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Montag, 24. Juni 2013

Vorstellung

Hallo liebe Leute,

also eigentlich bin ich..wie soll ich sagen, die Gründerin des Blogs.

Erstmal, ja es war recht still. Ist so.

Da die anderen Leute die hier mitmachen leider ausfallen aus diversen Gründen und die Arbeit für diverse Aktionen neben Schwalbe 2013 an mir fast alleine hängen geblieben sind, ging real halt vor.


Jetzt habe ich etwas mehr Zeit, es wird also wieder regelmässig Posts geben, nicht nur alle paar Monate.

Auch wenn mir die Arbeit demnächst sicher wieder über den Kopf wächst, irgendwas ist immer!, werde ich posten.
Naja ich bin etwas unkomfortabel mit bloggen, aber da muss ich jetzt drüber stehen da meine Schreibsler ausfallen.

Falls jemand von euch facebook hat, könnt ihr ja da mal hinschauen, ist garnicht so schwer wie ich dachte.
Wobei facebook manchmal arg nervt mit den Spirenzchen die es macht.

Da gibt es öfter auch aktuellere Einwürfe, aber weil es dort doch recht unübersichtlich ist und man Posts kaum wiederfindet wenn man sie gerade braucht, schaffe ich den Großteil hier rüber.


Kurz was über mich:

Schwalbensitterin
Nisthilfenarchitekt
Betonmischer
Spatzentante
Hobbykoch
Genie im Chaos
Fachidiot



Liebe Grüße an euch









Dienstag, 12. Februar 2013

Auf Facebook +60 Nester für den Tierschutzhof

Um ein breiteres Puplikum zu bekommen und besser mit dem Tierschutzhof Oberpfalz interagieren zu können, findet man uns jetzt auch auf facebook.

Tierschutzhof Oberpfalz

Und hier findet Ihr uns: Wildbirds and Bees

Wir suchen immer noch nach Sponsoren welche für das Nisthilfenprojekt spenden.

Diese Spenden werden direkt an den Tierschutzhof überwiesen mit dem Betreff Nisthilfe/Nest oder etwas in der Art. Spenden an den Tierschutzhof sind steuerlich absetzbar.

60 Nester sind schon fast fertig(der Feinschliff fehlt halt noch), größtenteils durch Spenden von Holzbrettern und ähnlichem Material dass wir für die Nisthilfen benötigen.

Doch wir brauchen nicht nur Nisthilfen für Vögel.

Auch die Igel brauchen unsere Hilfe da die meisten Menschen keine größeren Laub-Reisighaufen in ihren Gärten dulden und die Städte mit ihren Flurverunstaltungsmaßnahmen sogar während der Jungenaufzucht oder der Überwinterung die Unterschlüpfe der streng geschützten Igel  vernichten und die Igel so dringend sichere Unterschlüpfe brauchen die nicht mit 'Abfall' verwechselt werden.


Hierfür wollen wir aus Holzbeton wetterfeste, widerstandsfähige Igelhöhlen bauen und diese aufstellen.

Aufgrund ihrer Größe kostet deren Herstellung natürlich mehr, aber wir hoffen mit den 3 Euro pro Nisthilfe und den Materialspenden trotzdem genug zusammenzubekommen um einige Igelhöhlen fertigen können.


Ausserdem wäre es toll einige helfende Hände zu haben die etwa Mitte März beim anbringen der Nisthilfen mit dabei sind.


Man unterschätzt leicht was das für eine Arbeit ist, aber auch für die Feinarbeit wäre Hilfe willkommen.

Mit Kegel- und Kugelschleifer müssten die Nisthilfen innen noch glatt gemacht werden und einen Anstrich kriegen diese auch noch..bei 60 Nestern fallen 2 Personen irgendwann die Arme ab.

Wann genau das stattfindet wird noch abgesprochen und dann bekannt gegeben.

Für die, die es interessiert wird dann dieses Jahr auch noch irgendwann ein Workshop stattfinden in welchem ihr eure eigenen Nisthilfen fertigen könnt.

Der Unkostenbeitrag variiert je nachdem ob Ihr eine Fledermaushöhle, eine Vogelnisthilfe oder eine Igelhöhle bauen wollt.
Zusätzlich zum Unkostenbeitrag wird ein kleiner Betrag aufgeschlagen der dann dem Tierschutzhof zugute kommt da der Workshop wohl auch auf deren Gelände stattfinden wird.



Dienstag, 27. November 2012

Weihnachtsmarkt des Tierschutzhofs

Am zweiten Dezember gibt es ab 13 Uhr einen kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Tierschutzhof Oberpfalz

Wer also in der Umgebung Regensburg/Cham/Straubing  Zeit hat und zum Tierschutzhof bei Wörth an der Donau kommen mag, je mehr, je lustiger.


Es wird auch einen Stand mit Infozetteln und Anschauungsmaterial geben mit verschiedenen Wildtierthemen.

Um Geld für die Tierschutzaktion des Gnadenhofs zu sammeln, werden auch einige Kleinigkeiten angeboten.

Da es um die Weihnachtszeit leider auch zeitlich knapp ist, wird der Stand etwas kleiner sein als erhofft da nur eine Person sich frei nehmen konnte.

Als Sonderaktion werden 7 Eichhörnchenkobel (kann auch als großer Nistkasten/Katzenschlafkiste benutzt werden)angeboten die jeweils an den Höchstbietenden gehen.

Die Kindergruppe des BUND würde sich freuen wenn die selbstgemachten Fettkuchen Anklang finden.

Ausserdem wurden Papiersterne ausgeschnitten zum Ankleben an die Aussenseite von Fenstern um damit Vogelschlag zu verhindern.

Die Papiersterne sind selbstklebend.

Wer für das kommende Frühjahr noch Nistkästen, Igelkuppeln und dergleichen sucht, kann ruhig vorbeischauen.

Der Erlös aller Produkte geht abzüglich Unkosten* an die Tierschutzaktion des Gnadenhofs.

Der Stand wird von 13-15 Uhr begleitet, Infomaterial liegt auch später noch aus.
Bei Interesse an Spenden für das Projekt und erwerbbare Nisthilfen, kann man sich ausserhalb des Weihnachtsmarkts auch an das Personal des Tierschutzhofs wenden.

Wer körperlich mithelfen will:

Der Tierschutzhof sucht Helfer für die alltäglichen Arbeiten.
Sowie gibt es wahrscheinlich im Januar, wenn alles glatt geht, eine gemeinsame Bastelaktion, um mit den eingenommenen Spenden die Nisthilfen zu fertigen,  bei der jeder Interessierte mitmachen kann.



*Kosten des benötigten Materials, damit es wieder was zu Basteln gibt.




Montag, 22. Oktober 2012

Nester und co.

Vielleicht nicht ganz aktuell für diese Jahreszeit, aber wohl besser man fängt jetzt an als im Frühjahr wenn wieder gebaut wird.

Manche Nester sind durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt.

Das betrifft Arten wie Mauersegler, Schwalben und Fledermäuse auch wenn es keine Vogelnester sind.

Wer ein solches Nest zerstört kann mit bis zu 50.000 Euro bestraft werden, das wohl nicht bei einem Nest aber es kommt auf den jeweiligen Fall an.

Auch ausserhalb der besetzten Zeit  sind diese Nester geschützt weil die Tiere sie jedes Jahr wieder beziehen.  Oder wie im Falle von Baumhöhlen, diese immer seltener werden.

Wiederholt sich solch ein Tun nachgewiesener Weise mehrmals, so kann dies auch mit Haftstrafen geahndet werden.

Ein älterer Ausschnitt.

dass es nach § 20f Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in der Tat verboten ist, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten von geschützten Vogelarten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. 

Auch ein Vertreiben der Tiere ist damit strafbar bzw sie vom Brüten abzuhalten.



Bei den meisten Vogelarten stehen die Nester nur unter Schutz solange das Nest belegt ist.

Die meisten Vögel bauen bei jeder Brut neu. Hier ist es dann strafbar die Nester zu zerstören wenn Eier oder Jungvögel darin sind.


Das ist das neue Bundesnaturschutzgesetz:


§ 39
Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen


(1) Es ist verboten, 1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
2. wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,
3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.


Auf domestizierte und verwilderte Tiere kommt das Tierschutzgesetz zu tragen.

So darf man weder einer streunenden Katze,  einem streunendem Hund noch einer verwilderten Haustaube Schmerzen zufügen noch sie töten.

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html

Nötige Tötungen von Wirbeltieren dürfen nicht durch Privatpersonen durchgeführt werden, nur von Personen mit einer Erlaubnis und der nötigen Fachkenntniss.

Findet man also ein verletztes Tier gilt hier nicht die Devise...nochmal draufhauen, oder drüberfahren.

Wirbeltiere dürfen nur von fachkundigen Personen  unter entsprechender Betäubung getötet werden.

Nester verwilderter Tiere dürfen wenn sich darin Junge befinden nicht zerstört werden da hiermit eine Tötung von Wirbeltieren einhergeht.
Halsbandsittiche gehören mittlerweile lustigerweise zu den 'neuen einheimischen' Arten und nicht mehr zu den invasiven oder verwilderten Haustieren wie die Stadttaube eine ist.

Bei Halsbandsittichen dürfen keine Nester entfernt werden, bei Stadttauben nicht wenn sich dort lebende Junge befinden.

Ausnahmegenehmigungen können erteilt werden, aber genauso wie bei verwilderten Hauskatzen bringt ein Töten der Kätzchen nur eine kurzfristige Verminderung des Problems da immer wieder ausgesetzte Haustiere nachkommen und die Tiere sich weiter vermehren.

Statt also Katzen zu erschlagen richtet man Futterstellen ein an denen die Streuner eingefangen und kastriert werden.

Dass hat den Vorteil das man sowohl Katzen als auch Tauben damit aus der Innenstadt locken kann, eine Fortpflanzung tierfreundlich ohne Leiden verhindern kann und der Kot der Tiere ebenfalls nicht in der Innenstadt landet da sowohl Katzen als auch Tauben vornehmlich an, bzw in der Nähe ihres Schlafplatzes koten.

Tauben- sowie Katzenhäuser  sind ausserdem weitaus erfolgreicher und billiger als Maßnahme statt die Tiere einzufangen und umzubringen und Schlupflöcher mit vielen  Kosten  unwirtlich zu machen.

Wer also nicht denkt dass man die Nachkommenschaft von verwilderten Katzen erschlagen sollte statt sie zu kastrieren, sollte das auch einmal bei den unbeliebten Stadttauben überdenken die eigentlich ebenfalls Haustiere sind, welche die Nähe des Menschen suchen.

Beide Probleme hat der Mensch verbockt und an diesem liegt es eine tierfreundliche Lösung zu finden.

In Ländern wie Rumänien wo Streuner massenweise erschlagen, vergiftet oder vergast wurden, konnte man sehen dass die Tötung der Tiere keinen Erfolg hatte und die Zahl  der Tiere durch Zuwanderung und neu ausgesetzte Tiere nicht abnahm.

Kastrationsprogramme mit betreuten 'Wohnungen' hatten hingegen Erfolg.


Wie genau diese Sache mit den Stadttauben ist, wo sie herkommen, wie Taubenhäuser funktionieren, das Taubenkot keine ätzende, gefährliche Chemikalie ist und dergleichen seht ihr im kommenden Post.





Sonntag, 14. Oktober 2012

Umzug...

Unser Umzug ist soweit abgeschlossen.

Da unsere vorherige Werkstatt im Winter nicht garantiert Frostfrei gewesen wäre, hätten wir bei den Werkstücken Schäden befürchten müssen.

Durch einen glücklichen Zufall haben wir auch zwei stabile, wenn auch etwas kleine Tische erhalten  auf denen es sich arbeiten lässt.

Vielleicht findet sich in der kommenden Woche sogar noch ein Regal oder zwei in dem wir unsere Vorräte lagern können.


60 Nisthilfen sind bisher fertig und verschickt bzw 10 gehen kommende Woche noch auf Reisen.

20 sind noch in Arbeit die auch schon Abnehmer haben.

Weitere 50-100 Nisthilfen sind für einen Gnadenhof geplant.
Hier allerdings für eine breitere Palette an Wildvögeln und Kleinsäugern.

Dazu gibt es dann demnächst auch eine offizielle Spendensammlung die über den Verein läuft, d.h. die Spenden gehen direkt an den Gnadenhof und davon wird dann das nötige Material eingekauft.

Spender können hier dann auch eine Spendenquittung erhalten.



Donnerstag, 20. September 2012

Aktion Schwalbe 2013

Für ein Ansiedlungsexperiment werden interessierte Personen gesucht.

pics by wikipedia



 Verschiedene Nisthilfen werden gegen die Paketkosten und eine  Spende von zwei
Euro pro Nest versandt.

Gesucht werden hierbei Orte die folgenden Anforderungen gerecht werden:

-In einem Umkreis von 10 Kilometer gibt es Mehlschwalben/Felsschwalben/Rauchschwalben/Rötelschwalben
-Sie besitzen ein Haus, eine Doppelhaushälfte, eine Wohnung mit Balkon, eine Scheune oder
ein ähnliches Gebäude an dem Sie die Nester anbringen können/dürfen.
-Das Gebäude hat die richtige Lage und einen freien Anflug für Mehlschwalben
-In einem Kilometer Umkreis gibt es Gewässer und Wiesen welche die Schwalben zur Nahrungssuche nutzen können bzw Parks und Flußufer für Stadtschwalben.
-Sie wohnen entweder etwas abgelegen oder haben aufgeklärte, verständnisvolle Nachbarn welche die Ansiedlung nicht behindern.
-Sie können die Nester im Herbst abnehmen und reinigen sowie eventuell an einer nagersicheren Stelle über den Winter einlagern und vor der Brutsaison wieder anbringen.
-Sie können mindestens 3 Nester anbringen.

Eventuell haben/hatten Sie schon Mehlschwalben/Rauchschwalben/Felsschwalben/Rötelschwalben am Haus und würden nun gerne Nisthilfen anbringen da die Naturnester durch schlechte Lehmqualität, Erschütterungen durch Verkehr und Bauarbeiten oder ähnliche Probleme abbrechen.

-oder Sie würden gerne mehr (Mehl-)Schwalben ansiedeln und mit künstlichen Nestern nachhelfen.
-Der Ort liegt in Deutschland, bzw Sie sind bereit die höheren Paketkosten zu zahlen die für das Ausland anfallen.

Anforderungen an den Nistplatz:

-Das Gebäude hat ein genügend großes Vordach so dass das Nest darunter vor starken Winden,
direkter Sonneneinstrahlung und Regen sicher ist.
-Der Platz sollte bevorzugt in einer süd-östlichen Richtung liegenfür aussen brütende Schwalben.
Bei genügend großem Vordach und Wohnungsknappheit werden allerdings auch andere Lagen angenommen
-Die Mindesthöhe zum Anbringen der Nester beträgt 3 Meter, besser wären 5 Meter um
anderweitige Störungen zu verhindern.
-Die Fläche ist frei von Kletterpflanzen und anderem was Nesträubern das Erreichen des
Nestes erleichtern würde.(Kabelverläufe unter der Decke z.b. in Scheunen)
-Sie können die Nistilfen bei Notfällen gut erreichen.


Was Sie sonst noch tun müssten:

-Sie führen ein Kontrolltagebuch was folgende Daten enthält:

Erste Ankunft(Datum) der Schwalben-d.h. kreisende Tiere in der Nähe.
Erste Besiedlung und welche Nester besiedelt wurden um herauszufinden welche Lage und Nester
bevorzugt werden.
Eventueller Fund von Eierschalen am Boden um sehen zu können ab wann der Schlupf stattfindet
Auftreten der ersten Nestgeräusche (Piepsen der Jungen)

Unfälle wie etwa Nesträuber, aufgegebene Nester, aus dem Nest gefallene
Jungtiere(Fotodokument zwecks Zustand und Alter) und bei welchem Nest es vermutlich passiert
 ist sowie Fensterschlag, Verhängen an ungünstigen Stellen(Dachrinne etc) um Gefahrenstellen für die Vögel zu erkennen die für Menschen nicht offensichtlich sind.

Eventueller Zubau von Naturnestern und ob noch Nester frei gewesen sind oder alles belegt war.

Falls möglich, eventuelle Anzahl der Jungen pro Nest was man durch die Beobachtung der
Fütterungen kurz vor dem Ausfliegen(die Jungen drängen sich am Nistloch) und danach
feststellen kann da die Jungen in der Nacht oft noch ins Nest zurückkehren.

Erfolgende Zweit- und eventuelle Drittbruten. Zweitbruten sind die Norm, Drittbruten in guten Gegenden möglich.


Sonstige Dinge die Ihnen auffallen, z.B. ungewöhnlich gefärbte Tiere die auf eine andere
Schwalbenart(Felsschwalbe) in der Kolonie oder Mischlinge hindeuten sowie Besiedlung der Nester durch
andere Tierarten(Spatzen, Stare, Fledermäuse, Insekten etc-Bitte die Fremdbesiedlung nicht verhindern!)


Fotos sind willkommen und hilfreich.


-Sie reinigen die Nisthilfen nach Abflug der Schwalben im Herbst, ausbürsten genügt meist.

Dabei notieren Sie bitte eventuelle Totfunde, Eifunde und Fremdbesiedelungen die Sie noch vorfinden, wie etwa verlassene Insektennester die vorher nicht ersichtlich waren.

Sie bringen die Nisthilfen im Herbst wieder an(was eine Fremdbesiedelung im Frühjahr erhöht) oder lagern die Nisthilfen an einem nagersicheren Ort und bringen sie im Frühjahr vor derAnkunft der Schwalben wieder an (weniger Zeit für andere Tiere diese Nisthilfen für sich zu beanspruchen)

-Sie sind bereit die Dokumentation für zwei Jahre gewissenhaft durchzuführen.




Dokumentation heisst nicht das Sie tagtäglich für Stunden am Fernglas kleben müssen.
Wichtige Punkte wie etwa wann eine Besiedelung erfolgte, ob es eine Zweitbrut gab und dergleichen sollten aber aufgeschrieben werden.

Das heisst wenn Sie tagsüber arbeiten und am Abend bemerken dass ein Nest besiedelt wurde, dokumentieren Sie dass im Laufe des Tages besiedelt wurde, genaue Uhrzeiten sind nicht nötig und eine Abweichen von ein paar Tagen macht auch nichts falls Ihnen vorher nichts aufgefallen ist.



Bitte beachten Sie:

Dass Sie sich für diese Aktion melden heisst nicht dass Sie auch automatisch genommen werden.
Ebensowenig haben Sie ein Anrecht auf Nisthilfen.


Zuerst muss festgestellt werden ob sich Ihre Lage eignet für die Ansiedlung von Mehlschwalben und wieviele Nester angebracht werden können.

Um Schindluder und Betrug zu verhindern wird Kontakt mit einer örtlichen Naturschutzgruppe hergestellt.
Leider gibt es Personen welche dann die bereitgestellten Nester weiterverkaufen würden und eine Dokumentation fälschen um sich bereichern zu können.

Daher ist es leider nötig dass eine Kontrolle erfolgt um zu bestätigen dass die Nester auch wirklich an dem genannten Gebäude angebracht werden.

Das Versenden der Nisthilfen erfolgt zwischen März und April.
Einsendungen können bis Anfang Februar erfolgen.

Bitte bedenken Sie dass es sich um eine Aktion im kleinem Rahmen mit wenigen freiwilligen Helfern handelt, daher kann nur eine begrenzte Anzahl an Nisthilfen pro Platz versendet werden und nicht jeder Einsender kann auch teilnehmen.
Um einen gewissen Erfolg zu haben müssen wir uns die erfolgversprechensten Einsender aussuchen.

Nisthilfen werden für Rauchschwalben, Mehlschwalben und Felsschwalben angeboten.
Nisthilfen für Mehlschwalben können eventuell für Rötelschwalben modifiziert werden.
Sollten Sie Vorkommen von Uferschwalben beobachten können Sie uns das mitteilen oder der nächsten Naturschutzorganisation.
Dies ist deswegen wichtig da Uferschwalben oft an den Abbruchkanten von Kies- und Sandgruben bzw Flußufern brüten und diese Nistplätze beim Abbau bzw sichern der Bruchkanten zerstört werden.

Um dies zu verhindern müssen diese Nistplätze bekannt gemacht werden, helfen Sie mit.


Interessenten können sich per Mail oder Kommentar melden.

-Gibt es bei Ihnen Schwalben und welche Art?
Falls Sie es nicht wissen, Fotos helfen. Laden Sie die Fotos hoch und verlinken Sie diese bitte um die Mails kleiner zu halten.
-Wo würden die Nester angebracht, wieviele haben Sie im Sinn(Foto der Stelle)?
-Ihr ungefährer Standort(z.B. Nähe Berlin im Umkreis von 50km, kleines Dorf, viel Landwirtschaft und Seen in der Nähe,Doppelhaushälfte/Einfamilienhaus/Einzelgehöft/Wohnung)

Wir brauchen nur die wichtigsten Daten um zu entscheiden ob Ihr Standort geeignet ist, keine genaue Adresse.
Eignet dieser sich so werden wir für März 2013 Ihre Adresse brauchen um Ihnen die Nisthilfen zu schicken.
Kontakt mit einer Naturschutzgruppe in Ihrer Nähe wird hergestellt sobald alles Weitere geklärt ist damit besser geplant werden kann.

Wollen Sie eher anonym bleiben verläuft der Kontakt über die Naturschutzgruppe wenn Sie das wünschen.

Fotos von dem Ort wo Sie die Nester gerne hätten müssen nicht das ganze Haus zeigen.

Wie die Fotos hierzu aussehn können sehen Sie hier:
http://www.oagkreisunna.de/2010/07/17/8454/

http://www.sternwarte-kohlhau.de/NABU/Berichte/Schwalben/Schwalben.htm


http://members.gaponline.de/lbvgap/LBV_Information/PM_090405_Mehlschwalben/index.htm

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/frankfurt-sued/so-werden-aus-mehlschwalben-bessere-mitbewohner_rmn01.c.9068257.de.html

Hierzu bitte Angaben wie die Höhe in welcher die Nester angebracht werden und um mehrere Nester nebeneinander anzubringen auch die Abstände zwischen hervorstehenden Balken und dergleichen.

Hier sehen Sie wie z.B. ein Foto von einem Stall/Scheune aussehen kann wenn Sie dort Schwalben ansiedeln wollen

http://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=26270

Donnerstag, 9. August 2012

Aktion Schwalbe 2013

Pictures by wikipedia

Für ein Ansiedlungsexperiment werden interessierte Personen gesucht.

Verschiedene Nisthilfen werden gegen die Paketkosten und eine symbolische Spende von zwei
Euro pro Nest versandt.

Gesucht werden hierbei Orte die folgenden Anforderungen gerecht werden:

-In einem Umkreis von 10 Kilometer gibt es Mehlschwalben/Felsschwalben/Rauchschwalben/Rötelschwalben
-Sie besitzen ein Haus, eine Doppelhaushälfte, eine Wohnung mit Balkon, eine Scheune oder
ein ähnliches Gebäude an dem Sie die Nester anbringen können/dürfen.
-Das Gebäude hat die richtige Lage und einen freien Anflug für Mehlschwalben
-In einem Kilometer Umkreis gibt es Gewässer und Wiesen welche die Schwalben zur Nahrungssuche nutzen können bzw Parks und Flußufer für Stadtschwalben.
-Sie wohnen entweder etwas abgelegen oder haben aufgeklärte, verständnisvolle Nachbarn welche die Ansiedlung nicht behindern.
-Sie können die Nester im Herbst abnehmen und reinigen sowie eventuell an einer nagersicheren Stelle über den Winter einlagern und vor der Brutsaison wieder anbringen.
-Sie können mindestens 3 Nester anbringen.

Eventuell haben/hatten Sie schon Mehlschwalben/Rauchschwalben/Felsschwalben/Rötelschwalben am Haus und würden nun gerne Nisthilfen anbringen da die Naturnester durch schlechte Lehmqualität, Erschütterungen durch Verkehr und Bauarbeiten oder ähnliche Probleme abbrechen.
-oder Sie würden gerne mehr (Mehl-)Schwalben ansiedeln und mit künstlichen Nestern nachhelfen.
-Der Ort liegt in Deutschland, bzw Sie sind bereit die höheren Paketkosten zu zahlen die für das Ausland anfallen.

Anforderungen an den Nistplatz:

-Das Gebäude hat ein genügend großes Vordach so dass das Nest darunter vor starken Winden,
direkter Sonneneinstrahlung und Regen sicher ist.
-Der Platz sollte bevorzugt in einer süd-östlichen Richtung liegenfür aussen brütende Schwalben.
Bei genügend großem Vordach und Wohnungsknappheit werden allerdings auch andere Lagen angenommen
-Die Mindesthöhe zum Anbringen der Nester beträgt 3 Meter, besser wären 5 Meter um
anderweitige Störungen zu verhindern.
-Die Fläche ist frei von Kletterpflanzen und anderem was Nesträubern das Erreichen des
Nestes erleichtern würde.(Kabelverläufe unter der Decke z.b. in Scheunen)
-Sie können die Nistilfen bei Notfällen gut erreichen.


Was Sie sonst noch tun müssten:

-Sie führen ein Kontrolltagebuch was folgende Daten enthält:

Erste Ankunft(Datum) der Schwalben-d.h. kreisende Tiere in der Nähe.
Erste Besiedlung und welche Nester besiedelt wurden um herauszufinden welche Lage und Nester
bevorzugt werden.
Eventueller Fund von Eierschalen am Boden um sehen zu können ab wann der Schlupf stattfindet
Auftreten der ersten Nestgeräusche (Piepsen der Jungen)

Unfälle wie etwa Nesträuber, aufgegebene Nester, aus dem Nest gefallene
Jungtiere(Fotodokument zwecks Zustand und Alter) und bei welchem Nest es vermutlich passiert
ist sowie Fensterschlag, Verhängen an ungünstigen Stellen(Dachrinne etc)

Eventueller Zubau von Naturnestern und ob noch Nester frei gewesen sind oder alles belegt war.

Falls möglich, eventuelle Anzahl der Jungen pro Nest was man durch die Beobachtung der
Fütterungen kurz vor dem Ausfliegen(die Jungen drängen sich am Nistloch) und danach
feststellen kann da die Jungen in der Nacht oft noch ins Nest zurückkehren.

Erfolgende Zweit- und eventuelle Drittbruten. Zweitbruten sind die Norm, Drittbruten in guten Gegenden möglich.


Sonstige Dinge die Ihnen auffallen, z.B. ungewöhnlich gefärbte Tiere die auf eine andere
Schwalbenart(Felsschwalbe) in der Kolonie oder Mischlinge hindeuten sowie Besiedlung der Nester durch
andere Tierarten(Spatzen, Stare, Fledermäuse, Insekten etc-Bitte die Fremdbesiedlung nicht verhindern!)


Fotos sind willkommen und hilfreich.


-Sie reinigen die Nisthilfen nach Abflug der Schwalben im Herbst, ausbürsten genügt meist.

Dabei notieren Sie bitte eventuelle Totfunde, Eifunde und Fremdbesiedelungen die Sie noch vorfinden, wie etwa verlassene Insektennester die vorher nicht ersichtlich waren.

Sie bringen die Nisthilfen im Herbst wieder an(was eine Fremdbesiedelung im Frühjahr erhöht) oder lagern die Nisthilfen an einem nagersicheren Ort und bringen sie im Frühjahr vor derAnkunft der Schwalben wieder an (weniger Zeit für andere Tiere diese Nisthilfen für sich zu beanspruchen)

-Sie sind bereit die Dokumentation für zwei Jahre gewissenhaft durchzuführen.




Dokumentation heisst nicht das Sie tagtäglich für Stunden am Fernglas kleben müssen.
Wichtige Punkte wie etwa wann eine Besiedelung erfolgte, ob es eine Zweitbrut gab und dergleichen sollten aber aufgeschrieben werden.

Das heisst wenn Sie tagsüber arbeiten und am Abend bemerken dass ein Nest besiedelt wurde, dokumentieren Sie dass im Laufe des Tages besiedelt wurde, genaue Uhrzeiten sind nicht nötig und eine Abweichen von ein paar Tagen macht auch nichts falls Ihnen vorher nichts aufgefallen ist.



Bitte beachten Sie:

Dass Sie sich für diese Aktion melden heisst nicht dass Sie auch automatisch genommen werden.
Ebensowenig haben Sie ein Anrecht auf Nisthilfen.


Zuerst muss festgestellt werden ob sich Ihre Lage eignet für die Ansiedlung von Mehlschwalben und wieviele Nester angebracht werden können.

Um Schindluder und Betrug zu verhindern wird Kontakt mit einer örtlichen Naturschutzgruppe hergestellt.
Leider gibt es Personen welche dann die bereitgestellten Nester weiterverkaufen würden und eine Dokumentation fälschen um sich bereichern zu können.

Daher ist es leider nötig dass eine Kontrolle erfolgt um zu bestätigen dass die Nester auch wirklich an dem genannten Gebäude angebracht werden.

Das Versenden der Nisthilfen erfolgt zwischen März und April.
Bitte bedenken Sie dass es sich um eine Aktion im kleinem Rahmen mit wenigen freiwilligen Helfern handelt, daher kann nur eine begrenzte Anzahl an Nisthilfen pro Platz versendet werden und nicht jeder Einsender kann auch teilnehmen.
Um einen gewissen Erfolg zu haben müssen wir uns die erfolgversprechensten Einsender aussuchen.

Nisthilfen werden für Rauchschwalben, Mehlschwalben und Felsschwalben angeboten.
Nisthilfen für Mehlschwalben können eventuell für Rötelschwalben modifiziert werden.
Sollten Sie Vorkommen von Uferschwalben beobachten können Sie uns das mitteilen oder der nächsten Naturschutzorganisation.
Dies ist deswegen wichtig da Uferschwalben oft an den Abbruchkanten von Kies- und Sandgruben bzw Flußufern brüten und diese Nistplätze beim Abbau bzw sichern der Bruchkanten zerstört werden.

Um dies zu verhindern müssen diese Nistplätze bekannt gemacht werden, helfen Sie mit.


Interessenten können sich per Mail melden.

-Gibt es bei Ihnen Schwalben und welche Art?
Falls Sie es nicht wissen, Fotos helfen. Laden Sie die Fotos hoch und verlinken Sie diese bitte um die Mails kleiner zu halten.
-Wo würden die Nester angebracht, wieviele haben Sie im Sinn(Foto der Stelle)?
-Ihr ungefährer Standort(z.B. Nähe Berlin im Umkreis von 50km, kleines Dorf, viel Landwirtschaft und Seen in der Nähe,Doppelhaushälfte/Einfamilienhaus/Einzelgehöft/Wohnung)

Wir brauchen nur die wichtigsten Daten um zu entscheiden ob Ihr Standort geeignet ist, keine genaue Adresse.
Eignet dieser sich so werden wir für März 2013 Ihre Adresse brauchen um Ihnen  die Nisthilfen zu schicken.
Kontakt mit einer Naturschutzgruppe in Ihrer Nähe wird hergestellt sobald alles Weitere geklärt ist damit besser geplant werden kann.

Wollen Sie eher anonym bleiben verläuft der Kontakt über die Naturschutzgruppe wenn Sie das wünschen.

Fotos von dem Ort wo Sie die Nester gerne hätten müssen nicht das ganze Haus zeigen.

Wie die Fotos hierzu aussehn können sehen Sie hier:
http://www.oagkreisunna.de/2010/07/17/8454/

http://www.sternwarte-kohlhau.de/NABU/Berichte/Schwalben/Schwalben.htm


http://members.gaponline.de/lbvgap/LBV_Information/PM_090405_Mehlschwalben/index.htm

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/frankfurt-sued/so-werden-aus-mehlschwalben-bessere-mitbewohner_rmn01.c.9068257.de.html

Hierzu  bitte Angaben wie die Höhe in welcher die Nester angebracht werden und um mehrere Nester nebeneinander anzubringen auch die Abstände zwischen hervorstehenden Balken und dergleichen.

Hier sehen Sie wie z.B. ein Foto von einem Stall/Scheune aussehen kann wenn Sie dort Schwalben ansiedeln wollen

http://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=26270