halt nur groß und stark wenn sie sich an jemand anderen auslassen können...

Nur was war hier der Fall?

Soweit wie man es hört hat der Hund vorwiegend Beine und Hüfte angegriffen..bei dessen Größe und der der Kinder, hätte dieser auch locker in den Hals beissen können oder das Gesicht.

Hier zweifle ich daran dass der Hund wirklich unabwendbar bösartig ist oder gehandelt hat..wollte er die Kinder stoppen, dachte erdie spielenden Kinder attakieren sich gegenseitig?

Seltsamer Gedanke, aber wäre der Hund wirklich bösartig gewesen, wäre zumindest eines der Kinder tot..

Sicher ist dass der Hund auf keinen Fall in den Polizeidienst darf und dass man herausfinden muss wie es dazu kam...und ob vielleicht etwas in der Ausbildung nicht koscher gelaufen ist.


Auch Jagdhunde die zum töten abgerichtet werden, geraten in die Schlagzeilen weil sie Haustiere zerreissen oder Leute anfallen..leider geht das genauso unter wie der Schäferhund der in der Beißstatistik ganz oben steht.

Der Hund sollte nicht für den Fehler des Menschen bestraft werden.

Leider sieht man wie bei Lennox, dass ein Hund nur 'falsch' aussehen muss damit man ihn umbringt.

Wie es hier ausgeht, keine Ahnung..ich hoffe nur dass hierbei mit dem Tod des Hundes nicht wieder alles unter den Teppich gekehrt wird und für die Ausbildung und vor allem auch die Ausbilder sowie die Auswahl der Hunde, strengere Kritieren geschaffen werden.

Auch ein Hund der auf das Zupacken und Ausschalten  von Mensch und Tier trainiert wird, fällt nicht einfach so jemanden an..sofern er respektvoll und ohne negative Beeinflussung trainiert wurde und man nicht einen Hund wegen seiner Rasse, sondern wegen seines starken Wesens auswählt, dass den Stress aushält und nicht irgendwann austickt.










Freitag, 23. November 2012

Ich ess doch kein Soja....oder doch?-sowie die Spezies 'Pupos Sofikus'

Erstmal wohl..hä?

Fangen wir einfach mal beim Anfang an..wenn man Soja hört denken die meisten an Tofu, Sojamilch und diese komischen Krümel und Schwämme aus Sojamehl die als Hackersatz hergenommen werden.

Die meisten werden auch sagen "Soja, ess ich nicht..ausserdem ist das gentechnisch verändert und so"

Tun die Meisten aber doch...denn 90% der weltweiten Sojaernte landen in Futtertrögen, und damit  auch auf dem Teller. Das Soja was im Tierfutter landet ist nicht nur genverändert,
sondern auch mit einem vielfachen des hochtoxischen Glyophosat belastet...eben weil es höhere Giftdosen verträgt ohne zu krepieren.

http://www.regenwald.org/

Und daher wird ein vielfaches dieses Giftes gespritzt...Gentechnik macht hier also das Essen nicht klüger, gesünder, wassersparsamer..sondern einfach widerstandsfähiger gegen  Gift...es wird mehr gespritzt, mehr Gift reichert sich im Soja an, landet damit im Trog und reichert sich etwa um den Faktor 10 im Tier an.

Dass sich Rückstände in der Nahrungskette anreichern, ist aus dem Biounterricht altbekannt und logisch.

Schließlich muss ein Tier das 10-20 fache an Nahrung erstmal aufnehmen um seinen Körper aufzubauen.

Dummerweise landen dabei Schwermetalle und petrochemische Gifte in den Zellen weil diese Stoffe schwer auszuscheiden sind.

...und die gentechnisch veränderten Sequenzen kann man auch in den Tierzellen wiederfinden.

350qm Sojafeld entfallen rein rechnerisch auf jeden Bundesbürger Deutschlands.

Und das sind  in etwa auch 350qm gerodeter Regenwald für jeden von uns...


Die Welternährungsorganisation FAO der UNO stellte in der 2006 von ihr veröffentlichten Studie fest, dass 70 % des abgeholzten Amazonaswaldes für Viehweiden verwendet wurden und der Futtermittelanbau ein Grossteil der restlichen 30 % belegt.

http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm

In derselben Studie hielt die FAO fest, dass 70 % des weltweiten Landwirtschaftslandes für die Viehhaltung verwendet werden.


http://web.de/magazine/gesundheit/ernaehrung/16143510-broetchen-co-giftdusche-fuers-getreide.html

Glyophosat wurde ja lange als harmlos bezeichnet, genauso wie Contergan, DDT und andere Substanzen die von ihren Herstellern und Vertriebsgesellschaften immer als völlig harmlos und toll bezeichnet werden.

http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup-und-gentechnik-pflanzen/fakten-zu-roundup-und-glyphosat.html



Die nicht firmengebundenen Wissenschaftler die schon seit Jahrzehnten vor den Gefahren warnen, wurden mundtot gemacht, verlacht oder als Lügner hingestellt.

Etwas was man auch bei DDT und Contergan sehen konnte..und jetzt auch bei Glyophosat.

Fehlbildungen beim Embryo, Fehlgeburten, Krebs, Leber- und Nierenschäden.

Etwas das man nicht nur im Tierversuch sehen konnte, sondern auch live bei den Leuten die in der Nähe der riesigen Sojaplantagen wohnen oder auf diesen arbeiten.

http://www.derwesten.de/region/westfalen/pflanzenschutzmittel-glyphosat-kann-laut-experten-krank-machen-id6897961.html

Auch bei uns wird Glyophosat, besser bekannt als Round up, eingesetzt wie Zuckerperlen.

Unter anderem um Kartoffeln und Getreide abzutöten so dass die Ähren gleichmässig reifen und das Grün der Kartoffeln nicht die Erntemaschinen behindert.

Toll, oder?
Etwas das Getreide(Gras) killt, wird uns als harmlos verkauft und auf das reifende Getreide gesprüht.

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/glyphosat-botulismus

Und auch im Hausgarten eingesetzt...

Liest man die Warnhinweise, müsste man die Spritzmittel mit Ganzkörperschutzanzug und Atemmaske anrühren und aufbringen, aber wer macht das schon?


Es ist kein Wunder  dass nicht nur Landwirte und  !landwirtschaftliche Nutztiere!(eigentlich logisch dass wenn wir sie essen, das Zeug auch aufnehmen) das hochgiftige Glyophosat im Urin aufweisen...praktisch jeder hat es im Körper..der eine mehr(viele Tierprodukte, Gifte im Hausgarten), der andere weniger.


Und was macht das nun auf diesem Blog?

Vernichtung des Regenwaldes, unwiederbringlicher Verlust tausender Tier- und Pflanzenarten, Ausrottung von Urvölkerung, Veränderung des Klimas, Beeinflussung der Ozeane, Ausdehnung der Wüsten, Schlammlawinen, Überschwemmungen, Dürre...


Nicht nur in Südamerika und Afrika sondern weltweit, denn die Regenwälder beeinflussen das Weltklima als Speicher von CO2 und Wasser, als Wall gegen die Wüste und starke Winde.

Auch wir sind betroffen, auch die, denen der Regenwald und die Ausrottung von indignen Völkern, Tieren und Pflanzen am Allerwertesten vorbeigeht.


Und zusammen mit den Giften die wir so gierig in uns reinfressen weil das Dealer-Menu nur 3.99 kostet, muss man sich fragen ob wir nicht alle gehörig einen an der Waffel haben.


Irgendwie sind unsere Wertvorstellungen total verquer.

Reich ist der mit dem bestgemachten Gebiss, der mit den Keramikfüllungen, den Überzügen damit die Zähne weisser wirken und gleichmässig aussehen..

..nicht der, der einfach gesunde, löcherlose Zähne hat.

Reich ist der, der sich den besten Arzt, die teuerste Medizin und die umfangreichste Pflege leisten kann.

..nicht der, der einfach gesund ist.

Reich ist der, der sich das teuerste Auto leisten kann.

...nicht der, der auf den eigenen, gesunden Beinen laufen kann.

Humanitär ist der, der für Hilfsorganisationen spendet, weil das toll ist..werben ja Promis dafür-

...nicht der, der sein Konsumverhalten so überdenkt, dass er damit anderswo möglichst wenig Schaden anrichtet..oder damit Kleinbauern hilft(Öko, transfair).


Menschen denken oft zu kurzsichtig, einfach weil es bequemer ist, wer erhebt sich schon gerne vom realen oder imaginärem Sofa seines Lebens wenn der gewohnte Fläz doch so toll ist?

Nur wenn man dann erst einmal Krebskrank ist, seinen Herzinfarkt oder Gehirnschlag hatte, es zum Aussterben einer Tierart kommt oder eine Dürre/Überschwemmung zur Katastrophe geführt hat, dann ist es zu spät-


Leider scheint es so dass die meisten Menschen erst gewillt sind etwas zu tun, wenn sie keine andere Möglichkeit mehr haben, oder wenn es schon zu spät ist.

Die, die gerne auf ihrem imaginärem Sofa hocken bleiben wollen, kommen dann mit dem Argument dass eh alles irgendwo, irgendwie giftig ist und man sowie sterben muss/morgen vom Auto überfahren werden kann und so weiter.

Damit wird dann argumentiert, da man eh sterben muss, warum  versuchen sich besser zu ernähren, warum was für die Umwelt tun..warum, warum...

Komischerweise bringt sich aber von denjenigen keiner sofort um, wenn man eh sterben muss, warum dann nicht gleich?

Dann wollen sie auf einmal doch leben, obwohl doch alles giftig ist und selbst Atmen gefährlich ist und man schon in der nächsten Minute überfahren werden könnte.

Sicher ist dass wir in dieser Welt immer einer gewissen Gefährdung ausgesetzt sind, dass wir immer Schadstoffe aufnehmen, schon alleine weil wir Atmen.

Logisch aber dass der, der Raucht, mehr Schadstoffe aufnimmt...und der, der es nicht tut, weniger aufnimmt.

Logisch auch dass ein gut genährter Körper bessere Chancen hat alt zu werden und bis dahin relativ gesund zu bleiben, als wie ein schlecht ernährter.(Auch wenn die Sofapupser dann gerne den Onkel/Opa/Vater des Freundes etc pp aufkarren der geraucht, gesoffen und gefressen hat und trotzdem 100 wurde-komisch dass auf einmal jeder Sofapupser so eine Person aus dem Verwandtenkreis ankarren kann, oder?)

Logisch auch, dass man mit ein wenig Nachdenken und ein paar kleinen Änderungen des Konsumverhaltens sowohl unserer Umwelt hier, als auch anderswo helfen können...und natürlich uns selbst.(Und die Sofapupser jammern dass man ja als arme, einsame, einzelne Person ja garnichts ändern kann, ergo bleiben sie auf dem Sofa hocken und pupsen weiter vor sich hin weils so schön ist..und man ja garnichts tun kann.)

Dass jeder etwas für sich tun muss damit sich was ändert, entlockt dem Sofapupser meist nur ein "Warum ich, sollen doch die Anderen was machen-ich hab zuviel zu tun, tu eh schon soviel, das ist zu mühsam, interessiert mich nicht"

http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/glyphosat-126638.html

http://www.l-iz.de/Bildung/Forschung/2012/07/Pflanzengift-Glyphosat-gelangt-in-menschliche-Nahrung-42766.html


Es hat sich noch nie etwas Weltbewegendes getan ohne dass der 'kleine, unwichtige-ich-kann-doch-eh-nichts-tun-Mensch, erhoben hätte.

Nur auf den Druck und das Drängen, das Wollen  des ach so unbedeutenden Bürgers als Masse, haben sich die Dinge geändert.

Sklaverei, Frauenwahlrecht, Gleichstellung der Geschlechter, Menschenrechte,..nichts davon kam zustande weil 'einer da oben' einen Sinneswandel hatte, sondern weil viele unbedeutende Leute keine Sofapupser mehr sein wollten...und damit bedeutend wurden.


Und weil Glyophosphat, Regenwaldzerstörung und die dazugehörende Fabrikwirtschaft(Landwirtschaft ist das nun echt nicht mehr) nun mal auch unseren Lebensraum hier gefährden, inklusive aller Tier- und Pflanzenarten, gehört das hier her...


P.S. Übrigens darf sich jede Wurst/Ei und Milch gentechnikfrei nennen solange das Tier nicht durch Gentechnik verändert worden ist...auch wenn das Futter voller Gensoja steckt..am Tier selber wurde ja nicht rumgeschraubt.
...weil ja neuerdings viele Werbespots plärren..ohne Gentechnik...und die Eier bringt der Osterhase, wers glaubt.

http://www.oekologischer-aerztebund.de/htm/112_oeae.pdf