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Samstag, 29. Juni 2013

Schwalbennisthilfe selbstgemacht

Schwalbennester selbstgemacht:

Für 4 Nester:

1 Styroporvollkugel mit 15cm Durchmesser
16 Schrauben a 40mm
4 Bretter, 2cm dick, 30cm lang, 20cm hoch
4x Drahtgeflecht Sechseck 25cm lang,6-8cm breit

Ca ein Pfund Stuckgips und das dreifache Volumen davon an feinem Sägemehl.
4 Essl Holzkohlepulver zum unter den Gips mischen.

So gehts:

Styroporkugel vierteln.
Viertelkugel auf Brett legen mit 3-4 cm Abstand nach unten, mittig und anzeichnen.

Ca 1 -2 cm von der Bleistiftanzeichnung nach aussen hin 4 Schrauben in gleichmässigem Abstand halb einschrauben.







Drahtgeflecht mit Blumendraht an den Schrauben befestigen, Maschen so zusammendrücken das sie sich der Form der Styroporkugeln anpassen.

Styroporkugel mit Öl einreiben, Drahtgeflecht so biegen das es etwas Abstand zum Styropor hat.

Gips mit feinem, trockenem Sägemehl 1:3 volumenmässig mischen, kleine Portionen davon mit Wasser zu einem zähen Matsch anrühren.

Matsch gleichmässig circa 2 cm dick auf die Styroporviertelkugel auftragen und Draht mit einarbeiten.

Stuckgips zieht schnell an , nicht zuviel auf einmal anrühren.

Stuckgips circa 30 Minuten antrocknen lassen, danach Styroporform vorsichtig herausziehen/hebeln.

Nur die konvexe Seite der Viertelkugel bedecken, logischerweise nicht die gerade Fläche.

Der Stuckgips sollte nun an einem warmen Ort(etwa auf der Heizung) völlig durchtrocknen können.

Danach eine Mischung aus 50%Leinöl und 50%Leinölfirnis auftragen um den Gips wasserfest zu machen und gut zu reinigen.

Der Gips saugt viel, großzügig innen und aussen auftragen.
Das Holz nur sparsam einstreichen.

Diese Mischung eignet sich auch für Kinderhände, lässt sich gut feilen, gleicht den Feuchtigkeitshaushalt aus und ebenso Klimaschwankungen.

Wer mag kann Pigmente(Erd) aus dem Farbhandel unter den Leinölfirnis mischen um das Nest einzufärben.

Eisenoxid gelb, gelbe Tonerde und etwas braunes Eisenoxid gibt eine recht schöne Färbung.

Ist alles trocken, 2- 3 cm über dem Rand des Kunstnestes ein Deckelbrett anschrauben.
Den Spalt werden die Schwalben zubauen und können so selber bestimmen in welche Richtung ihr Eingang weisen soll statt das wir ihn festlegen.

Das gute an Stuckgips ist das man den Rand beliebig noch hochziehen kann wenn man schichtweise arbeitet und den Brei dicker macht, so kann man nach oben den Schwalben noch etwas mehr Raum geben, vor allem gut in Gegenden mit Nesträubern so dass sich die Jungen in die hintere Ecke sicher zurückziehen können.


Stuckgips kann wenn er nass wird und dann Frost ausgesetzt ist springen.

Daher gut einölen und wettergeschützt aufhängen, oder im Herbst abnehmen und erst im Frühjahr Ende März anbringen.

Der Draht sorgt dafür das Nesträuber, selbst wenn sie durch den Gips kommen, nicht durch das Drahtgeflecht können, die Brut ist sicher.


Folgendes Rezept eignet sich nicht für Kinderhände da ätzend!

1 Teil Zement
3 Teile Sägemehl
Calciumchlorid

Zement und Sägemehl trocken vermischen, Calciumchlorid in Wasser auiflösen und Zement damit anrühren, damit so verfahren wie mit dem Gips.

Holzbeton kann man auch über den Winter draussen lassen.

Man braucht circa einen (gehäuften) Esslöffel Calciumchlorid pro Nest bzw 1 Kilo auf 10 Liter Wasser wenn man mehr machen will.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Warnung für Fledermaus-Großraumhöhle

Jeder der sich überlegt die folgende Überwinterungshöhle anzulegen oder diese schon hat sollte sich das Folgende bitte durchlesen!

http://www.schwegler-natur.de/index.php?main=produkte&sub=fledermaus&psub=ganzjahresquartiere&pcontent=ueberwinterungshoehlr-1fw

Die Überwinterungshöhlen sollten jährlich gereinigt werden, sicherheitshalber im Herbst bevor die Fledermäuse sich diese Höhle als Überwinterungsort aussuchen  da sich über den Sommer hinweg Schmutz ansammelt.

Bei diesem Höhlentyp kann sich der Kot der Fledermäuse in der Zwangsbelüftung ansammeln und somit zum Ersticken der Tiere führen! sofern nicht jährlich gereinigt wird.

Logischerweise kann sich  hier aufgrund des flachen Bodens der Kot soweit ansammeln dass die Höhle nicht mehr nutzbar ist.

Aus zuverlässiger Quelle liegen hier unschöne Erfahrungen vor, d.h. ganze verstorbene Kolonien und dies nicht nur als einzelner, unglücklicher Zufall.

Die Sommerquartiere bei denen der Kot unten heraus rieseln kann sind sicher, hier hingegen muss jährlich gereinigt werden!

Schwegler gibt ausdrücklich an welche Quartiere selbstreinigend sind,die oben genannte Überwinterungshilfe ist es nicht.

Sollte nicht die Möglichkeit bestehen die Quartiere jährlich im Herbst zu reinigen, legen Sie sich bitte kein solches zu  und beschränken Sie sich auf die Spaltenquartiere die selbstreinigend sind bevor es zu unschönen Unfällen kommt.







Montag, 15. Oktober 2012

Große Tierschutzaktion

Nun ist es also soweit, die erste Phase unseres gemeinsamen Tierschutzprojekts läuft an.

Hauptsächlich geht es hierbei um den Tierschutzhof Oberpfalz der durch eine Spendenaktion  für einheimische Wildtiere deren Lebensraum verbessern will.

Das Gelände des Tierschutzhofs ist weiträumig und naturbelassen, keine 'Flurbereinigung', kein Einsatz von Giften aber dafür viel Einsatz für Mensch und Tier.

Werft einfach mal einen Blick auf deren Webseite: Tierschutzhof

Da es dort immer sehr viel Arbeit, und trotz viel Engagment praktisch nie freie Zeit gibt, ist es nicht immer auf dem neuesten Stand, dafür könnt ihr euch dann hier und auf Facebook informieren.

Auf dem Tierschutzhof gibt es viel Potential um durch kleinere Umbaumaßnahmen und künstliche Nisthilfen einer großen Anzahl von bedrohten Arten einen sicheren Zufluchtsort zu schaffen.

pics unter creative commons license, wikipedia

Das Plakat zu der Aktion  wie ihr sehen könnt.
Dieses Plakat dürft ihr verbreiten  sowie die nachfolgenden Flugblätter auch(die kommen in einem späteren Post).

Da viele Arten wandern bzw ganz unterschiedliche Nisthilfen nutzen, können wir nicht bei allen Arten sicher sein ob und wo bzw wann sie sich ansiedeln, wenn die Nisthilfen da sind werden sie auch genutzt.
Vielleicht nicht immer von der beabsichtigten Tierart, dafür sind aber alle willkommen und benötigen Schutz.




Wie könnt ihr noch helfen?

Natürlich indem ihr die Aktion verbreitet, die Flugblätter ausdruckt und auslegt(Tierarzt/Arztpraxen/verschiedene Geschäfte/Schulen)  aber auch durch Materialspenden.

Welche Materialien brauchen wir?

Holz!

Zwei Zentimeter dicke Holzbretter und Leisten, unbehandelt.
Unbehandelt deshalb weil wir natürlich nicht sicher wissen können ob es für die Tiere schädlich ist wenn auf den Brettern Farbe ist oder diese Druckimprägniert sind.

Für Innenbereiche(Stall und Scheune) nehmen wir auch Spanplatten wenn es sicher ist dass diese Schadstofffrei sind, ebenso Multiplexplatten.

Wir nehmen auch gerne dickere und dünnere Bretter und Platten wenn ihr davon eine größere Menge habt.

Da sich dass meist schlecht in einem Paket schicken lässt trifft das wohl hauptsächlich auf die Umgebung von Wörth an der Donau zu.
Auch Cham, Regensburg und Straubing wäre eventuell möglich falls ihr Material bringt.

Zwecks Abholung muss geplant werden da jeder hier eingespannt ist, also ist es kurzfristig schlecht möglich.

Schrauben:

Hauptsächlich 30-40mm Spanplattenschrauben mit Senkkopf.


Maschendraht-Kückendraht-Hasendraht:

Ihr wisst wahrscheinlich was gemeint ist, den brauchen wir zum stabilisieren des Holzbetons, aber falls es klappt wird damit eine Auswilderungsvoliere gebaut für aufgepäppelte Wildtiere.

Für den Holzbeton nehmen wir auch Reste, Abschnitte von Maschendraht, breitere Streifen mit mindestens 3 Maschen in der Breite. Ganze Rollen sind natürlich auch herzlich willkommen.


Holzleim, ganz schlicht und einfach Holzleim aus dem Baumarkt. Nichts mit irgendwelchen  komischen Zusätzen.

Zement...immer her mit den Säcken, auch gerne Reste die ihr noch über habt und nicht wisst wohin damit, sofern der Zement sich nicht in einen einzigen, harten Steinklumpen verwandelt hat der sich nicht mehr zerkleinern lässt.


Plastikrohre:

Ja genau Plastikrohre. Von 2,5cm Durchmesser bis Regenfallrohre, Dachrinnen und sonstige Rohre bis 60 cm Durchmesser

Ansonsten noch Plastikwannen, Plastikkübel, Betonmischwannen und dergleichen.



Sägemehl:

Ja richtig, Sägemehl,feines Sägemehl von unbehandeltem Holz. Fragt vielleicht auch einfach mal bei einer Schreinerei/Sägewerk in eurer Umgebung nach.

Ungefähr so sollte es sein damit der Holzbeton auch stabil wird.


pic by Fledermäuschen, frei zur nichtgewerblichen Nutzung
Schaut ruhig mal rein, dort gibt es auch eine Bauanleitung für eine Fledermaushöhle aus  Holzbeton.




Und jetzt mag es euch komisch vorkommen was wir noch sammeln:

Stoffreste, Gardinen, Vorhänge, alte Kleidungsstücke(keine Unterwäsche), Bettwäsche die nicht mehr für die Altkleidersammlung taugt aber nicht mit undefinierbarem Zeugs beschmutzt ist.

Sofern es die Größe einer Handfläche hat(und natürlich größer), her damit..egal ob Jeansstoff oder ein Baumwollshirt.
Nur bitte kein Leder oder Kunstleder  oder Zeltstoff(sollte es aber Baumwollstoff sein nehmen wir den).

Wir nehmen auch Vorhangstangen aus Holz und Vorhang/Gardinenringe der stabileren Art aus Metall(aber auch Plastik).


Diese Sachen haben nicht unbedingt direkt etwas mit den Nisthilfen zu tun...was damit gemacht wird, erfahrt ihr später.

Und falls ihr eure Knopfsammlung auflösen wollt oder von Schränken und anderen Möbeln Knopfgriffe übrig habt..

Stabile Tische, Regale und Kommoden finden auch eine Nutzung.

Falls ihr jemand kennt der unbehandelte Holzpaletten los werden will...gerne

Blechreste, Dachpappe, stabiler Draht(den richtig dicken den man mit viel Kraftaufwand biegen muss-den brauchen wir zum aufhängen der Nisthilfen)

Ihr seht also..es gibt viel was man brauchen kann. Auch diese Holzchips die man als Gartendeko verwendet oder Holzwolle werden für gewisse Vögel wie Eulen als Nistmaterial gebraucht.

Manche Vögel bauen nämlich kein Nest sondern nehmen das verrottete Holzmaterial das schon in den Baumhöhlen drin ist.

Oder halt die Holzspäne die z.b. der Specht noch in seiner gehämmerten Höhle hat.
Spechte nutzen ihre Bruthöhlen nämlich nur ein Jahr.
Im nächsten Jahr können andere Vögel diese nutzen.
Da aber die alten Bäume in deren morschen Holz sowas gehämmert werden kann sehr selten geworden sind, sind auch Nisthöhlen in Bäumen sehr selten.

Obwohl sehr, sehr viele Vogelarten diese bräuchten.

Für die Vögel die also selber kein Nistmaterial eintragen brauchen wir auch Kokosfaser, Holzwolle, Holzchips oder groben Rindenmulch. Ungedüngte Kokoserde findet bei spezielleren Arten auch ihre Verwendung.

Ungedüngte Kokoserde braucht man aber ebenso als Einstreu für die geplante Auswilderungsvoliere, darin kann man dann auch Insekten und Larven verstecken um den Tieren  ihr natürliches Verhalten zu ermöglichen wenn es ums Nahrungssuchen geht.


Puh...das war ne ganze Menge.

Wenn ihr noch Fragen habt schickt eine mail an die Adresse in unserem Profil  oder stellt sie hier.






Freitag, 12. Oktober 2012

Was macht ihr denn so?

Ja, stimmt..darüber steht hier eigentlich noch nicht viel.

Also..wir, als freiwillige Helfer bauen Nisthilfen vom Vogel, zum Siebenschläfer bis zum Igel.

Aus Holz kennen dass ja die Meisten.
Machen wir auch welche, das Hauptaugenmerk liegt aber auf Holzbeton.


Was genau ist das?

Eine Mischung aus Zement und feinem Sägemehl das klimaausgleichend wirkt, atmungsaktiv ist, leichter als Beton aber stabiler als Holz.

Wenn also der Zahn der Zeit bzw der Schnabel des Spechts daran arbeitet, hält das ein Jahrzehnt länger als Holz..durchschnittlich.

Spechte brechen hin und wieder normale Holzkästen und Naturnester auf um sich einen Snack zu holen, bei Holzbeton nicht, das tut am Schnabel weh.

Holzbeton, da braucht man eine Form.
Für kleine Dinge reicht was zum draufformen wo man den Brei draufklatscht.

Für große Dinge wie eine Igelhöhle  braucht man eine Innen- und eine Außenform, sonst fällt es zusammen wie  ein Souffle.

Wenn das dann mal fest geworden ist kann man ausschalen und voila...auf die Igelhöhle kann man sich sogar draufstellen, oder setzen, oder als Gartentisch benutzen.


Aber jetzt erstmal die Bilder.


Dass da war der erste erfolgreiche Durchlauf, mit Leinölfarbe wetterfest gestrichen.

Leinölfarbe ist neben Kalkfarbe das einfachste und umweltfreundlichste was man tun kann.
Und sehr haltbar.
Leinöl hat den Vorteil sehr tief zwischen die Holzfasern dringen zu können, verharzt dann und bildet eine wetterfeste Schicht über die man ohne große Vorbereitungen immer wieder drüberstreichen kann.

Ein Teil Leinölfirnis, 3 Teile Pigmentpulver.
Klümpchenfrei verrühren und streichen..fertig.
Bei dem Verhältnis von Leinöl(firnis) und Pigment deckt das auch beim ersten Anstrich.


Rauchschwalbennisthilfe, bzw auch geeignet für Spatzen, Haus- und Gartenrotschwanz, Zaunkönig und Amseln


Igelhöhle:

Der Vorteil von Holzbeton ist dass der Igel einen wirklich sicheren Unterschlupf hat.
Sucht er sich diesen im Laub oder unter Sträuchern kommt es schon mal zu tragischen Unfällen mit Rasenmähern, Heckenschneidern und anderem Gerät.

Ausserdem kann man sie beliebig anmalen, Blumentöpfe drauf stellen zur Deko und  wenn man im Frühjahr den Laubhaufen wieder weg haben will ist der Igel trotzdem geschützt.

Einfach Holzwolle, Kokosfaser oder Stroh und Laub hineinfüllen, schon ist es fertig.
Da kann Frau Igel im Sommer ihre Jungen aufziehen und den Winter verschlafen.
Im Winter würden wir rein zur Sicherheit empfehlen das Fallaub drüber zu häufeln und mit Astschnitt sicher zu beschweren.

Trägt über 100 Kilo Last.



Ah die neue Charge Nisthilfen...



Ausgeschaalt aber noch nicht fertig bearbeitet.


Da wir mit Materialspenden arbeiten sind keine zwei Nisthilfen gleich. Manchmal ist es auch frustrierend da man dadurch langsamer vorankommt oder z.b. bei Spezialnistkästen eventuell keine geeigneten Bretter hat oder viele schmale nehmen muss.

So einen Frustfall seht ihr hier, den Mauerseglerkasten

Das schöne knallgelb ist übrigens Leinölfarbe mit Erdpigment.

Der Nistkasten wird direkt unter dem Dach in die Schräge eingepasst, vier Nistkästen für den Koloniebrüter Mauersegler.
Das hier der Einschlupf schon wegen der Schräge sehr niedrig liegt, ist ideal für den Mauersegler.

Hinter diesem Vogel muss man nicht hinterherputzen, die räumen selber auf.

Unter dem Kasten seht ihr übrigens die Teile auf welche die Holzbetonnester für Schwalben aufgeformt werden.

Bis wir die richtige Mischung und Bauweise fertig hatten vergingen etliche frustrierende Monate und auch jetzt sind wir noch am rumprobieren wie man es verbessern kann.

Und hier nochmal die erste Charge ganz am Anfang, nach dem Ausschalen aber noch nicht bearbeitet.


Mit allem drum und dran, vom Formen bis zum letzten Anstrich und Abschleifen hat man dann für jedes einzelne Nest etwa eine Arbeitsstunde eingesetzt.

Das macht den Preis von etwa 20 Euro pro professionellem Nest (Firma Schwegler) verständlich.














Donnerstag, 20. September 2012

Nisthilfen anbringen, warum jetzt?

Die Brutsaison ist für  dieses Jahr vorbei, viele Zugvögel sind schon weg.

Also warum sollte man jetzt noch Nisthilfen anbringen?



http://www.wildvogelhilfe.org/nisthilfen/nisthilfen.html


Vögel und Kleinsäuger(Eichhörnchen, Siebenschläfer, Haselmaus..)  schauen sich jetzt nach Wohnungen um.

Die Vögel suchen Behausungen für nächstes Jahr, aber genauso wie der Siebnschläfer suchen sie sichere Wohnungen um darin bitterkalte Winternächte zu verbringen.

Kleinsäuger tragen jetzt noch fleissig Nistmaterial in die Vogelkästen die sie sich ausgesucht haben.

Vögel erkunden ihre Umgebung um zu wissen wo sie während eines heftigen Schneetreibens und kalten Nächtern Unterschlupf finden.

Wer schon mal im Schneetreiben fror, wird wissen das auch ein klappriges Bushäuschen es einem gleich weniger schwer macht.

Genauso bei Wildtieren. Kalter Wind kühlt extrem aus und ein geschlossenes Vogelhäuschen bietet nicht nur Windschutz sondern ein kleineres Volumen lässt sich auch durch die Körperwärme aufheizen.


Das spart Energie und hilft den Tieren.


Früher gab es viele Baumhöhlen die zu diesem Zweck benutzt wurden, durch den Mensch fehlen diese aber meist, also ist es kein verfälschen der natürlichen Auslese wenn man den Tieren die durch den Mensch zerstörten Schutzmöglichkeiten mit selbst gebauten ersetzt.


Und an einem größeren Baum kann man auch ruhig mehr als eine Nisthilfe anbringen.
Die meisten Kleinvögel sind gesellig oder stören sich an anderen artfremden Kollegen nicht.

 Es muss nicht so aussehen(aber kann):


http://de.123rf.com/photo_14254025_nistkasten-in-einem-baum.html

Aber so darf es schon sein




https://nuernberg.de/internet/umweltamt/inhalte_ziele.html


Unterschiedliche Bauweisen und verschieden Große Schlupflöcher sorgen dafür dass viele Arten nebeneinander ein Heim finden ohne sich revier- und nahrungstechnisch allzusehr ins Gehege zu kommen