Unser Umzug ist soweit abgeschlossen.
Da unsere vorherige Werkstatt im Winter nicht garantiert Frostfrei gewesen wäre, hätten wir bei den Werkstücken Schäden befürchten müssen.
Durch einen glücklichen Zufall haben wir auch zwei stabile, wenn auch etwas kleine Tische erhalten auf denen es sich arbeiten lässt.
Vielleicht findet sich in der kommenden Woche sogar noch ein Regal oder zwei in dem wir unsere Vorräte lagern können.
60 Nisthilfen sind bisher fertig und verschickt bzw 10 gehen kommende Woche noch auf Reisen.
20 sind noch in Arbeit die auch schon Abnehmer haben.
Weitere 50-100 Nisthilfen sind für einen Gnadenhof geplant.
Hier allerdings für eine breitere Palette an Wildvögeln und Kleinsäugern.
Dazu gibt es dann demnächst auch eine offizielle Spendensammlung die über den Verein läuft, d.h. die Spenden gehen direkt an den Gnadenhof und davon wird dann das nötige Material eingekauft.
Spender können hier dann auch eine Spendenquittung erhalten.
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Dienstag, 3. Juli 2012
Winterfütterung-ab wann?-Nützt das oder schadet es?
Generell sollte man im Herbst anfangen zu füttern bevor Schnee liegt.
Das ermöglicht den Vögeln zu erkennen wo es Nahrung gibt und da es schon kalt ist und durch die moderne Landwirtschaft kaum noch Nahrung auf den Feldern zurückbleibt und die Wälder meist Wirtschaftswälder ohne fruchttragendes Geholz und Sträucher sind, herrscht im Herbst oft schon Nahrungsmangel.
Wenn man füttert bevor es schneit, bevor der Boden zufriert, können sich die Jungvögel noch etwas Reserven anfuttern da gerade die letzte Brut noch nicht genügend Zeit hatte sich Reserven anzulegen.
Durch die anfliegenden Tiere werden auch scheure Vogelarten angelockt und profitieren davon.
In Gegenden wo es viele natürliche Hecken, Grünstreifen und Streuobstwiesen gibt ist die Nahrungsnot geringer, aber wo gibt es dass denn noch?
Fütter man erst sobald Schnee liegt bzw der Boden zugefroren ist sind durch das fehlende, vom Menschen vernichtete wilde Nahrungsangebot schon unnatürlich viele Tiere geschwächt oder tot.
Studien haben festgestellt das frühe Fütterungen einen Verlust gesunder Tiere verhindern während kranke, schwache Tiere dennoch sterben.
In Gegenden wo die Fütterung dazu früher abgebrochen wurde, wurden durch die geschwächten Elterntiere und Frostperioden weniger Junge erfolgreich großgezogen.
In Bezirken wo hingegen die Fütterung erfolgte bevor es fror und bis Ende März durchgeführt wurde bzw bis der Boden nicht mehr tagsüber gefroren war, hatten die Elterntiere mehr Reserven, mehr gesunde Jungtiere konnten großgezogen werden und die Vogelpopulationen blieben stabil.
Es schadet also nicht etwas früher mit der Fütterung zu beginnen bzw sie etwas länger fortzuführen.
Gerade viele Stare kommen immer früher zurück und verhungern dann hier wenn der Boden gefroren ist und die Futterhäuser nicht mehr gefüllt werden.
Anstatt natürlicher Selektion durch die Kälte kommt es dann zum sterben gesunder, kräftiger Vögel durch die menschengeschaffene Futterknappheit...die dann Mensch eben auch wieder Abhilfe schaffen kann.
Das ermöglicht den Vögeln zu erkennen wo es Nahrung gibt und da es schon kalt ist und durch die moderne Landwirtschaft kaum noch Nahrung auf den Feldern zurückbleibt und die Wälder meist Wirtschaftswälder ohne fruchttragendes Geholz und Sträucher sind, herrscht im Herbst oft schon Nahrungsmangel.
Wenn man füttert bevor es schneit, bevor der Boden zufriert, können sich die Jungvögel noch etwas Reserven anfuttern da gerade die letzte Brut noch nicht genügend Zeit hatte sich Reserven anzulegen.
Durch die anfliegenden Tiere werden auch scheure Vogelarten angelockt und profitieren davon.
In Gegenden wo es viele natürliche Hecken, Grünstreifen und Streuobstwiesen gibt ist die Nahrungsnot geringer, aber wo gibt es dass denn noch?
Fütter man erst sobald Schnee liegt bzw der Boden zugefroren ist sind durch das fehlende, vom Menschen vernichtete wilde Nahrungsangebot schon unnatürlich viele Tiere geschwächt oder tot.
Studien haben festgestellt das frühe Fütterungen einen Verlust gesunder Tiere verhindern während kranke, schwache Tiere dennoch sterben.
In Gegenden wo die Fütterung dazu früher abgebrochen wurde, wurden durch die geschwächten Elterntiere und Frostperioden weniger Junge erfolgreich großgezogen.
In Bezirken wo hingegen die Fütterung erfolgte bevor es fror und bis Ende März durchgeführt wurde bzw bis der Boden nicht mehr tagsüber gefroren war, hatten die Elterntiere mehr Reserven, mehr gesunde Jungtiere konnten großgezogen werden und die Vogelpopulationen blieben stabil.
Es schadet also nicht etwas früher mit der Fütterung zu beginnen bzw sie etwas länger fortzuführen.
Gerade viele Stare kommen immer früher zurück und verhungern dann hier wenn der Boden gefroren ist und die Futterhäuser nicht mehr gefüllt werden.
Anstatt natürlicher Selektion durch die Kälte kommt es dann zum sterben gesunder, kräftiger Vögel durch die menschengeschaffene Futterknappheit...die dann Mensch eben auch wieder Abhilfe schaffen kann.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Schwalben, die verkannten Vögel
Schwalben werden ja meist als lästige Fassaden- und Gebäudebrüter gesehen welche das traute Heim 'zerstören'.
Dafür zerstört der Mensch dann nicht nur das traute Heim, sondern oft die wachsende Familie wenn Eier und Jungvögel getötet werden.
Dabei kann man die Verschmutzung einfach verhindern.
Ein entfernen der Nester oder gar ein töten der Brut wird mit bis zu 50.000 Euro geahndet, oder bei der Zerstörung des Geleges kommt es sogar zu Gefängnisstrafen.
Nur wo kein Kläger, da kein Richter und die Christlichkeit der meisten Menschen verschwindet ganz und gar wenn ein Tier es wagt dort zu leben wo der Mensch es nicht mag.
Von 1000 flügge gewordenen Nestlingen, überleben nur 100 den ersten Zug. Ist das nicht Grund genug diese Vögel vor dem Aussterben zu bewahren und sie mit einem Kunstnest umzusiedeln und ein Kotbrett anzubringen das eine Verschmutzung verhindert?
Dass diese Vögel pro Brut eine Millionen Schadinsekten vertilgen sollte eigentlich auch ein Pluspunkt sein.
Hier die Vorder- und Rückseite eines Infoblattes das ich erstellt habe, fühlt euch frei es auszudrucken und zu verteilen.
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