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Freitag, 28. Dezember 2012

Freitag-bedrohte Arten kurz vorgestellt

Der Schweinswal


pic by wikipedia



600 Schweinswale gibt es noch an der deutschen Küste.

Zwar werden bei uns nicht direkt Delphine gejagt um sie zu essen, doch trägt die Fischerei zusammen mit der Lärmverschmutzung dazu bei, dass diese Walart bei uns  verschwinden könnte.

Dass es anderswo noch Populationen gibt, löst das Problem des Aussterbens nicht wenn der Lebensraum der Tiere nicht erhalten werden kann.
Denn einerseits können sich so keine neuen Individuen ansiedeln, sie werden auch mehr oder weniger unabsichtlich getötet und die genetische Vielfalt innerhalb der Art nimmt ebenfalls ab.


Netze unterscheiden nun einmal nicht zwischen den Tierarten die in die Maschen geraten, wirklich sichere Netze gibt es nicht sobald diese eine bestimmte Größe überschreiten.

Das Label 'delphinfreundliche Fischerei' ist so gesehen einfach nur Markenschwindel.

Was den Schweinswal vor allem bedroht sind auch die Fangflotten die hinaus fahren um Fische für die Fischmehlproduktion zu fangen.

Es wird damit argumentiert dass ja nur unwichtige Fische, welche der Mensch nicht verzehrt, gefangen und zu Fischmehl verarbeitet werden um damit z.b. Farmtiere zu füttern.

Doch diese unwichtigen Fische, die Mensch nie niemals nicht essen würde, sind eine wichtige Nahrungsquelle für andere Lebewesen.

In den letzten Jahren sind immer wieder scheinbar verhungerte Schweinswale an die Küste angetrieben worden.

Unter anderem weil die Sandaale, die Hauptnahrung der Schweinswale, die Hauptquelle für Fischmehl sind.
Die Fischflotten grasen den Grund ab wie Heuschrecken und den wilden Tieren bleibt somit nichts.

Mit ein Weg wie die technisierte Landwirtschaft  den Untergang wilder Arten fördert indem sie deren Nahrung an Tiere verfüttert die normalerweise nie solche Nahrung aufnehmen würden.

Eine weitere Bedrohung ist der Lärm, das Meer war noch nie so laut, wie wenn man direkt neben einer Autobahn wohnt oder einem Flughafen.
Da Wale mit Echolot arbeiten verwirrt das Echolot und die Antriebe von Schiffen die feinen Sinne der Tiere.
Alternativen gäbe es, doch wie so oft ändert sich nur unter Zwang etwas, freiwillig wird die Industrie kaum etwas für den Schutz der Umwelt tun, ausser ihr Prestige leidet zu sehr.

Die Anlage solcher Wellenkraftwerke bzw Windparks inmitten des Meeres, ist auch halbausgegorenes Herumgemukke dass man durchsetzen will bevor man alle Fehler ausgebügelt hat nur um danach dumm dazustehn.


Die Lärmverschmutzung ist vermutlich auch dass, was viele Walherden an den Küsten stranden lässt und auch Herden auseinander reisst da sich die Tiere gegenseitig in dem Durcheinander aus Schall verlieren.

Lärm macht krank, nicht nur den Mensch. Gestresste Tiere fallen Krankheiten schneller zum Opfer, verwerten ihre Nahrung schlechter oder nehmen weniger auf und magern ab.


Der Seeadler



pic by wikipedia

Der Seeadler war eine der Arten die in Deutschland lange verteufelt wurden. Als Konkurrenz für Jäger, Fischer, sogar für Hirten weil sie Schafe und Kälber gefressen hätten, sogar als Kinderfresser wurden die Adler hingestellt.


Doch auch wenn die Jagd auf den Seeadler mittlerweile eingestellt ist, bedroht die Jagd immer noch diesen Vogel.

Das Problem ist die Bleimunition die tonnenweise, hochgiftig Jahr für Jahr in die Umwelt geblasen wird.

Obwohl die ungiftige Alternative (bisher)keine nachgewiesenen Nachteile hat, beharren, wie so oft, viele Jäger auf veralteten Verhaltens- und Ansichtsweisen.

Gerade im Winter sind viele Tiere auf Aas angewiesen, auch Seeadler.

Viele Tiere die mit Bleimunition gejagt werden und nur angeschossen werden, verenden später an der Bleivergiftung.

Die Greifvögel verzehren diese Tiere, nehmen das Blei mit auf und sterben elend an diesem.

Oft sind die Tiere die man findet, trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten.

Dass die Jägerschaft trotz allem an der Bleimunition festhält, sollte zeigen dass es den meisten Jägern nicht um den so viel zitierten Umweltschutz und Naturverbundenheit geht, sondern nur um das Töten von Tieren und es ihnen egal ist wenn dabei bedrohte Arten umkommen.

Die wenigsten Jäger interessiert es scheinbar, wie sich ihr Verhalten auf die Natur auswirkt, leider.

http://www.bz-berlin.de/bezirk/zehlendorf/weibchen-kaempft-gegen-bleitod-article376963.html

http://www.nabu.de/themen/jagd/bleimunition/10623.html

120 Tonnen Blei werden jedes Jahr verballert, dass hierbei nicht alles im Tierkörper landet bzw viele Tiere nur angeschossen werden wenn man in einen Schwarm auffliegender Vögel schießt, ist logisch.

Selbst für den Mensch besteht bei Wildbret und den Bleispuren darin Gesundheitsgefahr, umso mehr dann für Tiere welche keine Bleikugeln aus dem Fleisch klauben bevor sie es verzehren.

Dass viele Jäger dann noch zynisch, spottende Worte fallen lassen spricht eine deutliche Sprache wie es um einen Großteil dieser Personen und ihrer Mentalität steht.


Das es ja nicht soviel Blei wäre, es eh in der Natur käme und noch von anderer Seite in die Natur kommt, wie ein Seeadler denn Blei aufnehmen könnte, damit wird gerne die Bleimunition verteidigt.

Ich frage mich warum wenn es doch genauso gute, bleifreie Munition gibt?

Seeadler nehmen das Blei durch angeschossene, verendete Tiere auf was auch durch die 'verluderten' Tiere und Röntgenuntersuchungen nachgewiesen wurde.

Jäger mögen zwar ihre erlegten Tiere ausweiden und mitnehmen, dass es gerade bei Bleischrot aber viele 'Kasualitäten' gibt die erstmal einige Zeit weiterleben bevor sie an der Vergiftung sterben, wird nicht gerne zugegeben.

http://www.jagdforum24.eu/Forum/index.php?page=Thread&threadID=7731&pageNo=1

Was ich damit sagen will - die paar Schrotkörner die wir in die Landschaft streuen sind unmaßgeblich. Wird aus dem Boden gewonnen und wir verteilen es nur wieder zurück dahin wo es herkommt.

Grüße Keiler
Warum dies erst seit ca. 5 Jahren ins breite Blickfeld der Öffentlichkeit gerät?
Genauso wie andere Dinge, wird schon Jahre vorher von Forschern und Umweltschützern gewarnt und erst nach etlicher Zeit gerät es dann an die breite Öffentlichkeit..das war bei DDT, Contergan und die Gefahr durch das Rauchen von Zigaretten genauso, es dauerte Jahre bevor die Forscher sich Gehör in der Bevölkerung verschaffen konnten.

Studien zu der Giftigkeit von Bleimunition und der Möglichkeit der Todesursache von Seeadlern, gab es schon 2000, veröffentlicht 2004, sowie Forschungen veröffentlicht 2006 und 2008

Kenntner, N., G. Oehme, D. Heidecke & F. Tataruch 2004: Retrospektive Untersuchung zur Bleiintoxikation und Exposition mit potenziell toxischen Schwermetallen von Seeadlern Haliaeetus albicilla in Deutschland. Vogelwelt 125: S. 63-75.
 A. Trinogga und O. Krone 2008: Wundballistik gängiger bleihaltiger und bleifreier Büchsengeschosse. In: O. Krone: Bleivergiftungen bei Seeadlern: Ursachen und Lösungsansätze. Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Berlin, ISBN 978-3-00-025829-9: S. 8-20.

T. Langgemach, N. Kenntner, O. Krone, K. Müller, P. Sömmer 2006: Anmerkungen zur Bleivergiftung von Seeadlern (Haliaeetus albicilla). Natur und Landschaft 81, Heft 6: S. 320-325

Aber...geforscht wird daran schon seit 1996

->   http://www.seeadlerforschung.de/



Und trotz der 'Natürlichkeit' von Blei, welche die Jäger zitieren, welche sie nur der Erde zurückgeben, gibt es seltsamerweise trotzdem Fälle von betroffenem Wild im Handel dass man nicht zum Verzehr freigeben kann.

Warum denn wenn Blei so natürlich ist?

http://www.jagdforum24.eu/Forum/index.php?page=Thread&threadID=7595&s=bc6455238c369c1b3f0e3affb7b04708df8f92a4

Man muss sich also fragen warum die arme, missverstandene und geächtete Jägerschaft so hartnäckig an Bleimunition festhält, trotz der ungefährlichen Alternativen, und die 'nur' 120 Tonnen Blei, die garnicht ins Gewicht fallen, nicht aufgibt.

http://www.jagdforum24.eu/Forum/index.php?page=Thread&threadID=7491&s=bc6455238c369c1b3f0e3affb7b04708df8f92a4

Wenn sie wirklich nicht ins Gewicht fällt, warum hängt man denn dran als wäre es sehr gewichtig?

Aber andererseits kann man auch froh sein dass ein Großteil der Jägerschaft sich nicht informiert bevor sie über etwas wettern, so ist es einfacher sie zu widerlegen und ihnen zu zeigen dass sie nur an etwas festhalten ..weil halt...

Weil es schon immer so war, weil es bewährt ist, weil das der Vater/Großvater schon immer so gemacht hat und die betroffenen Jäger sich dann als missverstandene Opfer hinstellen denen die Seeadlerliebhaber an den Pelz wollen, natürlich völlig grund- und haltlos.

Auch interessant dass scheinbar hier wenig Ahnung von Chemie und Biologie besteht oder dass Blei nicht einfach so leicht aufnehmbar im Grund vorkommt bzw die Giftigkeit eines Stoffs auch von seiner Bindung abhängt.

Deswegen kann man Amalgan trotz seines Gehalts an giftigen Bestandteilen relativ gefahrlos als Füllung verwenden, wohingegen die einzelnen Bestandteile z.B. als Salz leicht aufnehmbar und teils hochgiftig sind.

Dass Blei, wie viele andere Metalle, nur an wenigen Stellen gehäuft, tiefer unter der Oberfläche  vorkommt und meist gebunden ist und nicht als leicht reaktiver Bleischrot von Tieren aufgenommen werden kann, scheint einigen Personen auch unbekannt, gar unlogisch zu sein.

Sollten die Jäger also wirklich der Erde ihr Blei wiedergeben wollen, tun sie es so auf die völlig falsche Art.

Wenn es ihnen aber wirklich so wichtig wäre das Blei zurückzugeben, sollten sie es einfach nicht verwenden damit es nicht ausgegraben, aufbereitet und als Bleimunition verkauft werden muss.
Das wäre am allereinfachsten.


Auch die Autoindustrie ist an bleifreiem Sprit nicht zugrunde gegangen,die Jägerschaft wird es auch nicht an bleifreier Munition.
Obwohl sie ja mächtig Angst davor zu haben scheinen.

Sicher mag die Industrie an anderer Stelle auch ein großer Verschmutzer sein, doch dass als Grund zu nehmen weiterhin auf eine giftige Alternative zu beharren und tonnenweise zu benutzen, ist einfach unvernünftig.

Nur weil einer  Schlechtes macht, muss man es nicht auch tun, oder? Nur weil mein Nachbar sorglos Öl im Gulli entsorgt, heisst das nicht ich bin damit auch entschuldigt und könnte es genauso machen.

Scheint aber die Rechtfertigung bei Bleimunition zu sein.

Vor allem weil sich die Jägerschaft damit nur weitere Feinde macht statt sich zu überlegen was das intelligentere Vorgehen wäre.

Hingegen verlieren sie mit ihrem sturen, unnötigem Beharren nur...man möchte im Scherz meinen dass die ganze Bleiaufnahme durch das verzehre Wildbret scheinbar doch  einen Einfluss auf die Hirnleistung der Jägerschaft hat.

Einen vernünftigen Grund sich stur zu stellen, die Leute gegen sich aufzubringen wenn sie sich auch als vernünftig, einsichtig und besorgt zeigen könnten, gibt es zumindest nicht.

Das Bild vom Jäger bzw der Jägerschaft verschlechtern die betreffenden Leute mit ihrem Verhalten hingegen nur selbst.




Freitag, 23. November 2012

Fast verschwundene Arten

Der Speierling...Speyer mag einem noch etwas sagen, doch was ist ein Speierling?

Der Speierling ist einer der am langsam wachsensten Bäume der Welt und einer der seltensten.

Obwohl er ja einmal, vor nicht mal so langer Zeit, sehr bekannt war und einer der teuersten Obstbrände aus dessen Früchten gemacht wird.

http://www.foerderkreis-speierling.de/

http://www.wald-in-not.de/seiten/speierling.html

http://baum-des-jahres.de/index.php?id=473


Durch das langsame Wachstum ist dessen Holz auch besonders begehrt und teuer.
Was mit selten, teuren, begehrten Dingen passiert, weiss man ja.

Weil er aber so langsam wächst, ist er in der Forstwirtschaft wo alles schnell, schneller und am schnellsten gehen muss, so gut wie nicht mehr vorhanden.

Monokulturen auch im Wald..und dann wird gekreischt wenn Schädlinge die schwachen Monokulturen befallen statt auf den gesunden Mischwald zurück zu kommen.

Setzlinge des Speierlings kann übrigens jeder erwerben und pflanzen, etwas das man für den Enkel macht.

Wie der dann mal aussehen kann, sieht man hier.

http://www.urholz.de/sp/

Schon mal ein Erdhörnchen in Deutschland gesehen?

http://ziesel.org/

http://www.perchtoldsdorfer-heide.at/Heide/Lexikon/ziesel.html


So ein putziges Ding das man in Westernfilmen oder Zeichentrickfilmen auf Hab Acht in der Prärie stehen sieht, die ein wenig wie Eichhörnchen aussehen, ohne den buschigen Schwanz und wie Maulwürfe unter der Erde leben?


Ja doch, das gabs auch hier in Deutschland..eigentlich mal..ganz üblich, bekannt wie ein bunter Hund, oder eher wie eine Maus.


Eisblaue Schönheit




 Wie unglaublich schön diese Art ist, kann man hier sehen:

Blauracke-Verwandter des Eisvogels

Und wenn man erfährt dass dieser hier so häufig war wie jetzt die Amsel, erfasst einen irgendwie die Traurigkeit.


http://www.extremadura-natur-reisen.de/extremadura-tiere-pflanzen/

Bei uns ist die Blauracke so gut wie ausgestorben..weil nicht nur die Viehweiden zu Ackerland oder Hochleistungswiesen wurden, sondern auch weil man die alten Bäume mit den Bruthöhlen der Vögel gefällt hat.
Stattdessen hat man dann die bekannten Monokulturwälder gepflanzt.

Und innerhalb weniger Jahrzehnte war die Blauracke verschwunden, von den Weiden und ebenso aus der Erinnerungen der Menschen.
Tausende Vögel auf weniger als zwei Dutzend innerhalb von  30 Jahren...bis zum Nichts. So schnell gehts.

Und wer nicht glaubt dass auch Spatzen aussterben können, den Weidensperling gab es auch mal in Deutschland...jetzt nicht mehr.


Eine Pflanze die nur in einem einzigen Stadtteil von Halle vorkommt...sonst nirgendwo

http://de.wikipedia.org/wiki/Trothaer_Habichtskraut

Und so sieht es aus

http://www.flickr.com/photos/27126314@N03/4096985095/

Ja, diese Pflanze kommt nur einzig und alleine an diesem Ort vor..würde man ihn planieren, wäre diese Pflanze weg..so wie der Dodo, der kam auch nur an einem bestimmten Ort vor, sonst nirgendwo.


Diese Pflanze klont sich, sie pflanzt sich nicht geschlechtlich  fort.

Es mag zwar viele Habichtskräuter geben, genauso wie es viele Caniden gibt, aber wenn eine Canidenspezies/Unterart ausstirbt, kann halt doch keine andere sie ersetzen.

So in etwa wie auch die beiden japanischen Wolfsarten unwiederbringlich ausgestorben sind, eben eine Unterart des Grauwolfes, doch durch ihre Evolution ganz anders und einzigartig.


Unkraut gibt es nicht, nur Pflanzen mit Nutzen die dort wachsen wo Mensch denkt dass sie nicht wachsen sollten.







Montag, 22. Oktober 2012

Nester und co.

Vielleicht nicht ganz aktuell für diese Jahreszeit, aber wohl besser man fängt jetzt an als im Frühjahr wenn wieder gebaut wird.

Manche Nester sind durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt.

Das betrifft Arten wie Mauersegler, Schwalben und Fledermäuse auch wenn es keine Vogelnester sind.

Wer ein solches Nest zerstört kann mit bis zu 50.000 Euro bestraft werden, das wohl nicht bei einem Nest aber es kommt auf den jeweiligen Fall an.

Auch ausserhalb der besetzten Zeit  sind diese Nester geschützt weil die Tiere sie jedes Jahr wieder beziehen.  Oder wie im Falle von Baumhöhlen, diese immer seltener werden.

Wiederholt sich solch ein Tun nachgewiesener Weise mehrmals, so kann dies auch mit Haftstrafen geahndet werden.

Ein älterer Ausschnitt.

dass es nach § 20f Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in der Tat verboten ist, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten von geschützten Vogelarten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. 

Auch ein Vertreiben der Tiere ist damit strafbar bzw sie vom Brüten abzuhalten.



Bei den meisten Vogelarten stehen die Nester nur unter Schutz solange das Nest belegt ist.

Die meisten Vögel bauen bei jeder Brut neu. Hier ist es dann strafbar die Nester zu zerstören wenn Eier oder Jungvögel darin sind.


Das ist das neue Bundesnaturschutzgesetz:


§ 39
Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen


(1) Es ist verboten, 1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
2. wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,
3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.


Auf domestizierte und verwilderte Tiere kommt das Tierschutzgesetz zu tragen.

So darf man weder einer streunenden Katze,  einem streunendem Hund noch einer verwilderten Haustaube Schmerzen zufügen noch sie töten.

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html

Nötige Tötungen von Wirbeltieren dürfen nicht durch Privatpersonen durchgeführt werden, nur von Personen mit einer Erlaubnis und der nötigen Fachkenntniss.

Findet man also ein verletztes Tier gilt hier nicht die Devise...nochmal draufhauen, oder drüberfahren.

Wirbeltiere dürfen nur von fachkundigen Personen  unter entsprechender Betäubung getötet werden.

Nester verwilderter Tiere dürfen wenn sich darin Junge befinden nicht zerstört werden da hiermit eine Tötung von Wirbeltieren einhergeht.
Halsbandsittiche gehören mittlerweile lustigerweise zu den 'neuen einheimischen' Arten und nicht mehr zu den invasiven oder verwilderten Haustieren wie die Stadttaube eine ist.

Bei Halsbandsittichen dürfen keine Nester entfernt werden, bei Stadttauben nicht wenn sich dort lebende Junge befinden.

Ausnahmegenehmigungen können erteilt werden, aber genauso wie bei verwilderten Hauskatzen bringt ein Töten der Kätzchen nur eine kurzfristige Verminderung des Problems da immer wieder ausgesetzte Haustiere nachkommen und die Tiere sich weiter vermehren.

Statt also Katzen zu erschlagen richtet man Futterstellen ein an denen die Streuner eingefangen und kastriert werden.

Dass hat den Vorteil das man sowohl Katzen als auch Tauben damit aus der Innenstadt locken kann, eine Fortpflanzung tierfreundlich ohne Leiden verhindern kann und der Kot der Tiere ebenfalls nicht in der Innenstadt landet da sowohl Katzen als auch Tauben vornehmlich an, bzw in der Nähe ihres Schlafplatzes koten.

Tauben- sowie Katzenhäuser  sind ausserdem weitaus erfolgreicher und billiger als Maßnahme statt die Tiere einzufangen und umzubringen und Schlupflöcher mit vielen  Kosten  unwirtlich zu machen.

Wer also nicht denkt dass man die Nachkommenschaft von verwilderten Katzen erschlagen sollte statt sie zu kastrieren, sollte das auch einmal bei den unbeliebten Stadttauben überdenken die eigentlich ebenfalls Haustiere sind, welche die Nähe des Menschen suchen.

Beide Probleme hat der Mensch verbockt und an diesem liegt es eine tierfreundliche Lösung zu finden.

In Ländern wie Rumänien wo Streuner massenweise erschlagen, vergiftet oder vergast wurden, konnte man sehen dass die Tötung der Tiere keinen Erfolg hatte und die Zahl  der Tiere durch Zuwanderung und neu ausgesetzte Tiere nicht abnahm.

Kastrationsprogramme mit betreuten 'Wohnungen' hatten hingegen Erfolg.


Wie genau diese Sache mit den Stadttauben ist, wo sie herkommen, wie Taubenhäuser funktionieren, das Taubenkot keine ätzende, gefährliche Chemikalie ist und dergleichen seht ihr im kommenden Post.





Montag, 15. Oktober 2012

Gefahr für Vögel-Angelmüll

Eigentlich selbstverständlich dass man seinen Müll mitnimmt wenn man draussen in der Natur war.
Oder dass man Dinge die man nicht mehr braucht nicht einfach in die Landschaft wirft.

Trotzdem kommt es jährlich tausendfach vor das Vögel und andere Tiere durch Nylonschnüre, Angelhaken, Blinker, Schwimmer und Bleigewichte ums Leben kommen.

Auch kleine Reste von Nylonschnüren reichen dass sich ein Vogel darin so hoffnungslos verfangen kann, dass er sich erwürgt, ertrinkt, Gliedmaßen abschnürt oder  irgendwo hängen bleibt um zu verhungern oder zu verdursten.

Gefährdet sind hier besonders Tiere um Gewässer herum, Wasservögel und dergleichen.

Doch auch Tiere die dort trinken, Baumaterial holen oder einfach einen Zwischenstopp einlegen, laufen Gefahr zu sterben.

Nylonschnüre verwehen auch leicht, manche Arten die gewohnt sind Tierhaare in ihre Nester zu bauen sammeln diese sogar als vermeintliches Tierhaar auf und so kann es dann zu mehrfachen Todesfällen kommen wenn die Eltern oder die Brut durch das Nylongewirr umkommen.

Blinker und Schwimmer werden von am Wasser lebenden Vögeln für Nahrung gehalten, hängen noch Bleigewichte oder Haken daran umso schlimmer.

Künstliche Köder und anderes sperriges Material führen dann zu verletzter Speiseröhre, durchlöchertem Verdauungstrakt oder der Vogel verhungert weil er keine Nahrung mehr aufnehmen kann.

Bleigewichte die verschluckt werden mögen erst harmlos und klein wirken, doch das Blei vergiftet den Vogel.


Weisen Sie Leute die sie kennen und die Angeln  bitte auf solche Dinge hin, oder finden Sie auf öffentlichem Gelände Plastik- oder Nylonschnüre, Haken und anderen Müll, bitte sammeln Sie diesen auf und helfen Sie solche qualvollen Unfälle zu vermeiden.

Auch landwirtschaftlich genutzte Kunstfaserschnüre dröseln sich auf und werden dann zu einer Todesfalle in der sich Vögel verhängen und umkommen.

Gerade diese Kunstfaserschnüre wirken für so ziemlich jede Vogelart wie weiches, ideales Nistmaterial.

Wenn Sie Bedenken haben dass Ihre Katze zuviele Vögel fängt, Kunstfasermüll ist eine weit größere Gefahr als eine Katze. Machen Sie sich also wegen Katzen Gedanken, bitte tun Sie das auch wenn es um solcherart Müll geht.

Freitag, 28. September 2012

Zum Header...

Um den Blog auszuschmücken und ihn 'bunter' zu machen, wird jetzt öfter mal das Layout gewechselt und mit verschiedenen Lebewesen dekoriert, diese vorstellend.

Die beiden Turteltäubchen sind in Wirklichkeit Mauersegler.



Vögel die fast ihr ganzes Leben, ausser wenn sie im Nest sind, in der Luft verbringen.
Schlafend, Kilometer über dem Erdboden, Insekten jagend..getrunken und gebadet wird im Flug.

Und halt..ihr wisst schon...SnuSnu...da kriegt der Höhenflug ne ganz neue Bedeutung.

Ja und was diese Vogelart so gefährdet ist ihre spezielle Lebensweise.

Eigentlich brüten sie ja in schmalen Spalten, unter Dachpfannen etwa oder in Rollokästen.

Sie haben sehr kurze Füße, dadurch passen sie in kleinste Spalten, dummerweise sind daher aber  auch normale, hohe Nistkästen nutzlos..bis hin zu Todesfallen.

Früher fanden Mauersegler durch die Bauweise jede Menge Platz unter dem Dach.

Flüsterleise und ebenso sauber.

Mauersegler halten ihr Nest penibel sauber und geben im Nest nicht mehr als ein Säuseln von sich um sich versteckt zu halten.


Aber jetzt durch Wärmedämmung, das Verschließen  der Dächer, so dass auch ja kein Piepmatz seitlich reinschlüpfen kann, fehlen Brutmöglichkeiten.

Dazu sind die Vögel sehr standorttreu,wenn ihre Nistplätze verschwinden kehren sie trotzdem jedes Jahr wieder, über den verschlossenen Nistplätzen kreisend.


Mauersegler ziehen maximal 3 Jungvögel auf, brüten nur einmal pro Jahr und sind auf solche Spalten spezialisiert die jetzt rar werden.

Glücklicherweise sind die Nistkästen für diese Art sehr einfach zu machen, das Flugloch muss nur sehr tief sein...und ein paar Heuhalme dürfen drin sein.




Da sie nur Nistmaterial aufsammeln das durch die Luft fliegt, nimmt man ihnen so viel Arbeit ab wenn man den Kasten schon mit ein paar Halmen ausstattet.



Mauersegler sind wirklich speziell..und durch den besonderen Einschlupf den man noch durch ein zusätzliches Brettchen  tunnelartiger gestalten kann, nisten hier auch keine anderen Vögel.

Mit den kurzen Beinen kommen die Mauersegler gut in den Kasten.

Langbeinige Vögel können dort nicht hinein,wie etwa Stare die dann ihre Umgebung doch recht verschmutzen.

Mauersegler sind sehr sauber, so muss man auch nicht um die Fassade fürchten.
Und da sie so leise sind braucht man auch nicht um den wochenendlichen Langschlaf fürchten.

Wer also bisher keine Nistkästen unter dem Dachvorsprung wollte weil er sich vor der lärmenden Kinderstube fürchtete, könnte ja den Mauerseglern eine Chance geben.

Es hat ja nicht jeder einen 'Falken' unter dem Dach nisten.


Alles weitere zu den 'Falken', schaut einfach mal hier rein.

Mauersegler, alles was man wissen will

Die Turteltäubchen sind übrigens von einer sehr netten Zeitgenossin aufgepäppelt worden die sich liebevoll um allerlei hilfsbedürftige, kleinere Geschöpfe kümmert.

Das Alles geschieht aus privater Hand mit eigenen Mitteln, jetzt herrscht eher Ruhe, doch im nächsten Jahr geht es wieder los.

Futterspenden über den Futtertierversand sind natürlich hilfreich...Mauersegler vertragen nur Insekten(Heimchen) künstliche Futtermischungen enden leider meist tödlich.

Hier gehts lang: Turteltäubchens Home





Und wer jetzt Hunger auf mehr hat und wirklich ALLES wissen will und wie man so einem Luftikus das Leben durch Federtransplantate rettet...der schaut sich einfach mal hier um: Mauerseglerklinik



Sonntag, 23. September 2012

Mordsspaß für Italien und Frankreich

Störche, Nachtigallen, Schwalben, Milane, Wiedehopf...solange es Flügel hat wird mit der Flinte draufgeholzt,Netze gespannt, Schlagfallen aufgestellt oder die Äste von Bäumen und Büschen mit Leim bestrichen.


http://www.komitee.de/    http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/camps/malta/14619.html

Auf Malta in etwa wird größtenteils rein zum Spaß von Jägern auf alles was fliegt geschossen, teils auch weil Sammler viel Geld für bedrohte Arten zahlen die sie sich ausgetopft in die Wohnung stellen könnnen.

In der Mentalität  "Schnell noch ein seltenes Exemplar abgreifen bevor sie aussterben"  und so das Verschwinden voran treiben.

Größtenteils geht es aber hier einfach nur ums wilde Herumgeballere und wagt es der Grundstücksbesitzer sich zu beschweren weil die Jäger durchs Feld trampeln, wird dieser halt auch gleich bedroht.

Es ist ein europäisches Problem, denn deutsche Zugvögel landen so vor der Flinte und nur durch Druck aus allen Landen kann hier etwas geändert werden.

Die Regierung selbst wird ohne Druck  nichts tun, denn große Entscheidungen wurden immer gefällt wenn sich das Volk eingemischt hat.
Ansonsten blieb alles wie es war.



Bienenfresser, verwandt mit den Eisvögeln die hauptsächlich Insekten wie Wespen, Hornissen und Bienen fangen.

Wespenbussarde sind stark bedroht und ernähren sich wie der Name sagt hauptsächlich von Wespen.
Etwas wogegen eigentlich niemand etwas haben könnte, doch rein aus Spaß wird auch dieser abgeschossen.

Oft wird auch einfach geschossen ohne zu wissen was genau da fliegt, Hauptsache man erwischt es.




Wer hat in Deutschland schon mal das Glück gehabt einen Wiedehopf zu sehen? Bedroht auch durch den Nistplatzmangel weil es nicht genug Baumhöhlen gibt...hier zumindest kann man Abhilfe schaffen indem man einen Nistkasten aufhängt.

Doch gegen den Irrsinn der Menschen kann man leider nur viel schwieriger und langwieriger etwas tun.



Und dann gibt es noch die Lebendfänge mit Netzen, in Käfigen oder mit Leim in dem sich die Vögel hilflos verfangen und das Gefieder verkleben.

Lebendfänge gibt es hauptsächlich und illegaler Weise in Italien und Frankreich.

Der Vogelmord ist dort verboten, rein theoretisch, aber hier wird gerne weggesehen.

Was dann mit den Vögeln passiert?



Leider gibt es auch einige hochtrabende  deutsche Idioten die dorthin fahren um sich an illegalen Delikatessen aus bedrohten Arten zu erfreuen.

Das ist kein Kavaliersdelikt, eher ein Kadaverdelikt  und eine Schandtat.
Wer sich in andere Länder begibt um dort erlaubten, gewissenstechnisch und rechtlich illegalen Aktivitäten nachzugehen die kein Normaldenkender gut heissen würde, unterstützt das Aussterben bedrohter Arten und diese illegalen Aktivitäten.


Egal ob Walfleisch, Robbenfleisch oder die Singvogeldelikatesse, alle sind sie bedroht und sie zu essen auch wenn nur "Um es einmal probiert zu haben/Neugier/Spaß" vorgeschoben wird, hält diese Praxis am Leben.

Diese Menschen mögen sich damit herausreden dass sie es ja nur einmal tun und einmal nicht gleich zum Aussterben führt.

Da dies dummerweise aber hunderttausende wenn nicht gar Millionen Menschen denken wird einem klar dass dies aber genau der Fall ist.

Ganz besonders abartig geht es hier mit dem Ortolan zu.

Nur etwa 4.000-6.000 Brutpaare gibt es noch in Deutschland.


pic by wikipedia

Das hält aber trotz Verbot die Franzosen nicht davon ab diese stark bedrohte Art zu fangen.

Etwa 8 Jungvögel zieht ein Paar pro Jahr auf.

Etwa 40.000 Ortolane werden jedes Jahr illegalerweise  gefangen.

Und der Bestand sinkt weiter.

Die Vögel werden eingesperrt und mithilfe künstlicher Dunkelheit gemästet so dass sie verfetten.
Ähnlich wie bei Stopfgänsen die zu fett werden um sich noch bewegen zu können.

Sind die Vögel gemästet werden sie in Alkohol ertränkt.

Nicht das einzig Barbarische, Enten werden in Frankreich auch erdrosselt, erstickt um mit ihnen eine andere Delikatesse zu kochen, die Blutente.

Der ertränkte Vogel wird gerupft und gegart um dann samt Organen und Knochen gegessen zu werden.

500 Euro kostet so ein Mahl, es ist also viel Geld damit zu machen und erklärt warum so bereitwillig gegen die Gesetze verstoßen wird.


Die Vogelfänger und Gourmets haben prominente Fürsprecher, die den Verzehr der vom Aussterben bedrohten Vogelart offen unterstützen. Spitzenpolitiker wie Alain Juppe und der verstorbene Francois Mitterrand haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Ortolane zu ihren Lieblingsspeisen gehören. Kein Wunder, dass die Behörden den Fang bis heute weitgehend tolerieren.
Bis Ende Dezember kann man noch gegen die Lockvogeljagd protestieren.

Mit gefangenen Artgenossen werden die wilden Vögel in Fallen gelockt.

Jeder Einzelne der mithilft und unterschreibt ist wichtig und setzt ein Zeichen.

Die Unterschriftenliste herunterzuladen, auszulegen und zurückzuschicken ist nicht schwierig, bitte helft mit.


http://www.komitee.de/content/protest

Dazu kann man auch ganz einfach eine vorgefasste Mail als Protest gegen Wilderei, Vogelfang und dergleichen, an die entsprechenden Parteien versenden, einfacher geht es nun wirklich nicht.





Freitag, 21. September 2012

Wollen Sie helfen?

Kennen Sie einen Gnadenhof, eine Naturschutzgruppe oder einen Verein der gerne Nisthilfen für Vögel und Kleinsäuger hätte, sich aber unsicher ist wegen der Sponsoren und wegen der Kosten das vorhandene Potential nicht ausschöpfen kann?


Oder hätten Sie gerne für einen Kindergarten, eine Kindergruppe oder eine Schule in ihrer Nähe  Nisthilfen um den Garten  als ein Biotop zu gestalten, Sie wissen aber nicht  welche Nisthilfen geeignet wären?


Vielleicht wollen Sie aber auch einfach Naturschutzgruppen und Tierschutzvereinen helfen trotz der knappen Geldmittel möglichst viel zu erreichen?


Am Ende spricht Sie es einfach an, Sie wollen etwas tun und kommen auf die Idee sich vielleicht mit einer Gruppe in Ihrer Umgebung in Verbindung zu setzen und zu sehn ob diese Aktion etwas für den Verein wäre?

 Oder möchten Sie gar Ihre Gemeinde/Dorf/Stadt/Schrebergarten überreden etwas Gutes zu tun, wissen aber nicht wie oder  wurde etwas ähnliches schon einmal abgelehnt wegen der Kosten und suchen Sie jetzt Hilfe wie so etwas einfach und billig doch noch gemacht werden kann?

Um was genau handelt es sich jetzt hier?

-Sie bzw die Gruppe der Sie helfen wollen, wird beraten welche Nisthilfen am besten geeignet wären.


-Planungshilfe wo, wieviel und wann besagte Nisthilfen angebracht werden können.

-Sie wollen die Nisthilfen selber bauen, als Gemeinschaftsaktion eines Vereines oder um Kinder mit einzubinden?



Dann sind Sie hier genau richtig. Pläne, Materialaufstellungen und praktische Hilfe(wenn möglich) wird angeboten.

Warum Holz, Spanplatten sind doch billiger und einfacher zu verarbeiten?

Spanplatten sind vor allem für kleine Kinderhände einfach zu verarbeiten da sie leichter zu sägen sind und Nägel wenig Kraft brauchen um in die Spanplatte geschlagen zu werden.


Das Problem ist dass (dünne)Spanplatten nicht nur schlecht isolieren und die Brut auskühlen und sterben kann, sie sind auch schlecht wetterfest. Selbst mit Anstrich ist ihre Haltbarkeit gering sobald sie dem Wetter ausgesetzt sind.
Schaut man dazu nicht darauf dass die  Spanplatten nicht schadstofffrei  sind, sind sie erst recht nicht geeignet.

Holz hält bei etwas Pflege sehr lange, bessert man den Anstrich alle paar Jahre aus erhöht sich die Lebensdauer.

Dadurch rechnet sich Holz.
Statt alle paar Jahre neu bauen zu müssen, können Sie mit einem Holzhaus für 10 Jahre etwas haben, sogar länger.

Warum Schrauben? Mehr Kosten, mehr Technik...Nägel sind billiger

So teuer sind Schrauben auch nicht und sie haben gegenüber Nägeln den Vorteil dass sie nicht wie Nägel aus dem Holz rutschen wenn das Holz durch den Wettereinfluss arbeitet.


Für kleine Kinder sind die Maschinen wohl nichts, größere Kinder können aber die leichteren Akkuschrauber gut bedienen mit etwas Unterstützung.

Schrauben halten das Holz sicher zusammen, auch wenn man sie mehrmals herausdreht um den Kasten zu reinigen, lockert sich dadurch nichts im Gegensatz zu Nägeln.

So spart man auch an Scharnieren und Haken die man sonst anbringen würde um leichten Zugang zum Reinigen zu haben.


Holzbeton, was ist denn das?

Holzbeton ist eine Mischung aus Zement(ca. 30%vol) und Sägespänen(ca. 70%vol).


Er ist leichter als Beton, atmungsaktiv aber fester als Holz und bietet damit den Tieren mehr Schutz.
Dort wo kräftige Vögel oder vor allem Spechte die Nistkästen aufbrechen können, macht es der Holzbeton fast unmöglich sich eine Zwischenmahlzeit zu holen.

Holzbeton hält bei Pflege wesentlich länger als Holz, vielleicht wollen Sie es ja an ihre Kinder weitergeben?

Für Holzbeton braucht man zwar Formen, doch hat man diese, ist die Herstellung genauso einfach wie eine Nisthilfe aus Holz zu machen.Nur für (kleine)Kinder ist dies nichts da Zement ätzend wirkt.


Sind Sie neugierig geworden, kennen Sie Personen, einen Verein oder eine Einrichtung die an sowas interessiert wäre?

Melden Sie sich ruhig, die Beratung kostet nichts.

Wünschen Sie für ein größeres Projekt persönliche Hilfe beim Bau weil keine Erfahrung vorliegt und Sie Bedenken haben ob Sie das hinbekommen?

Neben den Materialkosten fällt nur ein kleiner Beitrag pro Person an und die Fahrtkosten.

Wieviel genau, variiert je nach Projekt, Anfahrtsweg und Anzahl der Teilnehmer.





Wichtig ist hierbei eine genügend lange Vorlaufphase, für zu kurzfristige Aktionen kann keine persönliche Mithilfe angeboten werden.