Freitag, 5. Oktober 2012

Fünf Milliarden Individuen, die sterben doch niemals aus

Man stelle sich Schwärme vor die 10 Millionen einzelne Vögel fassen.

Und jetzt bitte, dass das noch ein 'kleiner' Schwarm war.

Fünf Milliarden Vögel, das ist die 10 fache Menge des weltweiten Bestandes an Spatzen...allerdings war diese  Anzahl, nicht weltweit sondern nur die im östlichen Teil von Nordamerika.

Soviel Individuen...und doch ist die gesamte Spezies innerhalb von nicht mal 100 Jahren verschwunden.


Die Rede ist von der Wandertaube.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen...fünf Milliarden Individuen, Schwärme mit Millionen von Tieren.

Niemand würde denken dass diese Tiere so einfach verschwinden würden und doch ist genau das passiert.

Diese Taubenart ernährte sich größtenteils von Nußfrüchten(Bucheckern, Eicheln, Kastanien), wilden Beeren, Insekten und Würmer und Grassamen.

Nun fürchteten die Leute dass die Tauben ihnen das Getreide stehlen würden..nachdem die Farmer ihnen ja erstmal das Steppengras gestohlen hatten, irgendwas muss man ja essen.

'Seltsamerweise' kam es aber nie zu Kahlschlag der Felder oder Hungersnöten  durch den Vogel.
Warum auch, sie waren auf Nußfrüchte spezialisiert....

Aber das hielt die Leute nicht davon ab die Vögel als Bedrohung für ihre Getreideernten und Obstplantagen zu sehen.

Da die Tiere in riesigen Schwärmen dahinzogen feuerte man einfach blind in diese hinein, spannte Netze, holte Millionen von ihnen zu Boden und benutzte sie als Schweinefutter  weil man garnicht  wusste wohin mit den Kadavern.

Ähnlich wie beim Bison der einfach abgeknallt und liegen gelassen wurde weil es eben viel zuviel war.

1800 waren es  5 Milliarden Tiere.
1870 waren noch 100 Millione Tiere übrig.
1880 gab es nur noch einzelne Sichtungen

1900 waren die Vögel in freier Wildbahn entgültig ausgestorben auch wenn man hin und wieder noch einzelne Exemplare sah.

1914 starb die letzte Wandertaube Martha in einem Zoo.

Man mag nun denken dass dieses hemmungslose Bejagen in unserer heutigen, aufgeklärten Zeit nicht mehr vorkommen mag, doch genau das tut es.

Man benutzt immer noch Netze, allerdings nicht nur  für Vögel.
Es wird auch immer noch gerne das Märchen vom nachhaltigem Fang gebracht.

Oder vom delphinfreundlichem Netz.

Auch als billiges Schweinefutter nimmt man tonnenweise Fisch her.

Fisch der andere Tiere ernährt, als Beute gebraucht wird.

Fischfang für Fischmehl wobei dann verhungerte Delphine an die Küste gespült werden und Pelikane zu Vogelfressern werden weil sie keinen Fisch mehr finden.

http://www.cetacea.de/news/archiv/2007/01/arch070123.shtml



Es wird ja gerne damit geworben dass für Fischmehl nur 'für den Menschen nutzloser Fisch' verwendet wird.

Dass dieser Fisch aber oft die alleinige Nahrungsquelle für dutzende von Tierarten ist für die er ganz und garnicht nutzlos ist, wird verschwiegen.

Wer will auch schon zugeben dass Fangflotten extra für die Fischmehlproduktion rausfahren um tonnenweise Fische aus dem Meer zu ziehen...ist natürlich alles nutzloser Fisch.

Da wird dann gerne ein wenig beschönt dass es ja nur Abfall sei den man zu Fischmehl verarbeitet.Fisch den Mensch nicht essen kann..oder eher will.

Dass damit aber nicht nur Gräten und Fischköpfe von Thunfisch, Lachs und co gemeint sind...muss man ja dem Verbraucher nicht sagen.

Das würde ja dem Geschäft schaden.

Dass etwa 70% von dem was im Netz landet wenn man nach Seelachs fischt, Abfall ist, wird auch nicht offen zugegeben.

http://www.ignoranz.ch/item/weihnachtsfisch-70-beifang-nicht-vergessen/


70% der Tiere die im Netz einer Seelachsfangflotte landen, sind Müll der wieder tot über Bord geworfen wird weil man eben Platz für die schönen Seelachsfilets braucht.

Nein, wenn andere Fische im Netz landen die man nicht haben will, wird der nicht ausgenommen und gefrostet...das ist Abfall.
http://www.visiondive.com/sites/protection/german/inhalt_und_ziel.html
So werden zum Beispiel für 1 Tonne Seezunge etwa 11 Tonnen Beifang getötet.

Für 1 Tonne Garnelen sterben bis zu 14 Tonnen Beifang.

Und neben dem Fisch landen dann auch Seevögel, Delphine, Haie, Robben, Schildkröten und anderes Getier im Netz.

Oder denkt jemand ernsthaft dass es ein freundliches Netz gibt dass den  Delphin, der dummerweise bei der Jagd nach Nahrung in die Maschen geriet, wieder frei lässt?

http://www.delphinschutz.org/projekte/schutzprojekt-weser-wale/nachrichten-uebersicht/220-stellnetze-im-schweinswalschutzgebiet-vor-sylt

http://www.delphinschutz.org/projekte/schutzprojekt-weser-wale/nachrichten-uebersicht/213-schweinswal-bestaende-gehen-dramatisch-zurueck

Netze sind nicht sichtbar für Meerestiere, ausserdem sind sie hunderte Meter breit und kilometerlang.

Die Fangflotten  rasen durchs Wasser, schneller als ein Delphin schwimmen kann...da entkommt nichts.
100 Kilometer  Netz beim Thunfischfang, aber Delphinfreundlich?

Oder glaubt ihr noch an Märchen?

http://www.wdcs-de.org/news.php?select=1126



>Lachhaft sind auch die sogenannten 'Einkaufsratgeber',welcher Fisch halt noch nicht kurz vor dem Aussterben steht und gegessen werden 'darf'.

Das dieser Fisch aber oftmals in Aquakulturen gezüchtet wird und mit Pellets aus Fischmehl gefüttert wird, wird einem da nicht verraten.

Dass man erstmal 3-5 Kilo wildlebenden Fisch fangen muss um 1 Kilo Zuchtfisch heranwachsen zu lassen, sagt auch keiner dieser 'Ratgeber'

http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/

Das ist noch einer der besseren 'Anzeiger'.

Aber auch Lachs, Karpfen und Forelle  werden  mit wildem Fisch gemästet.

Für Shrimps aus Aquakulturen wird übrigens Regenwald abgeholzt..irgendwohin muss man ja die künstlichen Teiche tun.

Dort an die Küsten wo eigentlich Mangrovenwälder wachsen welche verhindern dass Meeresstürme und Monsterwellen das Land überschwemmen.

Und wenn man sie abgeholzt hat wundert man sich warum das Meer die Küste abträgt/zerstört und Flutkatastrophen sich häufen.

Im Gegensatz zu den Lügenmärchen von Kanada, Afrika und anderen Ländern(ja ich mein auch dich Deutschland) haben weder Wale, noch Robben oder Kormorane etwas mit den schwindenden Fischzahlen zu tun und sind nicht Schuld am Artensterben weil sie zuviel Fisch fressen.

Die Tiere alle als 'Parasiten' und 'Schädlinge' zu verurteilen und auszurotten(bzw zu Forschungszwecken um sie danach als Delikatesse zu verscherbeln) wird das Problem nicht lösen.

Das immer noch empfohlen wird 2 mal in der Woche Fisch zu essen ist auch hausgemachter Blödsinn.

Fettarmes Eiweiss mit Vitaminen, Omega 3 Fettsäuren und das ach so tolle Jod kriegt man auch aus anderen Quellen.

Rein aus gesunheitlicher Sicht gibt es keinen zwingenden Grund Fisch zu essen.

Lasst euch mit solchen Ammenmärchen vom Jod und guten Fett nicht zum Fischessen zwingen...weils ja so gesund wäre. Auch nur für den Geldbeutel der Industrie.

Um seinen Bedarf an Jod und Omega3 durch Fisch zu decken müsste man täglich 200g Fisch essen..da wird dann klar was es für ein Blödsinn ist.

Fische enthalten das gute Omega3 übrigens nur weil deren Beutetiere Algen verzehren.

Pflanzen sind als einziges in der Lage Omega3 zu produzieren.
Tiere können das Omega3 nur umbauen, aber nicht aufbauen.

Algen enthalten übrigens auch DHA und EPA-Omega3 Fettsäuren die angeblich nur Tiere produzieren können...

Neue Studien konnten keinen gesundheitlichen Vorteil beim Verzehr der angeblich hochwertigeren, verstoffwechselten Omega3 Fettsäuren finden.

Es scheint so als bräuchte der Körper doch das einfache Omega 3 und den Prozess der Umwandlung in komplexes um alle gesundheitlichen Vorteile zu erhalten...so wie der Körper von Karotinen mehr profitiert als einfach nur Vitamin A einzuwerfen.
.


Und hier ein Bericht über die EDEKA -WWF  Lüge, mit ihrem fischfreundlichem Schwindeletikett,den Jeder sich einmal ansehn(lesen) sollte.

http://www.tauchen.de/aktuell/news/detail.php?objectID=5969&class=59



In Wahrheit stammt der Delphinkiller-Thunfisch von der für ihre rücksichtslosen Piratenfischereimethoden einschlägig bekannten Firma "Seatech International" aus Kolumbien. "Hier wurden und werden Delphine ganz gezielt gequält und getötet", so Ulrike Kirsch. "Das hat nichts mit selektivem Fischfang zu tun, wie auf den Dosen behauptet wird." 


Gezielt  gequält und getötet deswegen da Delphine den Thunfischen folgen.
Will man also  den Thunfisch fangen legt man einfach ein Netz um den Delphinschwarm und zieht zu...oben schwimmen erkennbar die Delphine, unter den Tümmlern tummeln sich die Thunfische.

Man jagt gezielt Delphine um die Thunfische zu kriegen, am Ende sind die Delphine aber nur Beifang und nicht gewollter Fang.

Sterben tun sie trotzdem.





Freitag, 28. September 2012

Zum Header...

Um den Blog auszuschmücken und ihn 'bunter' zu machen, wird jetzt öfter mal das Layout gewechselt und mit verschiedenen Lebewesen dekoriert, diese vorstellend.

Die beiden Turteltäubchen sind in Wirklichkeit Mauersegler.



Vögel die fast ihr ganzes Leben, ausser wenn sie im Nest sind, in der Luft verbringen.
Schlafend, Kilometer über dem Erdboden, Insekten jagend..getrunken und gebadet wird im Flug.

Und halt..ihr wisst schon...SnuSnu...da kriegt der Höhenflug ne ganz neue Bedeutung.

Ja und was diese Vogelart so gefährdet ist ihre spezielle Lebensweise.

Eigentlich brüten sie ja in schmalen Spalten, unter Dachpfannen etwa oder in Rollokästen.

Sie haben sehr kurze Füße, dadurch passen sie in kleinste Spalten, dummerweise sind daher aber  auch normale, hohe Nistkästen nutzlos..bis hin zu Todesfallen.

Früher fanden Mauersegler durch die Bauweise jede Menge Platz unter dem Dach.

Flüsterleise und ebenso sauber.

Mauersegler halten ihr Nest penibel sauber und geben im Nest nicht mehr als ein Säuseln von sich um sich versteckt zu halten.


Aber jetzt durch Wärmedämmung, das Verschließen  der Dächer, so dass auch ja kein Piepmatz seitlich reinschlüpfen kann, fehlen Brutmöglichkeiten.

Dazu sind die Vögel sehr standorttreu,wenn ihre Nistplätze verschwinden kehren sie trotzdem jedes Jahr wieder, über den verschlossenen Nistplätzen kreisend.


Mauersegler ziehen maximal 3 Jungvögel auf, brüten nur einmal pro Jahr und sind auf solche Spalten spezialisiert die jetzt rar werden.

Glücklicherweise sind die Nistkästen für diese Art sehr einfach zu machen, das Flugloch muss nur sehr tief sein...und ein paar Heuhalme dürfen drin sein.




Da sie nur Nistmaterial aufsammeln das durch die Luft fliegt, nimmt man ihnen so viel Arbeit ab wenn man den Kasten schon mit ein paar Halmen ausstattet.



Mauersegler sind wirklich speziell..und durch den besonderen Einschlupf den man noch durch ein zusätzliches Brettchen  tunnelartiger gestalten kann, nisten hier auch keine anderen Vögel.

Mit den kurzen Beinen kommen die Mauersegler gut in den Kasten.

Langbeinige Vögel können dort nicht hinein,wie etwa Stare die dann ihre Umgebung doch recht verschmutzen.

Mauersegler sind sehr sauber, so muss man auch nicht um die Fassade fürchten.
Und da sie so leise sind braucht man auch nicht um den wochenendlichen Langschlaf fürchten.

Wer also bisher keine Nistkästen unter dem Dachvorsprung wollte weil er sich vor der lärmenden Kinderstube fürchtete, könnte ja den Mauerseglern eine Chance geben.

Es hat ja nicht jeder einen 'Falken' unter dem Dach nisten.


Alles weitere zu den 'Falken', schaut einfach mal hier rein.

Mauersegler, alles was man wissen will

Die Turteltäubchen sind übrigens von einer sehr netten Zeitgenossin aufgepäppelt worden die sich liebevoll um allerlei hilfsbedürftige, kleinere Geschöpfe kümmert.

Das Alles geschieht aus privater Hand mit eigenen Mitteln, jetzt herrscht eher Ruhe, doch im nächsten Jahr geht es wieder los.

Futterspenden über den Futtertierversand sind natürlich hilfreich...Mauersegler vertragen nur Insekten(Heimchen) künstliche Futtermischungen enden leider meist tödlich.

Hier gehts lang: Turteltäubchens Home





Und wer jetzt Hunger auf mehr hat und wirklich ALLES wissen will und wie man so einem Luftikus das Leben durch Federtransplantate rettet...der schaut sich einfach mal hier um: Mauerseglerklinik



Wie man mit 'Müll' helfen kann...

Alte Decken, alte Verbandskästen die angefangen oder abgelaufen sind und die sonst eben einfach rumliegen, altes Bettzeug, alte Shirts die einfach zu alt und nicht mehr sauber werden und die nicht für die Altkleidersammlung taugen...

All das kann noch helfen.

Ja wie?

Auslandstierhilfen welche die Not der Straßentiere lindern wollen indem sie dort kastrieren, impfen, tierärztlich versorgen und vermitteln, können all so etwas brauchen.

Verbandsmaterial kostet Geld, bevor Sie also abgelaufene Mullbinden, Pflaster und Latexandschuhe aus dem Verbandskasten wegwerfen wenn er abgelaufen oder angebrochen ist, sammeln Sie so etwas und schicken sie es an die entsprechende deutsche Tierhilfe die Auslandstierschutz betreibt.

Sicher können die Tierhilfen auch Flohmittel, Entwurmungstabletten, Flohhalsbänder, Halsbänder und all die anderen Dinge brauchen die für uns hier selbstverständlich sind.

Aber wenn man eh schon was da hat dass dort gebraucht wird und man ansonsten entsorgt hätte, umso besser.

Alte Shirts und Pullover werden z.b. Hunden angezogen die geschoren werden mussten oder unter Hautkrankheiten leiden und Schutz vor der Sonne brauchen.

Natürlich tragen die Hunde dann diese sehr modischen Trichter um sich nicht aufzubeissen...

Falls Sie natürlich so einen haben, her damit..oder alte Näpfe, Schalen..vielleicht haben Sie in der Garage ja noch eine Rolle Dachpappe oder Kaninchendraht von der sie nicht wissen was sie damit machen sollen und die schon ewig Platz wegnehmen.

Oder Vorhänge, schwerer, dichter Vorhangstoff ..weil das alte Zeug raus soll und man was modisches, neues her soll. Nicht alle nehmen es, sehen Sie sich einfach mal um.

Und ob Sie es glauben oder nicht, in manchen Ländern ist trotz der 'Billigkeit' des Landes, die Hundenahrung weitaus teurer als in Deutschland.

Solche Spenden sind natürlich auch immer gern gesehen, einfach mal fragen.

Diätfutter für kranke Tiere die spezielle Nahrung brauchen ist meistens garnicht zu kriegen.


Oder schicken Sie doch einfach Kleidung und Schuhe mit.

Die menschlichen Helfer benötigen oft genug auch Hilfe und sei es nur um vielleicht ein wenig..gewisse Leute freundlicher zu stimmen damit das Tierheim dort schneller benötigte Hilfe bekommt, oder Reparaturen.

Viele Helfer die wegen der Tiere mit dabei sind, setzen sich Tag und Nacht ein, nehmen die Tiere  in ihrem Haus auf, arbeiten bis zur Erschöpfung oder bis es ihre Gesundheit nicht mehr zulässt.

Sicher gibt es auch genug Übeltäter die sich daran bereichern, doch darunter leiden dann die vielen Guten.

Durch das Internet hat jeder die Chance sich über seriöse Hilfsaktionen zu informieren und zu helfen.

Wenn Sie kein Geld geben können oder wollen weil Sie Bedenken haben was damit passiert, es gibt mehr Möglichkeiten.

Eine seriöse Hilfe wird Sachspenden nie ablehnen!
Natürlich nicht jeglicher Krempel, aber Näpfe, Tiernahrung, Leinen und Verbandszeug nimmt jede.
(Naja ausser es wäre eine Papageienhilfe, da sind Leinen etwas fehl am Platz)

Je nach Situation werden dann auch andere Dinge gesucht um das Tierheim auszubauen, da kann schon eine Schachtel Schrauben helfen.


Bevor Sie etwas wegwerfen, schauen Sie ob man damit nicht noch helfen kann.
Auch organisatorisches Material wie Ordner, Druckerpapier, Kugelschreiber müssen bezahlt werden und werden von Hilfsorganisationen benötigt.


Hier ein paar Organisationen denen Sie vertrauen können.

Zumindest habe ich nichts Schlechtes über diese Auslandstierhilfen/Seiten gefunden..und wenn jemand nicht vertrauenswürdig ist, findet man dazu im Internet auch etwas.

http://lega-pro-animale.de/spenden.htm

http://www.angeles-hundehilfe.de/720.html

http://www.pfotenhilfe-europa.eu/dogshope_und_priutrusslan.html
http://www.pfotenhilfe-ungarn.de/sachspenden.html

http://www.adoptiere.eu/dateien/sachspenden_2011_12.pdf

http://ann27.net/AYUDA/neustartseite.htm

http://www.hund-adoptieren.de/index.php/%DCber+uns/Bericht+WDR?MttgSession=da0fe13c742c8c043097fa351689dad2

http://www.tierhilfe-benkovac-zadar.de/reisebericht-2012-07.html

Nicht jeder nimmt alles, Platz ist sowohl beim Transport als auch bei der Lagerung begrenzt.


                                                      Spenden Sie gezielt.










Donnerstag, 27. September 2012

Feldhase-extrem bedroht...oder warum echte Tierfreunde keine Hasen essen

Feldhasen werden in fast allen Ländern Europas bejagt. In Deutschland wurden im Jagdjahr 1985/86 rund 825.000 Feldhasen geschossen, danach war die Zahl stark rückläufig und erreichte 1997/98 mit 406.000 ihren niedrigsten Stand. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg der Population wurden in Deutschland im Jahr 2003/04 rund 568.000 Feldhasen geschossen.[3] Seitdem musste die Quote jährlich verringert werden. Im Jagdjahr 2010/11 hat die Hasenjagd mit 367.300 Exemplaren den niedrigsten Wert erreicht.
quote by wikipedia

Laut Roter Liste ist der Feldhase gefährdet bis stark gefährdet.
Und sicher kennt so mancher die Tyraden der Jäger gegen den bösen Meister Reineke der den armen, hilflosen Hasen erbarmungslos jagt und auffrisst(obwohl ja Füchse hauptsächlich Mausjäger sind).

Und um sich dann als Retter der Hasen kräftig auf die Schulter zu klopfen nimmt dann ein Großteil der Jäger an der Hasenjagd teil um den flinken Hüpfern eine Ladung Schrot in den Pelz zu jagen.

Als edler Retter darf man ja den Geretteten auch mal essen wenn er so gut schmeckt...weil irgendwas muss man ja davon haben und der Gerettete lässt sich ja gerne essen aus Dankbarkeit.

Auf jeden Fall würde dass die Superman Comics sehr viel unterhaltsamer machen, findet ihr nicht?




Also ziemlich hirnrissig erst eine bedrohte Tierart schützen zu wollen vor dem gefressen werden und es dann selber tun.

Vor allem da Mensch ja im Gegensatz zu wilden Tieren nicht die schwächsten Exemplare erbeutet da er die gesunden, kräftigen, schnellsten garnicht erwischt.

Es läuft halt nichts schneller als eine Gewehrkugel.

Und Mensch mag halt keine parasitendurchsetzten, abgemagerten Schwächlinge essen...igitt.

Nein das muss schon was kräftiges, gesundes sein...Etwas das halt am besten überleben und sich erfolgreich fortpflanzen könnte.

Aber der Mensch ist selber ein wandelndes Paradox und spiegelt dass in seinen Handlungen wider.

Was macht den Feldhasen nun so bedroht?

Erstmal wohl dass durch das Giftspritzen all die Wildkräuter wegfallen die er als Nahrung bräuchte.

Ja der Feldhase ist ein Feinschmecker. Das was teilweise als Futterpflanze angebaut wird kann er nicht verdauen, oder es macht ihm Bauchschmerzen die zum sterben sind.

Und immer nur Grashalme ist ungefähr so ausgewogen wie jeden Tag nur Toastbrot. Oder Cornflakes..jeden Tag...immer...wäh.

Man könnte ja wenigstens die Feldränder und Wegränder ungespritzt lassen..denkste.

Flurzerstörung aka Flurbereinigung


Weg mit der Hecke...

Damit fällt nicht nur die Nahrung weg sondern auch der Schutz vor Fressfeinden und vor Regen.

Ja, der Regen der den Feldhasen bis auf die Haut durchnässt ist eine der Haupttodesursachen für die Nachkommenschaft..und für den Feldhasen an sich.

Feuchtes, nasskaltes Wetter verbringt der Feldhase normalerweise an einem trockenem Plätzchen im Feldgebüsch.

Ist aber nicht mehr da.


Was ist aber nun mit den Hunden die man nicht frei rumlaufen lassen soll? Den bösen wildernden Hauskatzen?

Immer wenn der Mensch von sich ablenken will schiebt er ein Tier vor.

Pinguine, Wale und Robben  die zuviel Fisch fressen und Schuld sind am leeren Meer und deswegen abgeschossen gehören.

Känguruhs die den armen Rindern das Gras wegfressen und als Ungeziefer ausgerottet werden sollten.

Füchse die den armen Hasen an den Rand der Ausrottung bringen.

Freilich soll man keine Hunde in Schutzgebieten frei laufen lassen oder Hunde generell von denen man weiss das sie hinter allem herhetzen was wegrennt.

Aber mal ehrlich, wenn man ein wenig drüber nachdenkt wird einem doch bewusst wie verquer hier manches doch läuft.

Durch die Feldhecke kann der Hase abhauen...der Hund kommt aber kaum nach.

Und wenn der Mensch Nahrung und Unterschlupf zerstört und seit der Intensivierung der Landwirtschaft der Feldhase sturzartig zahlenweise absackt dann sind das sicher nicht die Katzen und Hunde..und Füchse..

Mit den Füchsen kommt der Hase ja schon seit Jahrmillionen aus.


Unsinnig dann das bedrohte Tier auch noch abzuknallen in weitaus größerem Rahmen als Verkehr, Erntemaschinen, wildernde Hunde und Katzen sowie Füchse je töten könnten.


Feldhasen sind bedroht, die werden nicht wie Kaninchen zum Verzehr auf riesigen Farmen gezüchtet.


Das sind wilde Tiere deren Bestand man nicht mit der Zucht steuern kann.
Gesunde, kräftige Tiere welche den Bestand durch Fortpflanzung sichern könnten, werden getötet.

Klingt das nach Artenschutz?

Feldhasen sollen nicht auf den Teller, bald geht das hirnrissige Schießen ja erneut los um dann im Frühjahr wieder heuchlerisch zu jammern dass es viel zuwenig Feldhasen gibt.


50% der Jungtiere überleben das erste Lebensjahr garnicht(Wetter und so), die wenigsten Hasen werden älter als 3 Jahre.

Zeit zum umdenken, bedrohte Tierarten gehören nicht zum Verzehr geschossen. Vor allem nicht wenn dieselbe Organisation erst jammert das es zuwenig gibt um die verbliebenen Tiere dann später abzuknallen.
(Bei solchen Absurditäten fühlt man doch wie das Gehirn einem durch die Ohren raustropfen will, oder?) 

Jeder der Feldhasenbraten kauft trägt dazu bei dass der Feldhase am Ende das gleiche Schicksal wie der Waldrapp teilt.

Der deutsche Ibis, eigentlich mal so häufig dass er bekannt war wie der Spatz, aber wer kennt den heute noch?

Na, irgendwer...klingelt da was..irgendwer?

*zirpzirpzirp*

Mühsam werden Nachzuchtprogramme unterhalten..muss es denn erst vor dem Aus stehen bevor Mensch was tut? Langwierig den Hasen anderswo einfangen und nachzüchten und wieder einführen...wirklich?


Wollt ihr was für den Feldhasen tun, dann kauft ihn nicht sondern lasst ihn hoppeln..wo keine Nachfrage, da kein Abschuss.

Man muss kein Geld spenden, einfach nur nicht aufessen ist hier angesagt.

....und dieses Wissen mit denjenigen im Bekanntschaftskreis teilen die Hasenbraten essen würden, damit sie es nicht tun.


Hände weg vom Hasen, wer den unbedingt essen will soll nach Australien fliegen wo dieser als Neophyt rumhoppelt.



Schaut mal hier vorbei:
http://www.rehkitzhilfe.de/Feldhasen/Feldhasen.htm

Sehr interessant..und falls ihr so ein niedliches Kerlchen findet..nicht anfassen.
Im Gegensatz zu Vögeln nehmen Hasen ihre Jungen nämlich wirklich nicht mehr an wenn sie nach Mensch riechen.

Ausser der Kleine ist wirklich verlassen, oder verletzt...aber dazu lest einfach mal den Link..viel Spaß.





Dienstag, 25. September 2012

Hartz4 und andere Ungerechtigkeiten

...unter diesem Tag werde ich wohl hin und wieder einige Posts einschmeissen die mir(bzw den Mitmachern dieses Blogs) ebenfalls am Herzen liegen, die aber nicht so direkt mit Umwelt und Natur zu tun haben wie etwa Nisthilfen zu bauen.


Wobei genau genommen  auch Hartz4 mit unserer Umwelt zu tun hat ..wir als Mensch gehören ja auch dazu.

Und wenn Menschen ins soziale Aussenseitertum getrieben werden, man sieht es nicht gleich wie es  am Ende jeden! von uns negativ betrifft, aber so ist es leider.

Wer sich dann fragen muss ob er sich die neuen Schuhe leisten kann oder die Kids dann hungern müssten, der hat auch keine Zeit sein Umfeld positiv zu beeinflussen.

Wer dann auf Toastbrot und Billigbelag zurückgreift oder dauernd Nudeln mit Ketchup auftischt weil nicht das Geld für mehr da ist, ist unglücklich..und wer nicht glaubt dass das auch auf das gesamte Umfeld ausstrahlt, einfach mal dran denken wie man sich als Schüler vor einer Prüfung gefühlt hat.

Klingt komisch?

Es ist das selbe gestresste, hilflose, gereizte Gefühl dass man sich am liebsten verstecken oder jemanden anspringen will,dem man die Schuld geben kann.

So feinden die, die kein Hartz4 haben, die an die es haben weil..man will ja nicht abrutschen.

Vorurteile über faule Hartz4-ler  dass von den Medien gefördert wird, aber wer will schon für 1 Euro die Stunde jobben und dann eventuell auch noch draufzahlen wenn man Pech hat?
Aber die Hartz4ler sind auf einmal selber schuld...oder arbeitsfaul..oder müssen dies und das und jenes besser und anders machen dann ginge es ihnen ja nicht schlecht.


Es ist halt einfacher sich die Scheuklappen aka Vorurteile an den Kopf zu tackern und insgeheim ganz fest zu hoffen das es einen nicht trifft.

Stress wegen Hartz4 auch bei nicht H4-lern..kann es einen treffen, wer ist Schuld, was kann man tun um nicht abzurutschen und man sucht sich eine Gruppe die eh schon vorurteilsbeladen ist um etwas Stress abzulassen.


Ein Spiel das ganz fein gesponnen wird damit sich die Bürger entzweien, entdreien..kleine Gruppen die sich gegenseitig angiften und ihre Kräfte zerstreuen.
Es wäre ja nicht so als würden die Medien und die Regierung ihr übriges tun um von sich abzulenken, oder?

Kann man von 4 Euro pro Tag wirklich gesund leben wenn man dazu noch Kinder zu versorgen hat, kein Auto weil der Beamte meinte man braucht das ja nicht und entweder Auto oder keine Unterstützung, keine Möglichkeit und Idee um entsprechend einkaufen und kochen zu können...

Der Satz der so großzügig dabei ist um den Kindern Schulzeug zu ermöglichen..oh oder das Geld für einen  Schulausflug..dauert halt zum bearbeiten...weitere Ausgrenzung wenn man nicht einen willigen Bearbeiter, oder das Glück hat das Verwandte einem hin und wieder mit Geld aushelfen.


Gut, es muss ja keine neue Schultasche sein, aber alleine Hefte, Schreibzeug und andere Lehrmittel...man kommt mit dem was man da so großzügig zugesprochen kriegt nicht wirklich hin wenn man ehrlich ist, nicht ohne Einbußen.


Die Leute die das System missbrauchen schaffen es fein raus zu sein und die Medien stellen diese so hin als ob der Großteil der Empfänger so wäre..so kommt es doch in den Medien rüber.


Nur langsam regt sich das Bewusstsein dass da was falsch läuft.

Und großzügigerweise gab es ja vor kurzem 5 Euro mehr pro Monat..bischen mehr als einen Euro pro Woche.


Gerade die Leute die davon keine Ahnung haben wollen dann vorschreiben wie man zu leben hat und was man essen sollte.

http://www.welt.de/politik/article1649762/Sarrazin-entwickelt-Hartz-IV-Speiseplan.html

Jeder Politiker der an so etwas arbeitet sollte mal ein Jahr nach diesen Regelsätzen leben, dann schauen wir weiter wieviele noch krähen dass das ganz ok sei.

Nach den Vorstellungen des SPD-Politikers gibt es beispielsweise zum Frühstück zwei Brötchen, Marmelade, eine Scheibe Käse, einen Apfel, ein Glas Saft sowie zwei Tassen Tee.

Davon wird ein Erwachsener sicher satt bis zum Mittag, oder?

Beispiel für ein Mittagessen eine Bratwurst für 38 Cent mit 150 Gramm Sauerkraut für 12 Cent und Kartoffelbrei für 25 Cent plus Gewürze und Öl für 20 Cent 
Oh ja das klingt natürlich nach gesund, ausgewogen und reichlich.
Der Kartoffelbrei aus der Tüte natürlich.


Also ich kriege eher das Gefühl dass man die Leute verhungern lassen will...gut wer alles selber macht und kocht mag noch einigermaßen hinkommen, aber man merkt dass die Leute da oben keinen Schimmer haben.

Aber es war schon immer ein beliebtes Hobby der machthabenden Klasse die, die unter ihnen stehen in kleine Gruppen zu unterteilen damit diese sich gegenseitig unten halten, angiften und ihre Kräfte verschwenden damit sie auch ja nicht  aus ihrer Situation heraus kommen.

Irgendwann kochts halt so über wie bei der französischen Revolution....


Soziale Ungerechtigkeit und gegenseitiges anfeinden und den Schwarzen Peter denen zuschieben die eh ganz unten sind, ist genau das richtige Mittel um es noch schlimmer zu machen.

Sieht man auch schön an Amerika..die Reichen werden reicher, die Mittelklasse gerät an den Abgrund und die Unterschicht wird zu Lohnsklaven die man mit Hungerlöhnen und Drohungen mit Amt und Kündigung richtig schön in den Dreck treten kann.


Bewusst einen Ein-Euro-Sozialjob annehmen weil man helfen will ist was Gutes, weil man es will und einem die Sache an sich wichtiger ist.

Muss man es aber und droht einem das Amt damit dass man sonst noch schlechter dasteht, dann macht einen das krank.

Was bei Hunden und Pferden zutrifft, ist auch so beim Mensch.

Man kann alle drei mit Furcht lenken, man kann zutreten, drohen, wegnehmen(soziale Kontakte, Nahrung)...aber einen produktives, williges Mitglied das sein Umfeld positiv beeinflusst kriegt man damit nie zustande.

Und Hartz4 ist ein ziemlich fieser Prügel.  Und bitte jetzt nicht damit anfangen dass es anderswo doch viel schlimmer zugeht. Es gibt immer noch irgendwo, irgendwann ein schlimmer.
Doch das ist kein Grund es hier einfach absacken zu lassen.



Ironisch wird es dann wenn etwa ein Ausländerhasser der zuvor auf die faulen, arbeitsscheuen  Menschen der Nationalität X geschimpft hat auf einmal nach Hartz4 abrutscht und selber mal zu fühlen kriegt was er anderen angelastet hatte.


Dummerweise ist es für die wenigsten eine Erleuchtung.

Die Vorurteile sind im Grunde die Gleichen, warum merkt das eigentlich kaum einer?

Egal ob Ameisen, Menschen oder ein Wolfsrudel..keiner hat ne Chance wenn sie sich in der Gruppe gegenseitig bekriegen.

Erinnert mich sehr an die Querelen früher auf dem Schulhof, scheint so als wären wir immer noch nicht weiter.

http://www.kochmix.de/kochmagazin-hartz-iv--gesunde-ernaehrung-von-3-euro-pro-tag-686.html

Und es müssen ja auch keine drei volle Mahlzeiten am Tag sein..mhm einfach weniger essen...

http://www.hartz4.net/tipps/rezepte/

Aber vielleicht ja auch eine Verschwörung der Kartoffelbauern?

Das Kilo gibts jetzt gerade etwa für 25cent.


Aber mal im Ernst, wenn man so googelt wie man als H4-ler billig kochen kann finden sich zwar viele Blogs und Webseiten, aber die meisten nur mit dem ewig gleichen, belehrendem Geseiere von wegen selber kochen, weniger essen etc pp..

Wirklich hilfreich sind die wenigsten. Gerade für diejenigen die von Kochen nicht soviel Ahnung haben.
Und wer Krankheiten oder Allergien mit sich rumschleppt ist erst recht aufgeschmissen.

Das hier war noch eine der vernünftigen Seiten

http://www.hartz4-kochen.de/



Und was denkt ihr so dazu?


Montag, 24. September 2012

Gehirnakrobatik

Ich liebe Diskussionen..so etwas hält einen lebendig, Futter für das Gehirn.

Und eine Chance die Sichtweise anderer zu analysieren, darauf einzugehen und mal zu versuchen es aus der Sicht eines Anderen zu sehen..im Ende sehr informativ.

Es wird einem nie langweilig..wie soll man auch sonst das was man näher bringen will in die richtigen Worte fassen wenn man kein Feedback kriegt?

Sonntag, 23. September 2012

Mordsspaß für Italien und Frankreich

Störche, Nachtigallen, Schwalben, Milane, Wiedehopf...solange es Flügel hat wird mit der Flinte draufgeholzt,Netze gespannt, Schlagfallen aufgestellt oder die Äste von Bäumen und Büschen mit Leim bestrichen.


http://www.komitee.de/    http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/camps/malta/14619.html

Auf Malta in etwa wird größtenteils rein zum Spaß von Jägern auf alles was fliegt geschossen, teils auch weil Sammler viel Geld für bedrohte Arten zahlen die sie sich ausgetopft in die Wohnung stellen könnnen.

In der Mentalität  "Schnell noch ein seltenes Exemplar abgreifen bevor sie aussterben"  und so das Verschwinden voran treiben.

Größtenteils geht es aber hier einfach nur ums wilde Herumgeballere und wagt es der Grundstücksbesitzer sich zu beschweren weil die Jäger durchs Feld trampeln, wird dieser halt auch gleich bedroht.

Es ist ein europäisches Problem, denn deutsche Zugvögel landen so vor der Flinte und nur durch Druck aus allen Landen kann hier etwas geändert werden.

Die Regierung selbst wird ohne Druck  nichts tun, denn große Entscheidungen wurden immer gefällt wenn sich das Volk eingemischt hat.
Ansonsten blieb alles wie es war.



Bienenfresser, verwandt mit den Eisvögeln die hauptsächlich Insekten wie Wespen, Hornissen und Bienen fangen.

Wespenbussarde sind stark bedroht und ernähren sich wie der Name sagt hauptsächlich von Wespen.
Etwas wogegen eigentlich niemand etwas haben könnte, doch rein aus Spaß wird auch dieser abgeschossen.

Oft wird auch einfach geschossen ohne zu wissen was genau da fliegt, Hauptsache man erwischt es.




Wer hat in Deutschland schon mal das Glück gehabt einen Wiedehopf zu sehen? Bedroht auch durch den Nistplatzmangel weil es nicht genug Baumhöhlen gibt...hier zumindest kann man Abhilfe schaffen indem man einen Nistkasten aufhängt.

Doch gegen den Irrsinn der Menschen kann man leider nur viel schwieriger und langwieriger etwas tun.



Und dann gibt es noch die Lebendfänge mit Netzen, in Käfigen oder mit Leim in dem sich die Vögel hilflos verfangen und das Gefieder verkleben.

Lebendfänge gibt es hauptsächlich und illegaler Weise in Italien und Frankreich.

Der Vogelmord ist dort verboten, rein theoretisch, aber hier wird gerne weggesehen.

Was dann mit den Vögeln passiert?



Leider gibt es auch einige hochtrabende  deutsche Idioten die dorthin fahren um sich an illegalen Delikatessen aus bedrohten Arten zu erfreuen.

Das ist kein Kavaliersdelikt, eher ein Kadaverdelikt  und eine Schandtat.
Wer sich in andere Länder begibt um dort erlaubten, gewissenstechnisch und rechtlich illegalen Aktivitäten nachzugehen die kein Normaldenkender gut heissen würde, unterstützt das Aussterben bedrohter Arten und diese illegalen Aktivitäten.


Egal ob Walfleisch, Robbenfleisch oder die Singvogeldelikatesse, alle sind sie bedroht und sie zu essen auch wenn nur "Um es einmal probiert zu haben/Neugier/Spaß" vorgeschoben wird, hält diese Praxis am Leben.

Diese Menschen mögen sich damit herausreden dass sie es ja nur einmal tun und einmal nicht gleich zum Aussterben führt.

Da dies dummerweise aber hunderttausende wenn nicht gar Millionen Menschen denken wird einem klar dass dies aber genau der Fall ist.

Ganz besonders abartig geht es hier mit dem Ortolan zu.

Nur etwa 4.000-6.000 Brutpaare gibt es noch in Deutschland.


pic by wikipedia

Das hält aber trotz Verbot die Franzosen nicht davon ab diese stark bedrohte Art zu fangen.

Etwa 8 Jungvögel zieht ein Paar pro Jahr auf.

Etwa 40.000 Ortolane werden jedes Jahr illegalerweise  gefangen.

Und der Bestand sinkt weiter.

Die Vögel werden eingesperrt und mithilfe künstlicher Dunkelheit gemästet so dass sie verfetten.
Ähnlich wie bei Stopfgänsen die zu fett werden um sich noch bewegen zu können.

Sind die Vögel gemästet werden sie in Alkohol ertränkt.

Nicht das einzig Barbarische, Enten werden in Frankreich auch erdrosselt, erstickt um mit ihnen eine andere Delikatesse zu kochen, die Blutente.

Der ertränkte Vogel wird gerupft und gegart um dann samt Organen und Knochen gegessen zu werden.

500 Euro kostet so ein Mahl, es ist also viel Geld damit zu machen und erklärt warum so bereitwillig gegen die Gesetze verstoßen wird.


Die Vogelfänger und Gourmets haben prominente Fürsprecher, die den Verzehr der vom Aussterben bedrohten Vogelart offen unterstützen. Spitzenpolitiker wie Alain Juppe und der verstorbene Francois Mitterrand haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Ortolane zu ihren Lieblingsspeisen gehören. Kein Wunder, dass die Behörden den Fang bis heute weitgehend tolerieren.
Bis Ende Dezember kann man noch gegen die Lockvogeljagd protestieren.

Mit gefangenen Artgenossen werden die wilden Vögel in Fallen gelockt.

Jeder Einzelne der mithilft und unterschreibt ist wichtig und setzt ein Zeichen.

Die Unterschriftenliste herunterzuladen, auszulegen und zurückzuschicken ist nicht schwierig, bitte helft mit.


http://www.komitee.de/content/protest

Dazu kann man auch ganz einfach eine vorgefasste Mail als Protest gegen Wilderei, Vogelfang und dergleichen, an die entsprechenden Parteien versenden, einfacher geht es nun wirklich nicht.