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Dienstag, 16. Oktober 2012

Warnung für Fledermaus-Großraumhöhle

Jeder der sich überlegt die folgende Überwinterungshöhle anzulegen oder diese schon hat sollte sich das Folgende bitte durchlesen!

http://www.schwegler-natur.de/index.php?main=produkte&sub=fledermaus&psub=ganzjahresquartiere&pcontent=ueberwinterungshoehlr-1fw

Die Überwinterungshöhlen sollten jährlich gereinigt werden, sicherheitshalber im Herbst bevor die Fledermäuse sich diese Höhle als Überwinterungsort aussuchen  da sich über den Sommer hinweg Schmutz ansammelt.

Bei diesem Höhlentyp kann sich der Kot der Fledermäuse in der Zwangsbelüftung ansammeln und somit zum Ersticken der Tiere führen! sofern nicht jährlich gereinigt wird.

Logischerweise kann sich  hier aufgrund des flachen Bodens der Kot soweit ansammeln dass die Höhle nicht mehr nutzbar ist.

Aus zuverlässiger Quelle liegen hier unschöne Erfahrungen vor, d.h. ganze verstorbene Kolonien und dies nicht nur als einzelner, unglücklicher Zufall.

Die Sommerquartiere bei denen der Kot unten heraus rieseln kann sind sicher, hier hingegen muss jährlich gereinigt werden!

Schwegler gibt ausdrücklich an welche Quartiere selbstreinigend sind,die oben genannte Überwinterungshilfe ist es nicht.

Sollte nicht die Möglichkeit bestehen die Quartiere jährlich im Herbst zu reinigen, legen Sie sich bitte kein solches zu  und beschränken Sie sich auf die Spaltenquartiere die selbstreinigend sind bevor es zu unschönen Unfällen kommt.







Donnerstag, 20. September 2012

Nisthilfen anbringen, warum jetzt?

Die Brutsaison ist für  dieses Jahr vorbei, viele Zugvögel sind schon weg.

Also warum sollte man jetzt noch Nisthilfen anbringen?



http://www.wildvogelhilfe.org/nisthilfen/nisthilfen.html


Vögel und Kleinsäuger(Eichhörnchen, Siebenschläfer, Haselmaus..)  schauen sich jetzt nach Wohnungen um.

Die Vögel suchen Behausungen für nächstes Jahr, aber genauso wie der Siebnschläfer suchen sie sichere Wohnungen um darin bitterkalte Winternächte zu verbringen.

Kleinsäuger tragen jetzt noch fleissig Nistmaterial in die Vogelkästen die sie sich ausgesucht haben.

Vögel erkunden ihre Umgebung um zu wissen wo sie während eines heftigen Schneetreibens und kalten Nächtern Unterschlupf finden.

Wer schon mal im Schneetreiben fror, wird wissen das auch ein klappriges Bushäuschen es einem gleich weniger schwer macht.

Genauso bei Wildtieren. Kalter Wind kühlt extrem aus und ein geschlossenes Vogelhäuschen bietet nicht nur Windschutz sondern ein kleineres Volumen lässt sich auch durch die Körperwärme aufheizen.


Das spart Energie und hilft den Tieren.


Früher gab es viele Baumhöhlen die zu diesem Zweck benutzt wurden, durch den Mensch fehlen diese aber meist, also ist es kein verfälschen der natürlichen Auslese wenn man den Tieren die durch den Mensch zerstörten Schutzmöglichkeiten mit selbst gebauten ersetzt.


Und an einem größeren Baum kann man auch ruhig mehr als eine Nisthilfe anbringen.
Die meisten Kleinvögel sind gesellig oder stören sich an anderen artfremden Kollegen nicht.

 Es muss nicht so aussehen(aber kann):


http://de.123rf.com/photo_14254025_nistkasten-in-einem-baum.html

Aber so darf es schon sein




https://nuernberg.de/internet/umweltamt/inhalte_ziele.html


Unterschiedliche Bauweisen und verschieden Große Schlupflöcher sorgen dafür dass viele Arten nebeneinander ein Heim finden ohne sich revier- und nahrungstechnisch allzusehr ins Gehege zu kommen