Jetzt im Winter über Nisthilfen schreiben?
Klar, warum nicht? Nisthilfen kann man das ganze Jahr über aufhängen, denn z.B. Zaunkönige überdauern eiskalte Winternächte in Nistkästen als dichte Traube. Fünf und mehr Vögel, oft die Eltern mit ihren erwachsenen Kindern, drängen sich dicht an dicht um sich Wärme zu spenden.
Daher hat auch der winterlich aufgehängte Nistkasten eine wichtige Überlebensfunktion für allerlei Tiere, nicht nur Vögel, es fehlt halt massiv an natürlichen Baumhöhlen und Nischen nachdem Mensch die Natur in seinem Sinne 'aufgeräumt' hat.
Doch wie erkennt man jetzt einen guten Nistkasten?
Die gibt es ja wie Sand am Meer in allen Preisklassen, bunt oder einfarbig...
Am besten ist es wenn sie sicher verschraubt sind, Nägel rutschen oft aus ihren Löchern wenn der Nistkasten dem Wetter ausgesetzt ist und das Holz arbeitet.
Holz
Fichte, Lärche, Birke...Hartholz ist natürlich haltbarer als Weichholz.
Doch auch Nistkästen aus Kiefernholz sind gut haltbar wenn man sie mit Leinölfirnis oder einer guten Lasur behandelt. Alles was atmungsaktiv, ungiftig ist.
Zwei Zentimeter sollte das Holz schon dick sein, sonst ist das Kleinklima im Kasten nicht stabil genug, erhitzt sich bei Sonneneinstrahlung fatal schnell und kühlt ebenso gefährlich ab wenn es kalt wird weil die zu dünnen Wände keine Wärme halten können.
Nistkästen werden zur brutzelnden Gefahr wenn man sie an exponierten Stellen aufhängt wo sie stundenlang der Sonne ausgesetzt sind.
Viele Bruten sind so scheinbar grundlos schon verlassen worden oder umgekommen.
Höhlenbrüter brauchen ein einigermaßen stabiles Kleinklima wie sie es auch in Baumhöhlen vorfinden würden..gut isoliert und stabil.
Manchmal hat man im Garten einfach keine so gut geeignete Stelle, eventuell kann man den Nistkasten beschatten.
Ansonsten sollte das Holz mindestens drei Zentimeter dick sein, das schützt schon recht gut vor zu starker Erwärmung. Aber bei dauerhafter Sonneneinstrahlung wäre auch das nicht gut genug.
Wie man Nistkästen vor tödlicher Erwärmung schützt und was man machen kann wenn sich der Vogel nicht dafür interessiert, dafür gibt es hier ein paar recht schöne Ideen.
http://www.mauersegler.klausroggel.de/mauersegler/nistkasten.htm
Auch eine Idee wäre die Kästen aussen rum mit einer nicht zu dicken Schicht Styropor zu verkleiden welche den Kasten gut isoliert.
Manche Vögel haben dann allerdings ihren Spaß daran dieses zu zerpflücken.
Spanplatten
Besser nicht, oft genug sind es Produkte aus Billigländern und man hat nicht wirklich eine Garantie ob diese nicht vielleicht giftig Ausdünsten.
Ausserdem ist das Material noch dazu meist viel zu dünn, es zieht schnell Feuchtigkeit, verwirft dann oder ist nicht mal odentlich genagelt sondern nur getackert.
Wenn man sicher ist dass es lösungsmittelfrei ist, nicht ausdünstet, dick genug ist und wetterfest gestrichen ist(aussen und innen), kann man Nistkästen aus Spanplatten regengeschützt anbringen, nicht an Bäumen sondern eher unter Vordächern.
Plastik
Nein und nochmals nein.
Plastik ist zu glatt, zu kalt, zu dünnwandig, Feuchtigkeit staut sich bzw Hitze und es kann kein gesundes Kleinklima entstehen.
Plastiknistkästen sind nur Dekorationsmaterial. Freibrüter könnten einen Plastikkorb mit weiten Maschen, in denen sich kein Regen staut, noch als Nestunterlage nehmen, aber ein geschlossener Plastiknistkasten eignet sich weder für Vögel, Insekten, noch Eichhörnchen oder Igel.
Beton
Ja auch die gibt es.
Sie sind recht schwer, dickwandig und daher gut isoliert aber leider kann sich hier kein gutes Kleinklima einstellen.
Eigentlich wären sie ja recht gut, z.B. als Einbauziegel beim Hausbau um dauerhafte, jahrzehntelang haltende Nistplätze fast ungesehen am Haus zu schaffen.
Wenn sie halt ein besseres Kleinklima böten.
Doch das gibt es...
Holzbeton/Faserbeton
Damit ist Beton gemeint der zu einem Großteil aus Holz- bzw Pflanzenfaser besteht, Feuchtigkeit aufnimmt bzw abgibt, gut isoliert und jahrzehntelang nutzbar ist.
Holzbetonnistkästen gibt es sowohl zum Einbau wenn man gerade baut/renoviert, zum anbringen unter dem Dach, im Gewölbe für Fledermäuse,an der Hauswand oder für Baum und Garten.
Holzbeton kostet locker das dreifache eines normalen Nistkastens, dafür halten dieser aber nicht nur dreimal so lange sondern bieten meist das bessere Kleinklima und sind weit sicherer als Holznistkästen.
Bei Holzbeton tun sich Räuber schwer einzudringen, Spechte klopfen sich durch Holz, Holzbeton ist hingegen meist eine sichere Sache.
Wer sich also gerne etwas kaufen will das länger hält, wäre mit Holzbeton gut beraten.
Ton
Es gibt wirklich sehr schöne, gut gearbeitete Nisthilfen aus Ton, sei es für Vögel, Hummeln oder auch Igelkuppeln.
Das einzige Problem hier ist dass sie etwas schwer sind und zerbrechlich..weitaus empfindlicher als Holzbeton.
Holzbeton ist auch recht schwer, aber einen Fall vom Tisch hält dieser aus, leider gehen viele Tonartikel dabei schon kaputt.
Ton macht, wenn dickwandig genug, ein sehr gutes Kleinklima.
Tonartikel sollten also recht sicher vor Wind und gewissen Störenfrieden menschlicher und tierischer Natur angebracht werden.
Schwingt eine Nisthilfe im Geäst hin und her und prallt gegen einen dicken Ast oder Baumstamm war es das eventuell schon.
Dünne Tonprodukte erhitzen sich auch zu schnell, aber auch dickwandigere Produkte sollten sicherheitshalber immer schattig gehängt werden.
Bast
Nisthilfen aus Bast und ähnlicher Naturfaser gibt es als entzückende Minikörbchen oft in Zoohandlungen.
Diese sind z.b. für Zebrafinken gedacht.
Im Käfig, fernab des Wetters.
Denn leider ziehen sie schnell Wasser, schimmeln oder faulen gar wenn sie dem Wetter ausgesetzt sind.
Ausserdem sind sie sehr dünn und für viele Arten viel zu klein.
Durch das natürliche Aussehen denken auch viele Vögel dass es ein altes Nest einer anderen Art ist und Vögel benutzen solche meist nicht und bauen sich ein neues.
Weidengeflecht
Ist auch ein natürlicher Stoff und weit besser geeignet als Bast.
Weidengeflecht mit Rinde, eventuell sogar noch lasiert ist ziemlich lange haltbar.
Nistkörbe für Störche, Eulen und Greifvögel werden erfolgreich aus Weide geflochten und eingesetzt.
Man muss allerdings beachten dass Billigprodukte oft aus frischer Weide geflochten werden und daher schlecht haltbar sind.
http://www.weidenauge.de/
http://www.korbwerkstatt.de/html/materialkunde.html
Gute Weidenprodukte werden aus trockener Weide geflochten. Die muss erstmal ein Jahr lagern und dann mehrere Wochen einweichen damit sie flechtfähig wird..das erklärt den Preis, oder?
Im Gegensatz zu frischer Weide ist diese weit starrer und muss erstmal geschmeidig gemacht werden was mehr Arbeit bedeutet und daher das Produkt teurer ist.
Dadurch dass die frische Weide dann als fertiges Produkt trocknet, wird das Geflecht locker und kann am Ende sogar wieder auseinander fallen.
Trockene Weide schrumpft nicht mehr. Am besten ist hier ungeschälte Weide.
Sie sieht gut aus und die Rinde bietet mehr Schutz als wie wenn das Holz geschält wurde.
Es gibt auch sehr hübsche geschlossene Nistkörbe aus Weide, für Höhlenbrüter sind diese meist zu hell da Höhlenbrüter es dunkel mögen.
Für Halbhöhlen oder Nischenbrüter sind solche Nisthilfen aber oft geeignet wenn man sie richtig anbringt.
Durch die offene Struktur sollte man sie so anbringen dass sie nicht frei im Regen stehen.
Und vor allem auch vor den Augen von Feinden verborgen sind.
In Pergolas angebracht sind sie relativ gut versteckt, unter Dachvorsprüngen fällt das Geflecht oft auf und ein Räuber mag leicht darauf aufmerksam werden.
Wer sich so eine Weidenkugel zulegen will, sollte darauf achten dass sie mindestens circa 15 Zentimeter Durchmesser haben.
Viele Kleinvögel wie Sperlinge, Meisen und der Zaunkönig könnten diese dann annehmen.
Große Kugeln von 30 Zentimeter Innendurchmesser sind gut für Eichhörnchen(für Eichhörnchen einen Einschlupf oben, einen unten im Boden), eventuell auch für einige größere Vogelarten.
Kugeln gibt es selten zu kaufen, eventuell kann man sie ja selber zu flechten lernen oder sich an einen Korbflechter wenden.
Nistkörbe gibt es schon eher zu kaufen. Z.B. bei Schwegler oder den wildtierfreunden.
http://wildtierfreund.eshop.t-online.de/epages/Shop41784.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop41784/Categories/Nistkasten_Hohlen_fur_bedrohte_Arten
Und zuletzt noch, die Farbe
Persönlich glaube ich dass es die meisten Arten nicht kümmert wie bunt oder einfarbig ihre Nisthilfe ist.
Eigentlich soll Rot ja eine Warnfarbe sein, trotzdem brütet bei uns jedes Jahr ein Starenpaar in einem knallrotem Nistkasten.
Bei anderen Arten mag es ein Faktor sein wenn der Nistkasten nicht angenommen wird.
Wichtig finde ich, dass menschliche Störenfriede dann gerade die auffälligen, bunten Nistkästen klauen oder aus Lust an der Freunde, kaputt machen.
Ein Punkt dafür den Nistkasten dann in einem neutralem-braun-grau zu halten.
Doch auch wichtig ist, wieviel Wärme eine Farbe produziert.
Je dunkler die Farbe, umso mehr Sonnenenergie wird als Wärme ans Innere abgegeben.
In Bäumen, je dichter sie sind, umso dunkler dürfte auch der Nistkasten sein.
Gerade direkt mitten im Fichtenwald sind dunkle Nistkästen vom Vorteil da hier wenig Sonne vordringt und etwas mehr Wärme vom Vorteil ist.
Im lichten Obstbaum sollte man eher eine helle Farbe wählen, eventuell auch im Camouflageton mit hellen Braun- und Grüntönen.
Direkt an der Hauswand angebracht, wäre sogar weiss anzuraten.
Sonstige Fragen könnt Ihr gerne in den Kommentaren stellen.
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Sonntag, 30. Dezember 2012
Freitag, 12. Oktober 2012
Was macht ihr denn so?
Ja, stimmt..darüber steht hier eigentlich noch nicht viel.
Also..wir, als freiwillige Helfer bauen Nisthilfen vom Vogel, zum Siebenschläfer bis zum Igel.
Aus Holz kennen dass ja die Meisten.
Machen wir auch welche, das Hauptaugenmerk liegt aber auf Holzbeton.
Was genau ist das?
Eine Mischung aus Zement und feinem Sägemehl das klimaausgleichend wirkt, atmungsaktiv ist, leichter als Beton aber stabiler als Holz.
Wenn also der Zahn der Zeit bzw der Schnabel des Spechts daran arbeitet, hält das ein Jahrzehnt länger als Holz..durchschnittlich.
Spechte brechen hin und wieder normale Holzkästen und Naturnester auf um sich einen Snack zu holen, bei Holzbeton nicht, das tut am Schnabel weh.
Holzbeton, da braucht man eine Form.
Für kleine Dinge reicht was zum draufformen wo man den Brei draufklatscht.
Für große Dinge wie eine Igelhöhle braucht man eine Innen- und eine Außenform, sonst fällt es zusammen wie ein Souffle.
Wenn das dann mal fest geworden ist kann man ausschalen und voila...auf die Igelhöhle kann man sich sogar draufstellen, oder setzen, oder als Gartentisch benutzen.
Aber jetzt erstmal die Bilder.
Dass da war der erste erfolgreiche Durchlauf, mit Leinölfarbe wetterfest gestrichen.
Leinölfarbe ist neben Kalkfarbe das einfachste und umweltfreundlichste was man tun kann.
Und sehr haltbar.
Leinöl hat den Vorteil sehr tief zwischen die Holzfasern dringen zu können, verharzt dann und bildet eine wetterfeste Schicht über die man ohne große Vorbereitungen immer wieder drüberstreichen kann.
Ein Teil Leinölfirnis, 3 Teile Pigmentpulver.
Klümpchenfrei verrühren und streichen..fertig.
Bei dem Verhältnis von Leinöl(firnis) und Pigment deckt das auch beim ersten Anstrich.
Igelhöhle:
Der Vorteil von Holzbeton ist dass der Igel einen wirklich sicheren Unterschlupf hat.
Sucht er sich diesen im Laub oder unter Sträuchern kommt es schon mal zu tragischen Unfällen mit Rasenmähern, Heckenschneidern und anderem Gerät.
Ausserdem kann man sie beliebig anmalen, Blumentöpfe drauf stellen zur Deko und wenn man im Frühjahr den Laubhaufen wieder weg haben will ist der Igel trotzdem geschützt.
Einfach Holzwolle, Kokosfaser oder Stroh und Laub hineinfüllen, schon ist es fertig.
Da kann Frau Igel im Sommer ihre Jungen aufziehen und den Winter verschlafen.
Im Winter würden wir rein zur Sicherheit empfehlen das Fallaub drüber zu häufeln und mit Astschnitt sicher zu beschweren.
Trägt über 100 Kilo Last.
Ah die neue Charge Nisthilfen...
Ausgeschaalt aber noch nicht fertig bearbeitet.
Da wir mit Materialspenden arbeiten sind keine zwei Nisthilfen gleich. Manchmal ist es auch frustrierend da man dadurch langsamer vorankommt oder z.b. bei Spezialnistkästen eventuell keine geeigneten Bretter hat oder viele schmale nehmen muss.
So einen Frustfall seht ihr hier, den Mauerseglerkasten
Das schöne knallgelb ist übrigens Leinölfarbe mit Erdpigment.
Der Nistkasten wird direkt unter dem Dach in die Schräge eingepasst, vier Nistkästen für den Koloniebrüter Mauersegler.
Das hier der Einschlupf schon wegen der Schräge sehr niedrig liegt, ist ideal für den Mauersegler.
Hinter diesem Vogel muss man nicht hinterherputzen, die räumen selber auf.
Unter dem Kasten seht ihr übrigens die Teile auf welche die Holzbetonnester für Schwalben aufgeformt werden.
Bis wir die richtige Mischung und Bauweise fertig hatten vergingen etliche frustrierende Monate und auch jetzt sind wir noch am rumprobieren wie man es verbessern kann.
Und hier nochmal die erste Charge ganz am Anfang, nach dem Ausschalen aber noch nicht bearbeitet.
Mit allem drum und dran, vom Formen bis zum letzten Anstrich und Abschleifen hat man dann für jedes einzelne Nest etwa eine Arbeitsstunde eingesetzt.
Das macht den Preis von etwa 20 Euro pro professionellem Nest (Firma Schwegler) verständlich.
Also..wir, als freiwillige Helfer bauen Nisthilfen vom Vogel, zum Siebenschläfer bis zum Igel.
Aus Holz kennen dass ja die Meisten.
Machen wir auch welche, das Hauptaugenmerk liegt aber auf Holzbeton.
Was genau ist das?
Eine Mischung aus Zement und feinem Sägemehl das klimaausgleichend wirkt, atmungsaktiv ist, leichter als Beton aber stabiler als Holz.
Wenn also der Zahn der Zeit bzw der Schnabel des Spechts daran arbeitet, hält das ein Jahrzehnt länger als Holz..durchschnittlich.
Spechte brechen hin und wieder normale Holzkästen und Naturnester auf um sich einen Snack zu holen, bei Holzbeton nicht, das tut am Schnabel weh.
Holzbeton, da braucht man eine Form.
Für kleine Dinge reicht was zum draufformen wo man den Brei draufklatscht.
Für große Dinge wie eine Igelhöhle braucht man eine Innen- und eine Außenform, sonst fällt es zusammen wie ein Souffle.
Wenn das dann mal fest geworden ist kann man ausschalen und voila...auf die Igelhöhle kann man sich sogar draufstellen, oder setzen, oder als Gartentisch benutzen.
Aber jetzt erstmal die Bilder.
Dass da war der erste erfolgreiche Durchlauf, mit Leinölfarbe wetterfest gestrichen.
Leinölfarbe ist neben Kalkfarbe das einfachste und umweltfreundlichste was man tun kann.
Und sehr haltbar.
Leinöl hat den Vorteil sehr tief zwischen die Holzfasern dringen zu können, verharzt dann und bildet eine wetterfeste Schicht über die man ohne große Vorbereitungen immer wieder drüberstreichen kann.
Ein Teil Leinölfirnis, 3 Teile Pigmentpulver.
Klümpchenfrei verrühren und streichen..fertig.
Bei dem Verhältnis von Leinöl(firnis) und Pigment deckt das auch beim ersten Anstrich.
Rauchschwalbennisthilfe, bzw auch geeignet für Spatzen, Haus- und Gartenrotschwanz, Zaunkönig und Amseln
Igelhöhle:
Der Vorteil von Holzbeton ist dass der Igel einen wirklich sicheren Unterschlupf hat.
Sucht er sich diesen im Laub oder unter Sträuchern kommt es schon mal zu tragischen Unfällen mit Rasenmähern, Heckenschneidern und anderem Gerät.
Ausserdem kann man sie beliebig anmalen, Blumentöpfe drauf stellen zur Deko und wenn man im Frühjahr den Laubhaufen wieder weg haben will ist der Igel trotzdem geschützt.
Einfach Holzwolle, Kokosfaser oder Stroh und Laub hineinfüllen, schon ist es fertig.
Da kann Frau Igel im Sommer ihre Jungen aufziehen und den Winter verschlafen.
Im Winter würden wir rein zur Sicherheit empfehlen das Fallaub drüber zu häufeln und mit Astschnitt sicher zu beschweren.
Trägt über 100 Kilo Last.
Ah die neue Charge Nisthilfen...
Ausgeschaalt aber noch nicht fertig bearbeitet.
Da wir mit Materialspenden arbeiten sind keine zwei Nisthilfen gleich. Manchmal ist es auch frustrierend da man dadurch langsamer vorankommt oder z.b. bei Spezialnistkästen eventuell keine geeigneten Bretter hat oder viele schmale nehmen muss.
So einen Frustfall seht ihr hier, den Mauerseglerkasten
Das schöne knallgelb ist übrigens Leinölfarbe mit Erdpigment.
Der Nistkasten wird direkt unter dem Dach in die Schräge eingepasst, vier Nistkästen für den Koloniebrüter Mauersegler.
Das hier der Einschlupf schon wegen der Schräge sehr niedrig liegt, ist ideal für den Mauersegler.
Hinter diesem Vogel muss man nicht hinterherputzen, die räumen selber auf.
Unter dem Kasten seht ihr übrigens die Teile auf welche die Holzbetonnester für Schwalben aufgeformt werden.
Bis wir die richtige Mischung und Bauweise fertig hatten vergingen etliche frustrierende Monate und auch jetzt sind wir noch am rumprobieren wie man es verbessern kann.
Und hier nochmal die erste Charge ganz am Anfang, nach dem Ausschalen aber noch nicht bearbeitet.
Mit allem drum und dran, vom Formen bis zum letzten Anstrich und Abschleifen hat man dann für jedes einzelne Nest etwa eine Arbeitsstunde eingesetzt.
Das macht den Preis von etwa 20 Euro pro professionellem Nest (Firma Schwegler) verständlich.
Donnerstag, 20. September 2012
Nisthilfen anbringen, warum jetzt?
Die Brutsaison ist für dieses Jahr vorbei, viele Zugvögel sind schon weg.
Also warum sollte man jetzt noch Nisthilfen anbringen?
http://www.wildvogelhilfe.org/nisthilfen/nisthilfen.html
Vögel und Kleinsäuger(Eichhörnchen, Siebenschläfer, Haselmaus..) schauen sich jetzt nach Wohnungen um.
Die Vögel suchen Behausungen für nächstes Jahr, aber genauso wie der Siebnschläfer suchen sie sichere Wohnungen um darin bitterkalte Winternächte zu verbringen.
Kleinsäuger tragen jetzt noch fleissig Nistmaterial in die Vogelkästen die sie sich ausgesucht haben.
Vögel erkunden ihre Umgebung um zu wissen wo sie während eines heftigen Schneetreibens und kalten Nächtern Unterschlupf finden.
Wer schon mal im Schneetreiben fror, wird wissen das auch ein klappriges Bushäuschen es einem gleich weniger schwer macht.
Genauso bei Wildtieren. Kalter Wind kühlt extrem aus und ein geschlossenes Vogelhäuschen bietet nicht nur Windschutz sondern ein kleineres Volumen lässt sich auch durch die Körperwärme aufheizen.
Das spart Energie und hilft den Tieren.
Früher gab es viele Baumhöhlen die zu diesem Zweck benutzt wurden, durch den Mensch fehlen diese aber meist, also ist es kein verfälschen der natürlichen Auslese wenn man den Tieren die durch den Mensch zerstörten Schutzmöglichkeiten mit selbst gebauten ersetzt.
Und an einem größeren Baum kann man auch ruhig mehr als eine Nisthilfe anbringen.
Die meisten Kleinvögel sind gesellig oder stören sich an anderen artfremden Kollegen nicht.
Es muss nicht so aussehen(aber kann):
http://de.123rf.com/photo_14254025_nistkasten-in-einem-baum.html
Aber so darf es schon sein
https://nuernberg.de/internet/umweltamt/inhalte_ziele.html
Unterschiedliche Bauweisen und verschieden Große Schlupflöcher sorgen dafür dass viele Arten nebeneinander ein Heim finden ohne sich revier- und nahrungstechnisch allzusehr ins Gehege zu kommen
Also warum sollte man jetzt noch Nisthilfen anbringen?
http://www.wildvogelhilfe.org/nisthilfen/nisthilfen.html
Vögel und Kleinsäuger(Eichhörnchen, Siebenschläfer, Haselmaus..) schauen sich jetzt nach Wohnungen um.
Die Vögel suchen Behausungen für nächstes Jahr, aber genauso wie der Siebnschläfer suchen sie sichere Wohnungen um darin bitterkalte Winternächte zu verbringen.
Kleinsäuger tragen jetzt noch fleissig Nistmaterial in die Vogelkästen die sie sich ausgesucht haben.
Vögel erkunden ihre Umgebung um zu wissen wo sie während eines heftigen Schneetreibens und kalten Nächtern Unterschlupf finden.
Wer schon mal im Schneetreiben fror, wird wissen das auch ein klappriges Bushäuschen es einem gleich weniger schwer macht.
Genauso bei Wildtieren. Kalter Wind kühlt extrem aus und ein geschlossenes Vogelhäuschen bietet nicht nur Windschutz sondern ein kleineres Volumen lässt sich auch durch die Körperwärme aufheizen.
Das spart Energie und hilft den Tieren.
Früher gab es viele Baumhöhlen die zu diesem Zweck benutzt wurden, durch den Mensch fehlen diese aber meist, also ist es kein verfälschen der natürlichen Auslese wenn man den Tieren die durch den Mensch zerstörten Schutzmöglichkeiten mit selbst gebauten ersetzt.
Und an einem größeren Baum kann man auch ruhig mehr als eine Nisthilfe anbringen.
Die meisten Kleinvögel sind gesellig oder stören sich an anderen artfremden Kollegen nicht.
Es muss nicht so aussehen(aber kann):
http://de.123rf.com/photo_14254025_nistkasten-in-einem-baum.html
Aber so darf es schon sein
https://nuernberg.de/internet/umweltamt/inhalte_ziele.html
Unterschiedliche Bauweisen und verschieden Große Schlupflöcher sorgen dafür dass viele Arten nebeneinander ein Heim finden ohne sich revier- und nahrungstechnisch allzusehr ins Gehege zu kommen
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